Wichtige aktuelle Termine

Aktionen in naher Zukunft

Was können Sie tun?

  • Wer die BI Pro Unibad unterstützen will, meldet sich über unser Kontaktformular.
  • Wir planen weitere Protestaktionen, über die wir unsere Unterstützer*innen per E-mail informieren werden.
  • Wir haben unseren Infoflyer aktualisiert: Vorderseite, Rückseite 
  • Wir appellieren an Sie alle, insbesondere diejenigen, die in Schwimmvereinen aktiv sind, das Thema Unibadsanierung erneut aufzugreifen. Wir haben noch die Hoffnung, das Unibad zu retten.
  • Schreiben Sie kritische Leserbriefe an die Medien und kritische Kommentare in den Sozialen Medien, Internetseiten der Medien etc.
  • Es gibt noch immer die Möglichkeit, am Online-Protest teilzunehmen.
  • Folgen Sie uns auf Facebook und liken und verbreiten Sie Beiträge: https://www.facebook.com/unibad.bremen.58

Wir freuen uns, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen und Ihre Ideen aufzugreifen.

Aktuelles

12. Juni

Kurieren an Symptomen – Mobile Schwimmschule der Bürgerstiftung

Der Weser-Kurier berichtete am 8. Juni über die von der Bürgerstiftung finanzierte mobile Schwimmschule, da immer weniger Kinder an Wasser gewöhnt sind und schwimmen können. Im Bericht heißt es unter anderem: „Darüber hinaus hätten Eltern (…) erzählt, die Wartezeit auf einen Schwimmkursplatz betrage eineinhalb Jahre. Und er sei sehr teuer.“ Das Bäderkonzept zielt auf eine weitere Verringerung der Schwimmflächen – geht also genau in die falsche Richtung und verschärft die Probleme, die die mobile Schwimmschule lindern will. Die mobile Schwimmschule ist ein gute und lobenswerte Initiative, das Grundproblem einer falschen Bäderpolitik der bisherigen rot-grünen Regierung löst sie leider nicht! Zu hoffen ist, dass die Linkspartei im Falle einer Regierungsbeteiligung ein Umsteuern erreichen kann. Die BI ist hierzu im Kontakt zum sportpolitischen Sprecher der Linkspartei, Cindi Tuncel.

30. Mai

Sitzung des Fachausschusses Bildung und Kinder des Beirates Horn-Lehe am 22.05.2019 beriet u.a. zu den Uni-Sportstätten

Mit der Bedeutung der Uni-Sporthallen für den Schulsport befasste sich der Bildungsausschuss des Beirats am Mittwoch, 22. Mai, um 17 Uhr im Ortsamt Horn-Lehe. Homepage zur Sitzung mit Tagesordnung.

Im Stadtteilkurier wurde darüber am 27. Mai berichtet. Einige Beiratsmitglieder kritisierten den Umgang der Universität mit den Uni-Sportstätten, vgl. Eintrag vom 21. Mai. Der Beirat forderte angesichts der von Ausfall oder Nutzungseinschränkung bedrohten Sportanlagen eine schnelle Klärung, welches Ressort für die Uni-Sportstätten zuständig sein soll. Die BI Pro Unibad hat hierzu bereits einen Vorschlag unterbreitet, s. Eintrag 9. April: Übernahme des Sportzentrums auf den Uni-Campus durch die Ressorts Sport und Bildung, für die Sanierung eine Anschubfinanzierung durch den Senator für Wirtschaft.

21. Mai

Uni-Sporthallen wegen mangelnder Instandhaltung der Universität ohne Heizung

Da die Universität es versäumt hat, die Lüftungsanlagen der Sporthallen der Uni-Sportstätten instand zu halten (s. Eintrag vom 2. Mai 2019), sind nun auch die Heizungsanlagen vom Ausfall bedroht – mit entsprechenden Folgen für die Kurse des Vereins für Hochschulsport, den Sportunterricht der Oberschule Ronzelenstraße sowie für andere Sportvereine, die die Hallen nutzen. Mehr hierzu im Weser-Kurier-Artikel vom 20. Mai.

Kritik an Arbeit des Horner Beirats in Hinblick auf das Bäderkonzept

Das scheidende Mitglied des Horner Beirats, Birte Eckardt (CDU), äußert sich in einem Artikel des Stadtteil-Kuriers vom 20. Mai 2019 kritisch zur Arbeit des Beirats, wörtlich: „Beirat und Ortsamt haben sich bei wichtigen Themen wie dem Bäderkonzept oder der Teilschließung des Polizeireviers viel zu senatsfreundlich verhalten und damit als Interessenvertretung der Horner Bevölkerung selbst aus dem Spiel genommen“, bilanziert Eckardt.

17. Mai

CDU präsentiert „100 Tage Programm“: Forderungen nach Sanierung der Sporthallen einschließlich Uni-Sportstätten, kostenloser Eintritt in die Bremer Bäder für Kinder bis 6 Jahre, Überprüfung des Bäderkonzeptes

Auszug aus dem „100 Tage Programm“ der CDU:
28. Sporthallen instand setzen
Wir werden ein Sofortprogramm für die Sanierung der Bremer Sporthallen einschließlich der Sporthallen der Universität vorlegen. Sportvereine und der Sport an sich leisten neben Gesundheitsaspekten einen unverzichtbaren Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in unseren Städten. Dabei ist der Sport auf intakte Hallen und Sportflächen angewiesen. In der Praxis sind viele Hallen durch jahrelange unterlassene Instandsetzung in einem schlimmen Zustand, teilweise sind sie unbenutzbar. Hier gilt es, endlich gegenzusteuern.
29. Schwimmen für Kinder
Wir werden den Eintritt für Kinder bis sechs Jahre in die Bremer Bäder kostenlos stellen. Damit wollen wir Familien finanziell entlasten und gleichzeitig einen Anreiz geben, Kinder frühzeitig an Wasser, das Schwimmen und den Schwimmsport zu gewöhnen. Für uns gilt ferner jedes Kind muss am Ende der Grundschulzeit auf dem Niveau des ‚Bronze-Abzeichens‘ schwimmen können.
30. Bäderkonzept auf den Prüfstand
Wir werden das derzeitige Bäderkonzept einer kritischen Überprüfung, insbesondere hinsichtlich der Entscheidung zum Abriss des Unibades, unterziehen. Dabei geht es insbesondere darum, eine Wirtschaftlichkeitsberechnung zur Schließung oder dem Weiterbetrieb und einer Sanierung des Unibades nachzuholen. Zudem muss das Bäderkonzept hinsichtlich der Sanierung des Vegesacker Bades dringend nachgebessert werden. “

Universität und Sportamt arbeiten bei Instandhaltung des Unibades nicht zusammen und behaupten Nicht-Sanierbarkeit des Unibades, ohne dies belegen zu können!

Der Kanzler der Universität behauptete bei einer Informationsveranstaltung im Dezember 2018, neuere Gutachten hätten baustatische Probleme des Unibades ergeben, daher müsse das Unibad regelmäßig in Hinblick auf eine drohende Einsturzgefahr kontrolliert werden. Die BI Pro Unibad ist dieser Behauptung nachgegangen. Wir baten den Kanzler darum,  die Unterlagen zu benennen, aus denen hervorgeht, dass die bisherigen Sanierungsgutachten überholt seien und es zusätzliche baustatische Probleme gibt. Der Kanzler antwortete darauf im Februar 2019, dass der Universität keine neueren Gutachten vorlägen und verwies an das Sportamt. Das Sportamt antwortete im Mai 2019, dass ihm seit 2013 keine neueren Gutachten vorlägen und verwies wiederum an die Universität mit der Behauptung, das Unibad sei „Eigentum der Universität Bremen“. Auch diese Behauptung ist unzutreffend! (Vgl. Eintrag 10. Februar). Erneut zeigt sich: Unklare Zuständigkeiten tragen zur Vernachlässigung der Uni-Sportstätten inkl. Unibad bei – verschiedenene öffentliche Einrichtungen in Bremen arbeiten nicht zusammen – zum Schaden des Gemeinwesens, öffentliches Eigentum wird vernächlässigt statt erhalten!

16. Mai

Pressekonferenz der BI Pro Unibad: Kritik an den Plänen zum Umbau des Horner Bades

BI Pro Unibad veranstaltete eine gut besuchte Pressekonferenz am Di 7. Mai. Es wurden neue Informationen präsentiert in Zusammenhang mit den erst nach  Gerichtsbeschluss vom Sportamt herausgegebenen Prüfunterlagen zum Umbau des Horner Bades .

Pressemitteilung vom 16. Mai zur Pressekonferenz
Pressemitteilung vom 22. Mai (Kurzfassung)

Anlagen zur Pressemitteilung:

Presseecho:

Weser-Kurier vom 8. Mai
buten un binnen vom 7. Mai (ab Minute 2)
Weser Report
buten und binnen vom 17. Mai:
zu diesem Bericht von buten und binnen haben wir folgende kritische Anmerkungen:  Leider hat Staatsrat Fries in dem Bericht zwei irreführende Aussagen gemacht. Er behauptet, seit 2015 mit unserer Initiative diskutiert zu haben. Es gab jedoch lediglich 2 Gespräche mit ihm, einmal 2015 und am 13.02.2019. Des weiteren legt er dar, die BI hätte ihre eigenen Kostenberechnungen an die Bremer Bäder GmbH, das Sportressort und den Landesrechnungshof geschickt. Wir haben aber in unseren aktuellen Kostenvergleichen ausschließlich die Kostenangaben für die Sanierung des Unibades verwendet, die auf dem vom Senat selbst beim Planungsbüro Rohling in Auftrag gegebenen PBR-Gutachten, das 2013 fertiggestellt wurde, beruhen (https://rettet-das-unibad.de/die-gutachten-zum-unibad-bremen).
Davon ausgehend haben wir in zwei Eingaben an den Landesrechnungshof (März 2015 und November 2017) Einsparpotentiale von ca. 6 Mio. Euro aufgezeigt. Würden wir diese von uns geschätzten zusätzlichen Einsparmöglichkeiten mit in unseren Kostenvergleich aufnehmen, ergäbe sich ein Einsparpotential von 16 Mio. Euro. Über dieses weitere Einsparpotential ließe sich im Detail streiten. Um hier zu einer angemessenen Bewertung zu kommen, wäre das Urteil eines neutralen sachkundigen Architekten erforderlich.  Diese Forderung haben wir in dem Gespräch mit Frau Schaefer, Herrn Fries, Herrn Fecker und Herrn Ötztürk am 13.02.19 vorgetragen. Nachdem uns zunächst eine Bereitschaft zum Kostenvergleich avisiert wurde, macht Frau Schaefer inzwischen die Nennung weiterer Einsparpotentiale – über die bereits genannten hinaus – zur Voraussetzung für die Durchführung eines Kostenvergleichs.

Wir haben uns zwischenzeitlich dazu auch direkt an Herr Fries und die Spitzenkandidatin der Grünen, Frau Schaefer, gewandt mit der Bitte, unseren Vorschlag zu einem Kostenvergleich zwischen Unibadsanierung und Neubau durch einen neutralen, von der Architektenkammer vorgeschlagenen, fachkundigen Architekten aufzugreifen, bevor durch den Abschluss des Ausschreibungsverfahrens vollendete Tatsachen geschaffen worden sind.

Fotografische Impressionen der Pressekonferenz

3. Mai

Weser-Kurier-Bericht vom 3. Mai: Koalitionsstreit stoppt neue Bäder-Preisstaffel. Zum Start der Freibadsaison sollte in Bremen eine neue, übersichtlichere und günstige Tarifstruktur für die Bremer Bäder in Kraft treten. Doch daraus wird vorerst nichts. SPD und Grüne verfehlten eine Einigung, zum Artikel. Dabei sind die Eintrittspreise für Schwimmbäder in Bremen im Vergleich ohnehin hoch.  Die Preisstaffel senkt zwar die Preise für Kinder und Jugendliche auf zwei bzw. vier Euro, für andere Nutzergruppen hingegen steigen die Preise: Bei der vorgeschlagenen Preisstaffel würde der reguläre Eintrittspreis im Unibad für Einzelpersonen von derzeit 5,10 Euro auf 6 Euro steigen – so vergrault man Stammkunden! Letzten Oktober hatte die SPD noch die Senkung der Eintrittspreise für Kinder und Jugendliche auf einen Euro gefordert, s. unten Eintrag 4. Oktober 2018.

2. Mai

Bericht zur Sportdeputation vom 30. April: Universität bremst bei Instandhaltung der Uni-Sportstätten und schränkt so deren Nutzungsmöglichkeiten für Wettkämpfe ein – Sportamt mauert mit Auskünften zur Verletzung des Informationsfreiheitsgesetzes gegenüber der BI Pro Unibad

Die Sportdeputation thematisierte am Di  30. April  die Zukunft der Uni-Sportstätten und das Bremer Bäderkonzept sowie die Verletzung des Informationfreiheitsgesetzes gegenüber der BI Pro Unibad durch das Sportressort. Tagesordnung: Seite 1 und Seite 2.  Der FDP-Politiker Peter Zenner, sportpolitischer Sprecher, hatte eine Berichtsbitte  zur verweigerten Akteneinsicht im Hinblick auf die Kosten für das Kursbad gestellt. Der Sportamtsleiter Herr Zeyfang verweigerte unter Hinweis auf ein laufendes Verfahren jedoch nähere Auskünfte. Hinsichtlich der Uni-Sportstätten teilte der Kanzler der Universität, Herr Mehrtens, mit, dass seit ein paar Tagen die komplette Lüftungsanlage der Unisporthallen ausgefallen ist und auch nicht repariert werden kann! Bis zum Herbst könnte der Betrieb notdürftig aufrecht erhalten werden, durch Öffnen der Rauchklappen und der Nottüren. Danach ist vorgesehen, dass die Hallen durch eine sog. Festzeltklimatisierung weiter benutzbar bleiben sollen. Es kann aber nur noch Schul- und Vereinssport stattfinden, keine Wettkämpfe mehr. Die Nachfragen, was mit den schon von den Vereinen gebuchten überregionalen Veranstaltungen passieren soll, beantwortete Frau Stahmann, da müssten Lösungen durch Umverteilung gesucht werden, wie genau äußerte sie sich nicht.

Der Kanzler führte aus, eine Sanierung hänge davon ab, ob und in welcher Form der Studiengang Sport wiedereingeführt werden würde. Zunächst müssten die Rahmenbedingungen des neuen Studiengangs geklärt sein. Erst dann könne sinnvoll entschieden werden, welche Maßnahmen zu ergreifen sind, so dass erst ab 2028 mit der Fertigstellung zu rechnen sei. Im Gegensatz zum Unibad lasse sich der Sportturm allerdings eher ertüchtigen als neu zu bauen. In seinem Bericht zur Nutzung der Sportstätten steht aber zu lesen, dass die Sporthallen wochentags von 8:00 Uhr bis 22:Uhr  nahezu vollständig ausgebucht sind. In der Sportdeputation wurde darauf hingewiesen, dass die geplanten max. 80 Studierenden würden, was die Hallennutzung angeht, auf keinen Fall für die Sportstättennutzungen ins Gewicht fallen.  Heißt das im Umkehrschluss, für Vereine, Schulen, Öffentlichkeit und nicht zu vergessen den gesetzlich vorgeschriebenen Hochschulsport lohnt keine Sanierung? Aus dem Bericht der Universität geht hervor, dass der Universität bereits 2017 Mittel in Höhe von 800.000 Euro für die Sanierung der Lüftungsanlage zugewiesen wurden, die aber bisher nicht verausgabt wurden! Die Universität Bremen ist offensichtlich nicht in der Lage und willens, die Bauunterhaltung des Sportzentrums fach- und sachgerecht durchzuführen.

Herr Zenner brachte vor dem Hintergrund des offensichtlich fahrlässigen Umgangs der Universität mit dem Sportstätten eine Ressortumverteilung ins Spiel, stieß aber bei der sportpolitischen Sprecherin der SPD, Frau Rosenkötter, auf deutlichen Unmut. Es gehe darum, die kurzfristigen Probleme zu lösen. Frau Rosenkötter merkte zum Schluss kritisch an, die Sanierung der Lüftung habe nichts ursächlich mit der Frage der Wiedereinführung des Studiengangs Sport zu tun.

Bericht im Weser-Kurier zur Sportdeputation vom 2. Mai

27. April

Die Landesbeauftragte für Datenschutz unterstützt Herausgabe der Informationen zum geplanten Kursbecken im Horner Bad

Die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Martina Pöser, hat in einer ausführliche Stellungnahme die Herausgabe von Bauplanungsunterlagen zum geplanten Kursbecken an die BI Pro Unibad in vollem Umfang unterstützt. Sie empfiehlt dem Sportamt, der BI den Informationszugang zu gewähren. Auszüge aus der Stellungnahme: „Bei den Angaben zu den Kosten für das Kursbecken, wie sie in der BZP (= Baufachtechnische Zuwendungsprüfung“ , d. Red.) gemacht wurden, handelt es sich nicht um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse der Bremer Bäder GmbH. Der abgeschlossene Vergleich vor dem Verwaltungsgericht verpflichtet daher die Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport dem Petenten die gesamte BZP ungeschwärzt herauszugeben.  (…) Die von Ihnen im Bescheid gemachten Ausführungen können (…) eine Verweigerung des Informationszugangs unter Berufung auf ein Geschäftsgeheimnis der Bremer Bäder GmbH oder Dritter nicht begründen.“ Die Datenschutzbeauftragte weist ausdrücklich darauf hin, dass auch die Bremer Bäder in den Geltungsbereich des Bremer Informationsfreiheitsgesetzes (Brem IFG) fallen, wonach Bürger Akteneinsicht beantragen dürfen: „Auch Eigengesellschaften der Stadt Bremen sind an Recht und Gesetz, hier an das Bremer Informationsfreiheitsgesetz, gebunden.“ Das Sportressort hat zwischenzeitlich die Herausgabe der Unterlagen nach Ablauf der Widerspruchfrist, die den Bremer Bädern zusteht, zugesagt. Die Widerspruchsfrist endet am 4. Mai.

Es bleibt der Eindruck, politisch heikle Informationen sollen verschleiert werden, wie auch Manfred Siebolds in seinem Leserbrief im Weserkurier vom 26. April meint.

25. April

Spitzenkandidaten der FDP und von Bürger in Wut (BIW) für den Beirat Horn-Lehe fordern Erhalt des Unibades

Der Weser-Kurier berichtete im Stadtteil-Kurier vom 25. April über die Spitzenkandidaten für den Beirat Horn-Lehe und ihre Ideen. Erfreulicherweise sprachen sich die Kandidaten Hermann Pribbernow (FDP) und Piet Leidreiter (BIW) klar für den Erhalt des Unibades aus.

18. April

BI-Mitglied Eberhard Dengler hat in einem Brief an den Weser-Kurier-Redakteur Herrn Theiner die Fehlentwicklungen beim Bäderkonzept bezogen auf das Horner Bad detailliert nachgezeichnet und weist auf gravierende Sicherheitsmängel bei der Planung des neuen Multifunktionsbeckens im Freibadbereich des Horner Bades hin.  Zwischenzeitlich wurde der Brief auch an Beiratsvertreter zur Stellungnahme weitergeleitet.  Enttäuschend die Reaktion des SPD-Vertreters Thomas Hanke: Statt auf die Sachargumente einzugehen, wird die Kritik an der SPD als wahltaktischer Erpressungsversuch umgedeutet – ein weiterer Beleg dafür, wie abgehoben und bürgerfern die langjährig regierende SPD inzwischen ist.

10. ApriL

Erneut Verletzung des Informationsfreiheitsgesetzes  – Sportamt hält weiter Informationen zum geplanten Kursbecken beim Horner Bad zurück

Die BI Pro Unibad konnte nur nach einem gerichtlichen Vergleich die Herausgabe der wichtiger Prüfunterlagen, der sog. Baufachtechnischen Zuwendungsprüfung (BZP) erzwingen (vgl. u. a. Eintrag 23. März). Informationen zu den Kosten des auf dem Gelände des Horner Bades zusätzlich geplanten Kursbeckens werden aber weiter mit fadenscheinigen Begründungen zurückhalten:  Im Schreiben des Sportamtes vom 4. April heißt es: Die Bremer Bäder sind zwar ein wichtiger Bestandteil der örtlichen Daseinsvorsorge, sie zählen aber nicht zu den elementaren Versorgungsleistungen, ohne die unsere Zivilisation nicht existieren könnte…“ Dabei verkennt das Sportamt unter anderem, das an allen Grundschulen in den dritten Klassen verpflichtend Schwimmunterricht durchgeführt werden muss und Schwimmen ein Teil des Unterrichtsfaches Sport ist, das in den dortigen Stundentafel verankert ist. Weitere Verpflichtungen der Stadtgemeinde Bremen bestehen gegenüber dem gesetzlich verankerten Hochschulsport und den Schwimmvereinen. Somit ist die Stadt Bremen verpflichtet, Schwimmbäder vorzuhalten. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund DStGB definiert Kommunale Schwimmbäder als unverzichtbaren Teil der Daseinsvorsorge. Argumentativ geht hier das Sportamt einen Sonderweg.

Weiter wird im Schreiben des Sportamtes behauptet, es gehe bei den geschwärzten Passagen um Betriebsgeheimnisse der Bremer Bäder GmbH und diese falle nicht unter das Informationsfreiheitsgesetzes – eine aberwitzige Behauptung, wenn man sich die Eigentumsverhältnisse anschaut: die verpflichtende Vorhaltung der Schwimmbäder hat die Stadt Bremen der eigens dafür gegründeten Bremer Bäder GmbH übertragen. Nach dem Geschäftsbericht und Haushaltsrechnung 31.12.2016 der Senatorin für Finanzen, Seite 332, Beteiligung der Freien Hansestadt Bremen (Stadtgemeinde), ist die Stadtgemeinde an der Bremer Bäder GmbH mit 97,65 % beteiligt, entsprechend dem Prozentsatz gehört das Grundkapital und das Eigenkapital der Stadtgemeinde Bremen. Auf der Seite 374 des gleichen Berichtes der Finanzsenatorin verbürgt die Stadtgemeinde Bremen mit 650,- T€ für die Bremer Bäder GmbH bei einem stadteigenen Stammkapital in Höhe von 358,- €.
Das zum Thema wie Verwaltung, hier Sportamt, den Bürger mit Informationen ‚versorgt‘.

Siehe hierzu auch den Bericht im Weser-Kurier vom 10. April, der Bericht inklusive Kommentar als pdf

Herr Zenner, sportpolitischer Sprecher der FDP, fühlte sich aufgrund des Artikels veranlasst, eine Berichtsbitte zur verweigerten Akteneinsicht im Hinblick auf die Kosten für das Kursbad in der nächsten Sportdeputationssitzung am 30.04.19 auf den Weg zu bringen.

Grüne verweigern zugesagten Kostenvergleich zwischen Neubau Schwimmhalle und Sanierung Unibad

Wir berichteten (s. Eintrag 13. Februar), dass uns Frau Schaefer, Spitzenkandidatin der Grünen für die Wahl im Mai, bei einem Gespräch am 13. Februar den lange geforderten Kostenvergleich Sanierung Unibad gegenüber Neubau Kombibad zugesagt hatte. Wir hatten vorgeschlagen, die Architektenkammer Bremen  hinzuzuziehen, um zu einem unabhängigen objektiven Wirtschaftsvergleich zu gelangen. Die Antwort, die wir nach zweimaligem Nachfassen bekommen haben, stellt uns keineswegs zufrieden. Die Landeshaushaltsordnung sieht Frau Schaefer eingehalten. Wir sollen Einsparvorschläge vorlegen, und aufgrund dessen würde man Vergleichsrechnungen anstellen. Sie schuldet uns darüber hinaus noch Auskunft zur Frage, wie die fehlenden Wasserflächen für Nichtschwimmer kompensiert werden sollen. Wir wollen in unserer Antwort auf unsere bereits in der Vergangenheit gemachten Einsparungsvorschläge bezüglich der Sanierungkosten für das Unibad hinweisen und darauf, dass der Vizepräsident des Landesrechnungshofes, Herr Meyer-Stender, im Juni 2015 gesagt hat, dass „der Rechnungshof das Thema ggf. dann neu bewerten wird, wenn sich die Faktenlage deutllich verändert“.  Aus unserer Sicht hat sich die Faktenlage deutlich geändert, zum einen, weil in den Grundlagen zur Beschlussfassung immer noch von der längst verworfenen Billig-Variante „Simply Swimming“ für den Neubau ausgegangen worden ist, zum anderen haben sich die usprünglich kalkulierten Kosten mehrfach erhöht (s. Eintrag vom 13. Februar) !

CDU-Spitzenkandidat Carsten Meyer-Heder unterstützt Forderungen der BI Pro Unibad

Wir sind weiter in Kontakt mit dem CDU-Spitzenkandidaten Meyer-Heder und informieren ihn über neue Entwicklungen. Er hat uns persönlich versichert, im Falle einer Regierungsbeteiligung auf uns zuzukommen, um gemeinsam mit der ProUnibad-Initiative das weitere Vorgehen zu besprechen. Die Unterlagen würden ihm und der CDU im Wahlkampf helfen, den Standpunkt der CDU in Bezug auf die mögliche Erhaltung des Unibades, aufrecht zu erhalten. Gerade vor diesem Hintergrund  hätte die CDU den Wirtschaftlichkeitsvergleich auch in ihr Wahlprogramm aufgenommen.

Technologieparkverein lehnt es ab, sich für den Erhalt der Unisportstätten inkl. Unibad einzusetzen

Traurig ist, dass sich der Technologieparkverein nicht für das Sportensemble auf dem Campus inkl. Unibad und Studiobad einsetzen will,  obwohl die BI Pro Unibad in Abstimmung mit dem Verein für Hochschulsport ein ausführliches Papier mit Argumenten vorgelegt hat, die verdeutlichen, dass die Sportstätten ein bedeutsames  Attraktivitätsmerkmal für die Mitarbeiter des Technologieparks und Studierende darstellen. Der Rektor der Universität ist Mitglied im Vorstand. Die Haltung der Universität ist bekannt.

9. April

Uni-Sportstätten: Sanierungsbedarf vermutlich deutlich höher

Nicht nur das Unibad,  sondern die benachbarten Sportstätten wurden jahrelang vernachlässigt. Nun liegt der Sanierungsbedarf offenbar deutlich höher, als ursprünglich gedacht, berichtet der Weser-Kurier in seiner Ausgabe vom 9. April. Schade, dass bei den Sanierungsplänen das Unibad als Herz der Uni-Sportstätten bisher unberücksichtigt bleibt. In einer Pressemitteilung der Universität Bremen wird allerdings versichert, dass trotz Problemen mit Asbestverbauung und Salmonellen die Sportstätten derzeit uneingeschränkt und gefahrlos nutzbar seien.

Auf der Sitzung des Beirates Horn-Lehe am 04.04.2019 ging es beim vierten Tagesordnungspunkt um die Zukunft der Uni-Sportstätten. (s. Eintrag 25. Februar). Wir werden hier aufmerksam ins Protokoll der Sitzung schauen.

CDU-Parteitag verabschiedet Wahlprogramm – Möglichkeiten der Unibad-Sanierung sollen ergebnisoffen geprüft werden

Beim CDU-Parteitag am 28. März wurde das Wahlprogramm für die Bürgerschaftswahl am 26. Mai verabschiedet. Der Parteitag sprach sich dafür aus, „alle Möglichkeiten einer wirtschaftlich vertretbaren Sanierung ergebnisoffen auszuloten“.

Der Weser-Kurier berichtete am 29. März zum CDU-Parteitag.

Landessportbund (LSB) Bremen lud am 26. März seine Mitglieder zu Wahlhearing mit sportpolitischen Sprechern, den Fraktionsvorsitzenden und den beiden Bürgermeisterkandidaten ein

Am Dienstag, den 26. März fand das Wahlhearing zur Landtagswahl des Landessportbundes statt:  Als Diskussionsteilnehmer/innen  waren die sportpolitischen Sprecher/innen sowie Fraktionsvorsitzende(n) und die beiden Bürgermeisterkandidaten eingeladen. Obwohl es an der Basis der Schwimmvereine offensichtlich rumort (s. Eintrag unten vom 3. Februar) schlägt sich das in den Wahlprüfsteinen des LSB leider nicht nieder: unter dem Punkt Sportförderung, 4. Absatz, wird eine zeitnahe Umsetzung des Bäderkonzeptes (Variante 1) gefordert.

Interessant sind in diesem Zusammenhang die Antworten der Bürgerschaftsparteien auf die 49 (!) Wahlprüfsteine der Bremer Sportjugend im Landessportbund,  besonders die Antworten auf die Fragen 5, 6 und 15, auch die Fragen 16-21 beziehen sich auf den Schwimmsport.

Einige Mitglieder der BI Pro Unibad waren beim LSB-Wahlhearing anwesend. Auszüge aus dem Protokoll zum Wahlhearing von BI-Mitglied Renate Decke-Cornill:

„Das Lehramtsstudium Sport soll möglichst bald wieder angeboten werden. Die Jahre 2020 bis 2022 werden genannt. Das ist die erklärte Absicht der Regierung, und so steht es im Wissenschaftsplan 2020 bis 2025. Für die Sanierung der Sporteinrichtungen auf dem Universitätsgelände sind deshalb 15,7 Mio. € vorgesehen. Wer die Mittel verwaltet, steht noch nicht fest. Die Wiedereinführung des Sportstudiums in Bremen sei die Korrektur eines falschen Beschlusses, den auch Frau Rosenkötter (SPD), wie sie selbst zugab, mitgetragen habe. Jemand fragte, ob man dann nicht das Unibad brauche. Nein, so Frau Stahmann, die Bürgerschaft habe den Beschluss zur Aufgabe des Unibades viermal gefasst, davon werde nicht abgewichen. Herr Zenner und Herr Tuncel sprachen sich dagegen aus, Herr Lübke bekräftigte die Ablehnung des Bäderkonzepts durch seine Partei. Zu den Sportanlagen bemerkte Frau Stahmann, dass die Universität in der Pflicht stehe. Von dort sei ihr zum ersten Mal eine Rechnung vorgelegt worden. Auf den vorsichtigen Hinweis von Herrn Meseck (Verein für Hochschulsport), dass es mit der Universität wegen der Wiedereinführung des Sportstudiengangs Interessenkonflikte geben könnte, meinte sie, das wisse sie, und darauf sei sie gefasst.

BI-Mitglied Eberhard Dengler machte seinen Vorschlag zur Verlegung der LSB-Geschäftsstelle in den Sportturm, Übernahme des Sportzentrums durch die Ressorts Sport und Bildung, für die Sanierung eine Anschubfinanzierung durch den Senator für Wirtschaft, Qualitätssicherung des Sportzentrums durch den LSB, Betrieb der Bäder durch die Bädergesellschaft, Betrieb der sonstigen Sportstätten durch den Verein für Hochschulsport. Die Universität und die Wissenschaft hätten sich als unfähig erwiesen, das Sportzentrum ordentlich zu verwalten. Frau Rosenkötter meinte, der Idee ließe sich etwas abgewinnen, zerredete sie dann aber und schüttete sie mit Vorabbedenken zu.

Der Vereinsschwimmsport nahm verhältnismäßig viel Zeit ein. Herr Oldag klagte über die seit 10 Jahren gleichgebliebene Mittelzuwendung von 400 000 € für die Schwimmvereine, die nicht an die von den Bremer Bädern laufend erhöhten Bahngebühren angepasst würden. So müssen die Vereine rd. 30 % ihrer Einnahmen allein dafür ausgeben. Er verlangt, dass das Bahngeld immer wieder verhandelt wird und der Zuschuss entsprechend zu steigen habe. Die Eintrittspreise seien zu hoch und hinderten Einkommensschwache am Schwimmen. Mittlerweile könnten 50 % der Drittklässler nicht schwimmen! Der Nachholbedarf sei „riesig“. In der Vorrunde hatte Herr Oldag festgestellt, dass das Kursbecken im Horner Hallenbad für die Vereine nicht zur Verfügung stehen werde. Das sei „eine Kampfansage“ der Politik an die Vereine.“

Auch im Weser-Kurier wurde über 27.3. über das Wahlhearing berichtet.

Wissenschaftsenatorin stellt Sanierung der Uni-Sportstätten im Falle der Wiedereinführung der Lehramtstudiengangs Sport in Aussicht

Bei der Fragestunde der Bremischen Bürgerschaft am 26. März hat die FDP-Fraktion eine Anfrage zur Zukunft der Uni-Sportstätten gestellt. Die Wissenschaftssenatorin Eva Quante-Brandt stellte für den Fall einer Entscheidung für die Wiedereinführung des Sportpädagogik-Studiums eine Sanierung der Uni-Sportstätten in Aussicht, vgl. hierzu Weser-Kurier-Artikel vom 27. März.

Wissenschaftsausschuss am 3. April: Vorlage beantwortet Frage nach Eigentumsverhältnissen und Nachnutzungsplänen für das Unibad-Gelände

Die Linksfraktion hatte auf unsere Anregung hin im Herbst 2018 zwei Anfragen zu den Eigentumsverhältnissen und zu den Nachnutzungsplänen des Unibades – es gab Gerüchte, das Unibadgelände sei bereits seit langem dem Technologiepark versprochen – an den Wissenschaftsausschuss gestellt (s. Eintrag 18. Oktober 2018 !).  Eine Vorlage für die Sitzung des Wissenschaftsausschusses am 3. April beantwortet nun endlich die beiden Anfragen: Die Antworten zusammengefasst: Die Verantwortlichkeiten für die Bewirtschaftung und Eigentumsverhältnisse sind kompliziert zwischen Land, Universität, Bremer Bädern und Verein für Hochschulsport aufgeteilt – ein maßgeblicher Grund für die jahrelange Vernachlässigung des Unibads! Eine Veräußerung des Unibad-Geländes an Dritte – wie etwa den Technologiepark –  ist nicht geplant.

Beim Weser-Kurier-Talk zur Bürgerschaftswahl (Thema Stadtentwicklung) am 24. März in der Freie Brau Union Bremen ging es vorrangig um Umgang mit knappen Wohnraum, bezüglich des Bäderkonzeptes offenbarte der Grünen-Vertreter Robert Bücking sein Unwissen: Er verwies auf den begrenzten Kostenrahmen des Bäderkonzepts, so dass kein Geld für eine Sanierung da sei, ohne aber die jüngsten Kostensteigerungen beim Bäderkonzept zu erwähnen (die Graphik zur Kostenentwicklung des Bäderkonzepts s. Eintrag 13. Februar).  Björn Tschöpe (SPD) zeigte sich bezüglich der Zukunft der Uni-Sportstätten zwar zuversichtlich, ging aber ebenfalls auf die Kostensteigerungen nicht ein und lehnte eine Sanierung des Unibades ab.

Bericht des Weser-Kurier zur der Veranstaltung und Video und Blog

23. März

Sportamt verweigert immer noch Informationen zum geplanten Kursbad auf dem Gelände des Horner Bads – BI Pro Unibad protestiert

BI-Mitglied Eberhard Dengler hat sich wegen der Verletzung des Informationsfreiheitsgesetzes an den grünen Bürgerschaftsabgeordneten Mustafa Öztürk gewandt, der bei einem Treffen am 13. Februar (s. unten) Unterstützung bei Schwierigkeiten zugesagt hatte. Demnächst wird auch der Weser-Kurier über die anhaltende Blockade bei der Herausgabe von Informationen informiert – die erste Antrag auf Akteneinsicht in die sog. Baufachtechnische Zuwendungsprüfung (BZP) zum Umbau des Horner Bades reicht bis Mitte März 2018 zurück!

Universität lässt Unibad weiterhin verwahrlosen

Einen traurigen Anblick bietet das Unibad schon länger:  Seit Wochen finden sich im Eingangsbereich des Unibades Absperrungen und Bauzäune. Deutlicher kann man sein Desinteresse an einem Erhalt des architektonisch wertvollen Unibades und den umliegenden Sportstätten kaum zum Ausdruck bringen:

20. März

Grüne an Zusage für Folgetreffen erinnert

BI-Mitglied Beke Wehrt hat Frau Maike Schaefer angeschrieben, um an das zugesagte Folgetreffen zu erinnern – bisher haben wir weder Antwort noch eine Eingangsbestätigung von den Grünen erhalten (s. Eintrag 13. Februar).

17. und 18. März

BI-Mitglied und Architekt Eberhard Dengler hat aus den vorliegenden Bauunterlagen eine Ansicht des geplanten Neubaus der Schwimmhalle auf dem Gelände des Horner Bads erstellt, so dass sich jeder selbst eine Meinung bilden kann:

16. März

CDU-Stadtbezirksverband Wümme fordert Erhalt des Unibades

Mehr über den Beschluss des CDU-Stadtbezirksverbandswümme ist in einem anderen Stadtteilkurier-Artikel nachzulesen.

14. März

Vergleich VORHER und NACHHER bei HORNER BAD zeigt Verlust an Grün- und Freibad-Schwimmfläche

BI-Mitglied Eberhard Dengler hat aufgrund der ihm vorliegenden Bauunterlagen einen Vergleich der Flächennutzung zwischen dem bisherigen und dem geplanten neuen Horner Bad erstellt:

11. März

Der Technologiepark-Verein wird für die nächste Vorstandssitzung am 12. März mit Unterlagen von uns versorgt. Optimal wäre, wenn sich die Mitglieder (insgesamt mit Universitätsangestellten ca. 12.000 Mitarbeiter) entschließen könnten, gegenüber dem Kanzler der Universität ihr großes Interesse am Erhalt des Unibades bzw. des Sportzentrums auf dem Campus kund zu tun. Gleiches gilt für den ASTA als Vertreter von 20.000 Studierenden. Wenig Hoffnung haben wir, was die Universität anbelangt. Der Kanzler will sich raushalten und möglichst bald das ganze Sportensemble loswerden.

Wir planen außerdem bei der grünen Spitzenkandidatin Maike Schaefer nachzuhaken hinsichtlich des versprochenen Kostenvergleichs zwischen Bäderkonzept und Sanierung Unibad/Horner Bad und Klärung der Frage, wie aufgrund des Bäderkonzeptes wegfallende Schwimmflächen kompensiert werden sollen (vgl. Eintrag 13. Februar).

Stellungnahme der BI Pro Unibad im Stadtteilkurier: Forderung nach Gesamtkonzept für Uni-Sportstätten einschließlich Unibad-Sanierung

Der Leserbrief von BI-Mitglied Renate Decke-Cornill (s. Eintrag 28. Februar) wurde im Stadtteilkurier am 11. März als Stellungnahme der BI Pro Unibad veröffentlicht.

CDU-Spitzenkandidat Meyer-Heder äußert Zweifel am Bäderkonzept bei Rededuell gegen Bürgermeister

Das Bildungsforum Bremen der Konrad-Adenauer-Stiftung hatte am 7. März zum ersten Wahlkampf-Rededuell zwischen dem Bürgermeister Carsten Sieling und Herausforderer CDU-Spitzenkandidat Carsten Meyer-Heder eingeladen. Im Liveblog des Weser-Kurier (19:37 und 19.39 Uhr) äußert sich Meyer-Heder in Zusammenhang mit weiteren 2 Millionen Mehrkosten für den Umbau des Horner Bades zum Bäderkonzept: „Es wurde nicht seriös untersucht, was in Horn-Lehe passiert. Wir müssen da noch einmal neu denken“.

6. März

Erste Auswertung der Prüfunterlagen zum Umbau des Horner Bades – Informationen zum geplanten Kursbad werden weiter zurückgehalten

Zwischenzeitlich wurden weitere Prüfunterlagen zum Umbau des Horner Bades durch das Sportamt nachgeliefert, Informationen zum Kursbad stehen allerdings weiterhin aus – die Kosten hierfür werden bei der Kostenkalkulation zum Horner Bad immer herausgerechnet! Eine erste Auswertung ergibt: Die Freibadfläche schrumpft aufgrund des zusätzlich eingeplanten Kursbeckens in der Schwimmhalle weiter. Im neuen Freibad-Schwimmbecken ist aufgrund baulicher Gegebenheiten nur Platz für lediglich zwei 50-Meter-Bahnen.

4. März 2019

Erneut Zurückhaltung wichtiger Informationen in Prüfunterlagen zum Umbau des Horner Bades seitens des Sportamtes

BI-Mitglied Eberhard Dengler moniert beim Sportamt die Schwärzung wichtiger Informationen in der Baufachtechnischen Zuwendungsprüfung (BZP) bezüglich der Kosten der Kursbades und der Sanierung des Freibades und hat es jetzt dazu angeschrieben. Die Herausgabe der Informationen in den Prüfunterlagen zum Umbau des Horner Bades wurde erst nach einem gerichtlichem Vergleich erreicht (vgl. Eintrag unten 20. Februar), doch nun wird schon wieder gemauert. Gerichtlich ist festgelegt: “ Unberührt davon bleibt die Obliegenheit der Beklagten, im Falle der etwaigen Unkenntlichmachung einer Information das spezifische Geheimhaltungsinteresse jeweils darzulegen und zu begründen (vgl. § 6 Abs. 3 Satz 2 BremIFG)“.

Weser-Kurier berichtet zu Sportpolitik in Bremen „Von Staus und Sackgassen“

In der Sonntagsausgabe des Weser-Kurier vom 3. März wurde im Rahmen der Serie „Regierungsblianz in Themen“ unter dem Titel „Von Staus und Sackgassen“ ganzseitig zur Bremer Sportpolitik berichtet. „Sport in Bremen wird nicht gewollt„, sagt Martin Schultze vom Bremer Hockey-Club. Die Sportvereine vermissen zur Recht mehr Engagement seitens der Politik. Dies gilt auch für den Erhalt der Sportstätten. Allerdings hilft es wenig, wenn ausgerechnet der Präsident des Landesschwimmverbandes (LSB) Bremen, Stephan Oldag, im Weser-Kurier das Bremer Bäderkonzept für „alternativlos“ erklärt, um Kritiker mundtot zu machen und behauptet, die Wasserfläche in Bremen sei ausreichend – dabei sind die Wartezeiten für Schwimmkurse für Kinder jetzt schon sehr lang und das Bäderkonzept führt zur weiteren Reduzierung von Schwimmflächen einschließlich Nicht-Schwimmerbecken!

BI-Mitglied Raymond Krieger, selbst im Schwimmsport aktiv, fordert als Reaktion darauf in einem Leserbrief den Rücktritt von Herrn Oldag.

28. Februar

Sanierungsstau bei den Uni-Sportstätten – 28 Millionen erforderlich

In Stadtteilkurier vom 28.02. wird über die Situation der Uni-Sportstätten berichtet, über die im Fachausschuss des Beirats Horn-Lehe beraten wurde. Für den Erhalt fühlen sich offenbar weder die Universität, das Wissenschafts-, Sport- noch das Bildungsressorts zuständig – nicht nur das Unibad, sondern auch die umliegenden Sportstätten drohen dem jahrelangen Sanierungsstau und organisierter Verantwortungslosigkeit zum Opfer zu fallen! Dabei wird die Infrastruktur nicht nur für die Schulen und Vereine, sondern auch für die dringend erforderliche Wiedereinführung des Sportstudiengangs sehr wohl weiter benötigt. BI-Mitglied Renate Decke-Cornill fordert in einem Leserbrief eine Sanierung der Sportstätten einschließlich Unibad. Eine Taskforce aus Vertretern des Sportausschusses im Beirat Horn sowie Herrn Wolf von der Schule an der Ronzelenstraße und Herrn Jeschke (1. Vorsitzender Eiche Horn) soll einen Beschluss formulieren, über den in der nächsten Sitzung des Beirats Horn am 4.4. abgestimmt werden soll.

BI-Mitglied Eberhard Dengler warb beim zweiten parlamentarischen Abend der Architektenkammer Bremen und der Ingenieurkammer Bremen am 28. Februar im Anschluss bei der Grünen-Politikerin Maike Schaefer erneut für ein Umdenken bezüglich des Bäderkonzeptes und hatte dabei auch die ehemalige grüne Bürgerschaftsabgeordnete Karin Krusche auf seiner Seite.

25. Februar

Fachausschuss für Soziales, Kultur und Sport des Beirats Horn-Lehe beriet zur Situation der Uni-Sportstätten und dem allgemeinen Zustand der Sporthallen (inkl. Schulsporthallen) in Horn-Lehe am Dienstag, den 26.02.

Der Weser-Kurier berichtete im Stadtteilkurier hierzu:

22. FebRUAR

Haushalts- und Finanzausschuss stimmt Nachbewilligung von 2 Millionen für Umbau des Horner Bades gegen die Stimmen der Opposition zu, obwohl Kostenvergleich fehlt!

BI-Mitglied Eberhard Dengler wies vor der HaFA-Sitzung am 22.02. erneut detailliert nach, dass der dem Bäderkonzept zugrundeliegende ursprüngliche Kostenvergleich fehlerhaft und veraltet ist. Leider war der Fraktionszwang doch wichtiger als das Wohl Bremens … – mit den Stimmen der Koalition wurde die Verpflichtungsermächtigung für weitere 2 Millionen erteilt. Damit werden Fakten geschaffen, obwohl nach wie vor ein nach der Landeshaushaltsordnung vorgeschriebener aktualisierter Wirtschaftlichkeitsvergleich fehlt!  Das Angebot der Grünen für einen Kostenvergleich (vgl. Eintrag 13. Februar) erweist sich als rein wahltaktisches Manöver. Politische Glaubwürdigkeit sieht anders aus! Als Folge dieser Abstimmung kann jetzt die Ausschreibung in Gang gesetzt werden. Die Baugenehmigung für das Vorhaben auf dem Horner-Bad-Gelände liegt vor. Üblicherweise dauert es drei Monate nach erfolgter Ausschreibung bis zum Eingang der Angebote. Das wäre wohl gegen Ende Juni. Unsere Hoffnung ruht also auf dem Ausgang der Bürgerschaftswahl am 26. Mai.

20. Februar

BI Pro Unibad fordert vom Haushalts- und Finanzausschuss Moratorium für Bauplanung zum Horner Bad, bis Kostenvergleich vorliegt.

Am kommenden Freitag, den 22.2. berät der Haushalts- und Finanzausschuss (HaFA) (Stadt) der Bremischen Bürgerschaft über die Nachbewilligung von zusätzlich 2 Millionen für den Umbau des Horner Bades  (s. Eintrag vom 26. Januar).  Auf der Tagesordnung findet sich die Beschlussfassung hierüber unter  Tagesordnungspunkt III „Initiativen des Senats“, Unterpunkt 4.2 „Erteilung einer zusätzlichen Verpflichtungsermächtigung zur Absicherung der Kostenrisiken für den Neubau Schwimmhalle und Sanierung/Neubau Freibad Horner Bad“. Mit den der Nachbewilligung folgenden Ausschreibungen ginge die Stadt weitreichende vertragliche und finanzielle Verpflichtungen ein.  Da die Grünen der BI Pro Unibad einen Kostenvergleich zugesagt hatten (s. Eintrag 13. Februar), appellierten wir an die HaFA-Mitglieder, den Beschluss über die Nachbewilligung auszusetzen, bis ein Kostenvergleich zwischen Umbau Horner Bad und Sanierung des Unibades vorliegt.

BI erzwingt per Gerichtsbeschluss Einsichtnahme in wichtige Prüfunterlagen zum Neubau der Schwimmhalle in Horn

Nachdem das Sportressort zunächst Widerspruch gegen einen Eilantrag auf Einsichtnahme in die sog. Baufachtechnische Zuwendungsprüfung (BZP) der BI Pro Unibad eingelegt hatte (s. Eintrag 21. Dezember), hat es zwischenzeitlich einem Vergleich zugestimmt, der eine Einsicht erlaubt. BI-Mitglied Eberhard Dengler hat nun – nach mehrmonatiger Verzögerung – am 28. Februar Gelegenheit zur Einsicht in die Unterlagen (Stand Juni 2018 und Januar 2019)!

18. FebRuar

Plakatausstellung der Oberschule Schaumburger Straße in der Bremischen Bürgerschaft: Plakat fordert den Erhalt des Unibades!

Am 18. Februar 2019 wurde in der Bremischen Bürgerschaft eine Plakatausstellung eröffnet. Sie wurde von Schülern der Klasse 10b der Oberschule Schaumburger Strasse gestaltet. Eines der 10 Plakate beschäftigt sich u.a. mit dem Thema Unibad. Die Schülerinnen, Kim Schondorf und Julia Bartels, die das Plakat gestaltet haben, konnten dank genauester Recherchen sehr gut vor Publikum begründen, weshalb sie u.a. für den Erhalt des Unibades eintreten. Die Ausstellung ist nur noch bis zum 1. März 2019 montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr zu sehen. (Am 27. und 28. Februar ist die Ausstellung wegen anderer Veranstaltungen für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.)

13. Februar
BI-Mitglied Eberhard Dengler hat eine Graphik zur Veranschaulichung der Kostensteigerungen bei der Umsetzung des Bäderkonzeptes seit 2014 anhand vorliegender Daten erstellt:

Diese Übersicht wurde auch bei einem Gespräch mit den Grünen am 13. Februar verwendet, das beim Neujahrempfang der Grünen verabredet worden war (s. Eintrag 6. Januar).  Anwesend seitens der Grünen waren die Fraktionsvorsitzende und Spitzenkandidatin Maike Schaefer, der sportpolitische Sprecher Mustafa Öztürk, der Staatsrat im Sportressort Jan Fries und Björn Fecker, Mitglied im Haushalts- und Finanzausschuss. Dabei wurde zum einen zugesichert, dass die BI nun endlich zeitnah Einsicht in die sog. Baufachtechnische Zuwendungsprüfung (BZP) im Sportamt erhält (vgl. Eintrag 21. Dezember), zum anderen dass ein Kostenvergleich zwischen Umbau Horner Bad und Sanierung Unibad vorgenommen werden soll.  Sofern dieser vorliegt, soll es ein Folgetreffen geben. Außerdem soll bis dahin geklärt werden, wie die Wasserfläche insbesondere im Nichtschwimmerbereich, die durch das Bäderkonzept verloren geht, kompensiert werden soll. Wir sind gespannt!

12. FebruAR
Gastbeitrag zum Bäderkonzept: Kostensprünge mit Ansage
Im Weser-Kurier vom 12. Februar erschien ein Gastbeitrag von BI-Mitglied Stefan Quass. Er fordert: Der gegenwärtige Baustopp beim Horner Bad bis zum Frühjahr sollte dazu genutzt werden, um endlich verlässliche Kostenberechnungen inklusive einer Sanierung des Unibades vorzunehmen.

Treffen der BI Pro Unibad mit der Vizepräsidentin des Landessportbundes Bremen (LSB) am 05.02.19 und dem Vorsitzenden des Landesschwimmvereins (LSV) am 12.02.2019

Bei diesen beiden Gesprächen wurde deutlich, dass einige wenige Funktionäre dem Bäderkonzept unter Druck zugestimmt haben, zum Teil aus Angst, ohne ein Bad mit 50m Bahnen dazustehen bzw. mit dem Totschlagargument, die betroffenen Bäder Unibad und Westbad könnten jederzeit ausfallen. Als Folge davon könnten sich etliche Schwimmvereine nicht mehr über Wasser halten. Es ist richtig, dass das Unibad im Falle einer Sanierung für ca. 1,5 Jahre nicht genutzt werden kann. Wir sind aber überzeugt, dass sich für diese Übergangszeit eine Lösung finden lässt, wenn alle Verantwortlichen an einem Strang ziehen. Die Haltung des LSV-Vorsitzenden, Herrn Oldag, der im Weser-Kurier am Sonntag vom 3.3.  eine zügige Umsetzung des Bäderkonzepts fordert, macht uns fassungslos, insbesondere, da wir wissen, dass die Mehrheit der Schwimmvereine nicht hinter dem Bäderkonzept steht. Auch von der LSB-Vizepräsidentin (u.a. zuständig für Sportentwicklung und -infrastruktur) aus Bremerhaven haben wir erfahren, dass es innerhalb des LSB durchaus kritische Positionen zum Bäderkonzept gibt.

10. Februar

Wem gehören die Sportstätten auf dem Uni-Gelände und wer ist für die Sanierung verantwortlich?

BI-Mitglied und Architeckt Eberhard Dengler äußert sich auf Facebook zu den Eigentumsverhältnissen bezüglich der Uni-Sportstätten:

Das SPORTZENTRUM auf dem Unicampus GEHÖRT DEN BREMER BÜRGERN! Die Universität Bremen ist nicht Eigentümerin von Grundflächen und Gebäuden, sondern eine Bildungseinrichtung des Landes Bremen. Die von der Universität Bremen genutzten Gebäude sind Eigentum des Landes Bremen…dazu gehört auch das Sportzentrum mit seinen Lehr- und Sportbecken. VERANTWORTLICH für die Finanzplanung, Investitionen, Bauherrenvertretung, Projektbetreuung sowie Baumanagement ist die SENATORIN FÜR WISSENSCHAFT, Gesundheit und Verbraucherschutz, dort das Referat 30.
Das Grundstück, auf dem die Uni Bremen steht, gehört ebenfalls dem Land Bremen und ist nach dem Flächennutzungsplan (2014) Baufläche mit Innovationsschwerpunkt Bildung, Forschung, Technologie und Sonderfläche mit gewerblichen Schwerpunkt (SO|TPU). Das Sportzentrum ist im Flächennutzungsplan als zu sportlichen Zwecken dienendes Gebäude und Einrichtung ausgewiesen, damit festgelegt!  Siehe: https://www.bauleitplan.bremen.de/…/fnp_…/fnp_2025_30000.pdf
Bereits im März 1976 wurde in der Vorlage Nr. 75 für die Deputation für Wissenschaft und Kunst unter Punkt 1.3 folgendes festgestellt und beschlossen, „DASS DIE SPORTBAUTEN AUF DEM UNIVERSITÄTSGELÄNDE VOM LAND BREMEN ERRICHTET und vom SENATOR FÜR WISSENSCHAFT UND KUNST DER UNIVERSITÄT (lediglich) ZUR NUTZUNG ÜBERLASSEN WERDEN“ …..m e h r n i c h t !!! (Quelle Universitätsarchiv Bremen, Bestand/Signatur 21Bau-Nr. 9003a).
Vorschlag: Fiskalische Übernahme des Sportzentrums durch die Senatorinnen für Sport und Bildung, Anschubfinanzierung (Sanierung ca: 50 Mio € ) durch den Senator für Wirtschaft zur Standortreattraktivierung, Verlagerung der Geschäftsstelle Landessportbund Bremen (LSB) auf den Uni-Campus und Koordination der Sportstätten-Nutzung in bewährter Weise durch den Verein für Hochschulsport. Wer diese Infos und den Vorschlag gut findet, möge ihn teilen…

7. FebrUAR

Uni-Sportstätten insgesamt in Gefahr – neues Gutachten unterstreicht die Sanierungsbedürftigkeit

Nun ist die Katze aus dem Sack: Die BI Pro Unibad hatte es schon länger befürchtet, nachdem die Unileitung angekündigt hatte, dass auch das dem Unibad benachbarte Studiobad abgerissen werden soll: Nicht nur das Unibad, sondern das gesamte benachbarte Ensemble von Sportanlagen ist vom Abriss bedroht.  In einem von der Universität in Auftrag gegebenen Gutachten wird den Sportstätten ein erheblicher Sanierungsbedarf bescheinigt. „Über die Mittel für eine Sanierung der Sportstätten verfügt die Universität nicht“, heißt es seitens der Universität. Mehr dazu im Lokalteil und im Stadtteilkurier vom 7.2. im Weser-Kurier

5. FebRuAR

Linkspartei kritisiert Bäderkonzept: Horner Bad: Von der charmanten Idee zu ‚Koste es, was es wolle!‘

Auch die Linkspartei kritisiert die jüngst bekanntgewordenen Kostensteigerungen beim Umbau des Horner Bades und fordert ein Umdenken, wie der Presseerklärung des sportpolitischen Sprechers Cindi Tuncel zu entnehmen ist. Leider wurde im Weser-Kurier der Inhalt der Erklärung verdreht und die Stellungnahme der BI Pro Unibad zu den Kostensteigerungen  (vgl. Eintrag unten 30. Januar) nur sehr verkürzt wiedergegeben.

3. Februar

BI Pro Unibad setzt sich in Gesprächen mit Politikern und Vertretern der Sportverbände weiter für Erhalt des Unibades ein – Widerstand der Schwimmvereine gegen Bäderkonzept wächst

Für Februar stehen Gespräche der BI Pro Unibad mit Vertretern der Grünen (s. Eintrag 6. Januar) und Sportfunktionären an – erste Rückmeldungen in Zusammenhang mit der Vorbereitung zeigen: Es rumort in den Schwimmvereinen! Auszug aus einer Rückmeldung aus einem Bremer Schwimmverein: „Das Bäderkonzept ist nicht tragbar. Für den Schwimmsport in Bremen ist das ein großer „Rückschritt“. Die Wasserfläche für die Vereine wird kleiner und „Großveranstaltungen“ sind nicht mehr durchführbar. Langfristig führt das zum langsamen aber kon­ti­nu­ier­lichen Sterben des Schwimmsports. Das Unibad muss erhalten bleiben. Die Preispolitik der Bremer Bäder muss überdacht werden.“

Gespräch CDU-Spitzenkandidat Meyer-Heder mit Staatsrat Fries

Der uns von Herrn Meyer-Heder in Aussicht gestellte runde Tisch mit allen Beteiligten rund um das Bäderkonzept (s. Eintrag 12. November) kam nicht zustande. Stattdessen haben sich zuletzt Herr Meyer-Heder und Staatsrat Fries ausgetauscht. Letzterer hat natürlich wie immer seinen Standpunkt vertreten, das Bäderkonzept sei alternativlos. Gegenargumente lässt er nicht gelten.

31. Januar

Leiterin des Ortsamtes Horn-Lehe, Inga Köstner, nennt geplantes Kombibad in Horn „Geschenk“ – BI Pro Unibad widerspricht!

Der Stadtteilkurier berichtet in seiner Ausgabe vom 31. Januar über die Reaktion der BI auf Äußerungen der Ortsamtsleiterin: Das „Geschenk“ gehe zulasten der jüngsten Badegäste, denen sowohl in der neuen Schwimmhalle als auch im Freibadteil die bislang separaten Nichtschwimmerbecken genommen würden, so BI-Vertreterin Renate Decke-Cornill. Außerdem gehe mit dem Abriss eine „international bekannte, vielbewunderte und architektonisch ausgezeichnete Wettkampfstätte“ verloren. Erschwerend käme hinzu, dass für den Besuch des sogenannten Kombibades mit eingeschränkten Öffnungszeiten und „empfindlich eingeschränkten Schwimmbedingungen“ höhere Eintrittspreise zu entrichten seien. „Frau Köstner wäre gut beraten, wenn sie diese unschönen Fakten in den Blick nähme, bevor sie den Senat für sein großzügiges ‚Geschenk‘ lobt, das die Bremer Bürger obendrein selbst bezahlen dürfen“, sagt Decke-Cornill.

30. Januar

CDU kritisiert weitere Kostensteigerung beim Umbau des Horner Bades und fordert, über den Erhalt des Unibades nachzudenken – Sprecher des Sozial- und Sportressorts winkt mit schwachen Argumenten ab: BI Pro Unibad widerspricht ihm in einer Presseerklärung

Wie der Weser-Kurier in seiner Ausgabe vom 30.01.2019 berichtet, reagiert nun die CDU-Opposition auf die bekanntgewordenen neuerlichen Kostensteigerung beim Umbau des Horner Bades (s. Eintrag unten vom 26. Januar). Der CDU-Kreisverbandsvorsitzende Jens Eckhoff befürchtet Kapazitätsprobleme aufgrund wachsenden Bedarfs und fordert, vor diesem Hintergrund über eine langfristige Weiternutzung des Unibads nachzudenken.  Der Sprecher des Sozialressorts, Bernd Schneider, behauptet in seiner Entgegnung wahrheitswidrig, in Bremen werde trotz angeblich sinkender Nachfrage das Niveau gehalten. Zum einen könnte eine sinkende Nachfrage auch mit einem wenig nutzerorientierten Angebot der Bremer Bäder und zu hohen Eintrittspreisen zusammenhängen (auch der sportpolitische Sprecher der Grünen, Mustafa Öztürk, überlegte bei der letzten Bürgerschaftsdebatte laut, ob nicht die geplante Senkung der Eintrittspreise zu mehr Besuchern führen könnte, s. Eintrag 23. Januar), zum anderen zielt das Bäderkonzept ausdrücklich auf eine Verringerung der Schwimmflächen (u.a. entfallen  das Nichtschwimmerbecken im Horner Bad und im Waller Bad, der Neubau der Schwimmhalle in Horn fällt deutlich kleiner aus als das Unibad bei verringerter Freibadfläche). Der Sprecher suggeriert, dass die Mehrkosten Resultat nachträglicher Wünsche seien, tatsächlich handelt es sich um ein Ergebnis von Fehlplanung und Irreführung der Öffentlichkeit durch Kleinrechnen der Kosten, um das Bäderkonzept fälschlich als kostengünstiger im Vergleich zu einer Unibadsanierung darzustellen, wie BI-Mitglied Beke Wehrt in der Presseerklärung erläutert.

29. Januar

Baubeginn beim Horner Bad verschiebt sich ins Frühjahr

Aus einer Vorlage des Sportressorts für den Senat vom 29.01.2019 geht eine Verzögerung bei den  Umbauarbeiten hervor: Wörtlich heißt es, die kalkulierten Mehrkosten für Baukostensteigerungen „orientieren sich an der Verzögerung gegenüber den bisherigen Planungen, die von einem Beginn Ende 2018 ausgegangen sind. Nunmehr ist von einem verzögerten Beginn zum Ende des ersten Quartals 2019 auszugehen.“

27. Januar

Wackelt Senkung der Bäderpreise?

Der Weser Report berichtet in seiner aktuellen Ausgabe auf Seite 3, dass nur über eine sog. Gesellschafteranweisung, für die ein Senatsbeschluss erforderlich ist, eine Preissenkung umgesetzt werden könnte. Seitens der Sportsenatorin wird versichert, dass keine Mittel zur Verfügung stünden, um die Einnahmeausfälle durch die Senkung der Eintrittspreise zu kompensieren.

26. Januar

Umbau des Horner Bades wird 2 Millionen teuer als geplant

Der Weser-Kurier berichtet in seiner Ausgabe vom 26. Januar über eine erneute Kostensteigerung beim Umbau des Horner Bades. Pikant: Die Kostensteigerung wird u. a. mit  einer Forderung nach einer zusätzlichen Reserve für Unverhergesehenes in der sog. Baufachtechnischen Zuwendungsprüfung (BZP) begründet. Der BI Pro Unibad wird die Einsichtnahme in die BZP bisher verweigert (s. Einträge unten vom 18. November und 21. Dezember).

23. Januar

Bürgerschaft beschließt teilweise Rücknahme der Erhöhung der Eintrittspreise für Bremer Bäder ab Februar

Im Weser-Kurier vom 23. Januar wird über die teilweise Rücknahme der Erhöhung der Eintrittspreise für Familien, Kinder und Jugendliche durch die Bremische Bürgerschaft berichtet. Der Beschluss ging auf einen Dringlichkeitsantrag der CDU zurück, auf den Rot-Grün seinerseits mit einem Dringlichkeitsantrag reagierte. Interessant ist, dass auch Herr Öztürk von den Grünen das Problem der verringerten Schwimmflächen bei wachsenden Bedarf erkannt hat und in der Bürgerschaftsdebatte erwähnt, dass der Senat bis April hierzu ein Konzept vorlegen will.

Die Bürgerschaftssitzung vom 22. Januar kann per Audio-Datei abgehört werden: zum Abhören der Debatte in der Vimeo-Datei auf 2:05 gehen.

17. Januar

Kritik an Erhöhung der Eintrittspreise für Bremer Bäder hält an – CDU fordert Aussetzung der Erhöhung

Im Weser-Kurier vom 17. Januar wird über einen Dringlichkeitsantrag an die Stadtbürgerschaft berichtet, den die CDU in der kommenden Woche stellen möchte.

16. Januar
Nach Sabotage im November – Polizei klärt Sachbeschädigung im Unibad auf
Der Weser-Kurier berichtet, dass ein 22-jähriger Mitarbeiter des Bades die Sachbeschädigung des Unibades im November gestanden hat. Frühere Sachbeschädigungen bestreitet er bisher.  Zu hoffen ist, dass es jetzt keine weiteren Sabotageakte mehr gibt. (Nach internen Informationen der BI war es allerdings nicht ein Mitarbeiter der Bremer Bäder, sondern der Universität, der den Schaden verursacht hat.)
12. Januar

Berichterstattung zur Sportdeputation: Erhöhungen Eintrittspreise für Bäder liegen über den angekündigten 2,5 Prozent

Buten un binnen und der Weser-Kurier berichteten über die Sportdeputation, die am 10. Januar über die Erhöhung der Eintrittspreise ab 2019 beriet. – Entschieden wurde nichts, es soll in den Fraktionen und in der Bürgerschaft darüber weiter diskutiert werden. BI-Unterstützer und die Deputationsvorsitzende, Ingelore Rosenkötter (SPD), wiesen darauf hin, dass die Preiserhöhungen teilweise deutlich höher als die angekündigten 2,5 Prozent liegen. Dabei hatte die SPD bereits im Oktober 2018 eine Senkung des Eintrittspreises auf 1 Euro für alle Kinder und Jugendlichen gefordert (siehe Bericht buten un binnen). Weggelassen in der Berichterstattung zur Deputation wurde allerdings die auch durch Wiederholungen nicht stimmiger werdende Aussage von Frau Baden „wenn erst Westbad und Horner Bad fertiggestellt sind, wird sich die Situation entspannen“. Leider ging kein Redner, auch nicht von der Opposition, auf die Tatsache der durch das Bäderkonzept verringerten Wasserflächen ein.

10. Januar

Sportdeputation berät über Preiserhöhung – SPD fordert Rücknahme der Erhöhung der Eintrittspreise für die Bremer Bäder ab 2019

Am Donnerstag, 10. Januar um 16 Uhr war Sitzung der städtischen Deputation für Sport bei der Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport. Der zweite Tagesordnungspunkt behandelte die Preiserhöhung bei den Bremer Bädern. Mitglieder unserer Initiative besuchten die Sitzung, auch um ins Gespräch mit den am Bäderkonzept Beteiligten zu kommen.

Im Weser-Kurier vom 10. Januar wird über eine Intiative der SPD berichtet, die Preiserhöhung wieder zurückzunehmen – dabei war aus den Unterlagen zum Bäderkonzept lange erkennbar, dass jährliche Preissteigerungen geplant sind – auch für das geplante Kombibad in Horn hat Frau Baden, die Geschäftsführerin der Bremer Bäder, mehrfach höhere Eintrittspreise angekündigt – aber erst zu Wahlkampfzeiten fällt das den Politikern plötzlich auf …

7. Januar

Mit seinem „Ja“ zum Bäderkonzept hat sich der Bremer Schwimmverband seinen Wettkampfast selbst abgesägt, so BI-Mitglied Eberhard Dengler in seinem am 6. Januar im Weser-Kurier veröffentlichten Leserbrief :

LeserbriefDenglerWK6Jan2019
06. Januar

BI Pro Unibad besucht Neujahresempfang der Grünen – Treffen mit Fraktionsvorsitzender Maike Schaefer geplant

Bei unseren Gesprächen mit Politikern stellen wir immer wieder fest, wie erstaunlich ahnungslos diese bezüglich des Bäderkonzepts sind – so auch beim Neujahresempfang der Grünen. Bei Frau Schaefer, der Fraktionsvorsitzenden, haben wir erreicht, dass sie eine Gesprächsrunde in ihrem Büro anbieten will. Teilnehmer sollen neben ihrer Person Vertreter der BI, für den Sport zuständige Fachleute aus der Fraktion der Grünen und der Verwaltung sein. Der genaue Termin steht noch nicht fest.

04. JaNuar 2019

BI Pro Unibad protestiert gegen geplante Schließung des Unibades beim Neujahrsempfang der Bürgermeisterin Karoline Linnert im Rathaus – Linnert fühlt sich durch Protest-E-mails „schikaniert“.

Der Auftritt von Bürgermeisterin Linnert am vergangenen Dienstag im Rathaus sorgt bei vielen Menschen immer noch für Kopfschütteln. Mit ihrer dünnhäutigen Schimpfkanonade in Richtung der anwesenden
Bürgerinitiativen pflegt sie einen Politikstil, der getrost als arrogant und abgehoben bezeichnet werden darf. Gerade von einer Grünen-Politikerin hätte man etwas anderes erwartet. So unterstellte sie der BI „Pro Unibad“, die Fakten zu ignorieren und erhob  den unverschämten Vorwurf an die BI „meine Mitarbeiter mit Hunderten von Emails zu schikanieren“ (wörtliches Zitat). Wenn Frau Linnert mit ihrem Empfang so etwas wie Bürgernähe demonstrieren wollte, ist dieses Unterfangen jedenfalls gründlich nach hinten losgegangen.  Erstaunlich ist auch die weiterhin unbewiesene Haltung von Linnert, der Erhalt des Unibad sei  unwirtschaftlich, gerade als Finanzsenatorin müsste sie wissen, dass aktuelle, belastbare Kostenvergleichsrechnungen unabdingbar sind. Diese werden weiterhin verweigert. Leider berichtete der Weserkurier hierüber nicht, anders als die BILD-Zeitung: Titelseite und Bericht

26. Dezember 2018

Gastkommentar im Weser-Kurier kritisiert Bäderkonzept: Verringerung der Schwimmflächen trotz wachsenden Bedarf

Im Weser-Kuriert vom 26. Dezember erschien ein Gastkommentar von BI-Mitglied Beke Wehrt, der die Kritikpunkte am Bremer Bäderkonzept (u. a. Wegfall mehrerer Nicht-Schwimmer- und Lehrschwimmbecken) vor dem Hintergrund steigener Nicht-Schwimmer-Zahlen eindrücklich zusammenfasst.

21. Dezember

Widerspruchsverfahren gegen Weigerung des Sportamts, wichtige Unterlagen herauszugeben, läuft weiter. Über Eilantrag wurde noch nicht entschieden

Die BI hat beim Verwaltungsgericht Widerspruch eingelegt gegen die Weigerung des Sportamtes, wichtige Unterlagen in Zuammenhang mit dem Neubau der Schwimmhalle in Horn herauszugeben (s. Eintrag unten vom 18. November). Die Klageerwiderung von der Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport hat die BI Unibad am 21. Dezember erhalten.  Darin wird behauptet, dass die Bremer Bäder GmbH nicht unter das Bremer Informationsfreiheitsgesetz (Brem IFG) fällt. – Die Bremer Datenschutzbeauftragte ist da entgegengesetzer Meinung! Wir haben inzwischen eine Stellungnahme eingereicht und hoffen weiterhin, per Eilantrag eine Herausgabe der Unterlagen zu erreichen.

20. Dezember 2018

Schwimmwettbewerbe im Unibad führen Mängel des geplanten Schwimmhallen-Neubaus in Horn deutlich vor Augen

(Vgl. hierzu auch Einträge unten vom 25. November und 4.  November) Am 20.12.2018 wurde im Stadtteilkurier über das 13. Winter-Meeting des Bremer Schwimmverbandes  berichtet.  Klar ist, dass Wettbewerbe in dieser Größenordnung in dem geplanten Schwimmhallen-Neubau in Horn künftig nicht mehr möglich sein werden. Ein kritischer Leserbrief von BI-Mitglied Eberhard Dengler wurde am 6. Januar im Weserkurier veröffentlicht (s. oben Eintrag 7. Januar).

Umfrage im Weserkurier zu Eintrittspreisen für Schwimmbadbesuch

Die Frage des Tages im Weser-Kurier am 20.12.2018 bringt es an den Tag: Nach dieser Umfrage sind bereits jetzt die aktuellen Eintrittspreise, die ja ab 2019 steigen, der Hälfte der Befragten zu hoch.  (Eine Karte im Unibad für einen Erwachsenen kostet derzeit noch 4,70 Euro.)

Auszug aus der letzten E-mail an unsere Unterstützer vom 20.12.2018:

„vor Jahresende möchten wir uns noch einmal bei Ihnen melden und uns zunächst bei allen bedanken, die uns durch eine Geldspende, einen Leserbrief oder auf andere Weise unterstützt haben. Danke für das Vertrauen. Es hilft uns, weiter für den Erhalt unserer geschätzten Bäder zu kämpfen.

Der Spitzenkandidat der CDU, Herr C. Meyer-Heder, ist dabei, seine Termine mit der Senatorin, dem Sportamt und den Funktionären des LSB bzw. der Schwimmvereine zu koordinieren. Wir müssen uns also mit einem Ergebnis seiner Bemühungen noch etwas gedulden. (Anm.: Vgl. Eintrag unten hierzu vom 12. November).

Mit einer großen Firma im Technologiepark gab es bereits ein Gespräch hinsichtlich der Bedeutung des Unibades als wichtige Attraktion für die Beschäftigten und ihre Familien.  Eine größere Wirkung versprechen wir uns davon, wenn wir dem Vorstand des Technologieparks speziell auf deren Bedürfnisse zugeschnittenes Material zu Unibad und Sportensemble liefern und so für das Interesse am Erhalt des Unibades werben.

Die Baugenehmigung für das Kombibad auf dem Gelände des Horner Bades wird voraussichtlich Anfang/Mitte Januar erteilt.

Dass die Eintrittspreise für die Bremer Bäder ab Januar um 2,5 % steigen werden, haben Sie sicher in der Presse gelesen. Das ist doch wirklich unglaublich im Hinblick auf die zuletzt von den Politikern von SPD/Grünen gestellten Forderungen. Sie können sicher sein, dass die Eintrittspreise für das Kombibad noch einmal kräftig steigen werden.

Mit der Presse/Fernsehen sind wir ständig in Kontakt. Über diese Schiene erwarten wir einiges an Aufklärung der Öffentlichkeit in Bezug auf die Eigentumsverhältnisse, die Sanierbarkeit, die Hintergründe für die Sabotage, etc. Ein Mitglied unserer BI hat heute einen Gastkommentar (2. Seite „Weser-Kurier“ am Ende) eingereicht. (Anm.: Veröffentlichung am 26.12., s. Eintrag oben).

Wir von der BI Pro Unibad wünschen Ihnen und Ihren Familien  einen guten Start in das Jahr 2019, was hoffentlich die ersehnte Rettung unserer beiden Bäder bringt.“

Deputationsvorlage von 1976 erhellt Eigentumsverhältnisse: Unibad wurde nicht allein für die Universität gebaut und gehört dem Land

Inzwischen ist die BI Pro Unibad auf eine Deputationsvorlage von 1976 gestoßen, die Klarheit über die Besitzverhältnisse bezüglich des Unibades schafft. Aus der Vorlage geht eindeutig hervor, dass das Unibad dem Land gehört und es für die Bedürfnisse einer breiteren Öffentlichkeit, nicht nur für die Universität gebaut wurde.  Um den technischen Betrieb und Bauangelegenheiten kümmert sich die Universität. Zumindest dieser Teil der parlamentarischen Anfrage der Linken (s. Eintrag unten vom 18. Oktober) hat sich dadurch geklärt.

4. Dezember 2018

Sportdeputation bittet Bremer Bäder, Kosten für Mehrbedarf an Personal und Ressourcen zu ermitteln

Die Sportdeputation tagte am  4. Dezember.  In Zusammenhang mit Forderungen nach Verlegung des Schwimmunterrichts vom 3. in die 2. Klasse und Verlängerung der Schwimmzeit auf 45 min wurde der Mehrbedarf an Personal und Wasserfläche besprochen und an die Bädergesellschaft der Auftrag gegeben, diesen Mehrbedarf genau zu ermitteln. Wahrscheinlich wird sich aber zeigen, dass die hochfliegenden Pläne im restriktiven Rahmen des Bäderkonzepts nicht zu verwirklichen sind. Das Ganze könnte auch reine Wahlkampftaktik der Koalition sein, die genau weiß, dass ihre Pläne im Rahmen des Bäderkonzepts nicht umgesetzt werden können.

30. November

Unibad nach Sabotageakt wieder geöffnet!

Die Reparaturarbeiten sind beendet, das Unibad ist wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten nutzbar.

28. November

Die Bremer Bäder luden zu einer Baustellenbegehung des Horner Bades ein. Die Begehung war allerdings nicht-öffentlich. BI-Mitglied Eberhard Dengler war trotzdem da und wies die Presse darauf hin, dass das Sportbad Einsicht in die Planungsunterlagen für den Neubau verweigert (s. Eintrag unten vom 18. November).  Inzwischen sind die Abrissarbeiten am Horner Bad weitgehend abgeschlossen.  Obwohl noch keine Baugenehmigung vorliegt, wird offensichtlich versucht, noch vor der Bürgerschaftswahl Fakten zu schaffen. Für eine Umschichtung der Mittel für den geplanten Schwimmhallenneubau zugunsten einer deutlich kostengünstigeren Sanierung von Horner Bad und Unibad ist es aber noch nicht zu spät!

25. November

Wettkampf im Westbad wirft Fragen zur Eignung des neuen Horner Bades als Unibad-Ersatz auf

Mit diesem Untertitel berichtet der WESERREPORT auf der Startseite seiner Ausgabe vom 25. November über den Norddeutschen Jugendländervergleich der Schwimmvereine, der wegen der Sabotage des Unibades (s. unten) kurzfristig in das Westbad verlegt werden musste. Die beengten Verhältnisse im Westbad führten deutlich vor Augen, dass auch der geplante Ersatzneubau einer Schwimmhalle für das Unibad auf dem Gelände des Horner Bades absehbar nicht dem Platzbedarf für überregionale Schwimmwettbewerbe decken wird.

22. November  2018

Sabotage beim Unibad – Reparaturarbeiten dauern voraussichtlich bis mindestens Ende nächster Woche

Nähere Information zur kurzfristigen Schließung von Unibad und Studiobad sind dem Weser-Kurier zu entnehmen.

18. November 2018

Sportamt verweigert Herausgabe von wichtigen Prüfunterlagen – die BI Pro Unibad will hiergegen klagen

Aktuell bemüht sich die BI Pro Unibad beim Sportamt um Einsicht  in die sog. Baufachtechnische Zuwendungsprüfung (BZP) des Finanzressorts auf der Grundlage des  Bremer Informationsfreiheitsgesetzes. Das Sportamt verweigert die Herausgabe und verweist in seinem ablehnenden Bescheid auf die Möglichkeit der Klage beim Bremer Verwaltungsgericht – Transparenz und Bürgernähe sieht anders aus! Auch die Landesbeauftragte für Informationsfreiheit erkennt keinen plausiblen Grund, die Herausgabe der BZP-Unterlagen verweigern. Die BI Pro Unibad hat beim Verwaltungsgericht Widerspruch eingelegt.

Zum Hintergrund: In dem ersten Prüfungsbericht vom 05.10.2016, der der BI Pro Unibad vorliegt, sind eine Reihe von kritischen Anmerkungen gemacht worden. Die nun zweite, ausführliche Bautechnische Zuwendungsprüfung über die Entwurfsvorlage liegt dem Sportamt vor. Die Einsicht wird nun verweigert mit dem Argument, der Prüfungsbericht enthalte Betriebsgeheimnisse (ohne sie konkret zu benennen). Mit diesem Bericht erhält man vertiefte Kostenerkenntnisse und kann sie mit den Zahlen im Bäderkonzept 2014 vergleichen. Möglicherweise könnte man feststellen, dass sie nicht mehr viel miteinander zu tun haben.  Daher wollen wir auf eine Einsicht bzw. zur Verfügungstellung des Prüfungsberichtes nicht verzichten.

12. November 2018

Vertreter der BI Pro Unibad treffen sich mit dem CDU-Spitzenkandidaten für die Bürgerschaftswahl Carsten Meyer-Heder und dem sportpolitischen Sprecher der CDU, Marco Lübke, um unsere Anliegen vorzustellen. Meyer-Heder sagt zu, wichtige am Bäderkonzept Beteiligte zu einer Diskussion einzuladen: Er möchte sie bitten, u. a. zu zu erklären, warum man mit dem Bäderkonzept bei höheren Kosten ein sinkendes Angebot an Schwimmflächen umsetzen will, anstatt bei weniger Kosten mit dem Horner Bad und dem Unibad ein attraktives Schwimmangebot zu erhalten.

4. November 2018

Impressionen von den Landesmeisterschaften Kurzbahn im Unibad

Wegen der Landesmeisterschaften Kurzbahn war das Unibad am 4. und 5. November geschlossen. BI-Mitglied Eberhard Dengler hat Photos von dieser beeindruckenden Veranstaltung der Schwimmvereine im Land Bremen geschossen:

Hier gehts zum Flickr-Photoalbum
1. November 2018

Im Stadtteilkurier wird berichtet, dass der Horn-Leher Jugendbeirat die Schwimmfähigkeit und die Lust am Schwimmen bei Jugendlichen fördern möchte. Eine Idee ist ein Tobetag im Unibad. Wir wünschen dem Jugendbeirat viel Erfolg!

28. Oktober 2018
Neue Hoffnung auf Wiedereinführung des Lehramtsstudiengangs Sport – dafür ist ein Erhalt und Sanierung der Sportanlagen inkl. Unibad notwendig!
Am 27.10. erschien ein großer Artikel im Lokalteil des WK mit dem Titel „Zukunftsplan für Bremer Hochschulen“:
Beim Stichwort Lehrerbildung heißt es: „Geprüft werden soll zudem, ob ein Studiengang Sport auf Lehramt in Bremen aufgebaut werden soll. Explizit ist nicht der Aufbau eines Fachs Sportwissenschaften geplant – das wäre aus Sicht der Behörde deutlich aufwendiger und teurer als Sport auf Lehramt. Zuvor hatte der Uni-Rektor betont, dass der Aufbau eines Fachs Sport sehr kostspielig wäre, weil dafür neue und erweiterte Sportstätten gebraucht würden.“
Korrekt müsste es seitens der Uni-Leitung eigentlich in diesem Zusammenhang heißen: Statt bestehende Sportstätten inkl. Unibad
abzureißen, sollten diese erhalten und saniert werden! Kostspielig ist das, aber weitaus weniger kostspielig als der Abriss bestehender und Aufbau neuer Sportstätten!
21. Oktober 2018
Senatskanzlei lehnt Termin der BI Pro Unibad mit Bürgermeister ab
Wir hatten die SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Stephanie Dehne um Vermittlung gebeten, um einen Termin beim Bürgermeister Carsten Sieling zu bekommen – ähnlich wie er den Inititativen zum Erhalt des Westbades gewährt worden ist.  Obwohl wir eine genauso große Anzahl an Unterstützern unseres Online-Protests aufweisen können wie im Falle des Westbades, lehnte die Senatskanzlei einen Termin mit Hinweis auf die unveränderte Sachlage ab.
18. Oktober 2018

Die Erhöhung der Schwimmfähigkeit und ggf. auch Anfragen zum Verhältnis Unibad-Universität sind möglicherweise  bald Thema bei einer Sitzung der Sportdeputation und beim Ausschuss für Wissenschaft.

Die Fraktion DIE LINKE in der Bremer Bürgerschaft hat auf unsere Anregung hin folgende Anfragen gestellt, die von der Sportdeputation an den Ausschuss für Wissenschaft überwiesen worden sind:

„Es gibt zurzeit unterschiedliche Informationen darüber, welcher Institution, der Stadt oder der Universität, das Unibad tatsächlich gehört. Teils entsteht der Eindruck, dass das Unibad mit Gebäude und Grundstück sich im Eigentum der Universität befindet. Anderen Informationen zufolge soll das Unibad nach wie vor der Stadt gehören und der Universität nur „zur Nutzung“ übergeben worden sein. In dem Fall wäre das Unibad Eigentum der Stadt, die Universität wäre nur befugter Benutzer. Wir bitten um Auskunft, welche dieser beiden Versionen die korrekte ist.

Außerdem bitten wir um Auskunft, ob die Universität bereits konkrete Pläne zur Nachnutzung des Unibad-Gebäudes bzw. (nach Abriss) des Geländes hat. Gerüchten zufolge soll die Universität für Gebäude und Gelände trotz intensiver Prüfung keinen eigenen Verwendungszweck gefunden und dem Technologiepark das Gelände zum Kauf angeboten haben. Wir wüssten gerne, ob dies zutreffend ist oder nicht.“

Wir sind gespannt auf die Antworten.

Die CDU will in der Sportdeputation kritische Nachfragen zum Kursangebot und Bäderzeiten an die Geschäftsführerin der Bremer Bäder, Martina Baden, stellen.

In der Sportdeputation soll auch die vom Sport– und Bildungsressort vorbereitete Vorlage „Konzept zur Erhöhung der Quote der sicheren Schwimmerinnen und Schwimmer im Lande Bremen“ vorgestellt werden. Die Deputation für Sport soll die Vorlage beraten und beschließen.

Sobald sich abzeichnet, auf welcher Depuations- bzw. Ausschuss-Sitzung darüber beraten wird, werden wir Sie per E-mail informieren. Wir gehen davon aus, dass Zuhörer im Anschluss die Möglichkeit haben, die Deputierten zu fragen, warum einerseits mehr Kinder schwimmen lernen sollen und andererseits die Schwimmflächen gemäß Bäderkonzept immer weiter reduziert werden.

17. Oktober 2018

Diskussionsveranstaltung mit Senatorin Stahmann am 17. Oktober 2018 zum Thema: Die Zukunft des Westbades im Rahmen des Bäderkonzepts – Möglichkeiten und Grenzen

Die Planungen aus dem Bäderkonzept für das Waller Westbad sind in jüngster Zeit immer wieder Gegenstand öffentlicher Debatten gewesen. Die jüngst erforderlich gewordene Neuausschreibung war dabei gelegentlich mit dem Wunsch verbunden, die bisherigen Planungen, die auf einem breit angelegten Beteiligungsprozess aus dem Jahr 2014 beruhen, zu überarbeiten. Über den aktuellen Sachstand sowie Möglichkeiten und Grenzen der Bürgerbeteiligung im weiteren Verfahren diskutierten Sozial- und Sportsenatorin Anja Stahmann und Martina Baden, Geschäftsführerin der Bremer Bäder GmbH, mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern.  Auf dem Podium vertreten war auch Stephan Oldag, Präsident des Landeschwimmverbandes.

Knackpunkt ist die Verkleinerung der Schwimmfläche um immerhin gut 150 qm. Davon entfallen 100 qm für die Streichung des Nicht-Schwimmerbeckens. Dies soll durch einen Hubboden in einem der anderen Becken kompensiert werden. Es gibt viele Parallelen zu den Diskussionen um Unibad und Horner Bad. Mit dem Argument, das Westbad sei „abgängig“ und müsse daher möglicherweise kurzfristig geschlossen werden, wird der Widerstand der Schwimmvereine gebrochen. Diese befürchten, es könne noch schlimmer werden und nicken daher alle Planungen ab, damit schnell neu gebaut werden kann. Dabei wurde in der anschließenden Diskussion berichtet, dass die Wartezeiten für Schwimmkurse bis zu anderthalb Jahre betragen! Verringerte Schwimmflächen werden das Problem verschärfen – eine Überarbeitung des Bäderkonzeptes tut dringend not!

10. Oktober 2018

Schwimmen ist Wahlkampfthema – eine Chance, das Bremer Bäderkonzept zu kippen!

Die SPD will den Eintritt für Kinder massiv senken (s. unten Eintrag 4. Oktober) und die Grünen wollen bereits die Zweitklässler zum Schulschwimmen schicken. Trotzdem halten sie am Bäderkonzept fest und verschleudern Steuergelder, die anderweitig besser eingesetzt werden könnten (z.B. Sanierung Westbad):

Am 10. Oktober veröffentlichte der Weser-Kurier unsere Stellungnahme zu den Vorschlägen von SPD und Grünen:

Offensichtlich um sich im Wahlkampf zu profilieren, hat die Regierungspartei Fraktion Bündnis90/DIE GRÜNEN zwei Fragenkomplexe  für die Fragestunde in der Bremischen Bürgerschaft am 06.11.18 eingereicht. Auch hierzu sind Sie herzlichst eingeladen. Der erste Fragekomplex fordert vom Senat eine Stellungnahme zu der Idee, Eintrittspreise an den Bremer Bädern zu senken, um die Schwimmfähigkeit bei Kindern und Jugendlichen zu erhöhen, der zweite Fragenkomplex fragt den Senat nach einer Bewertung von Vorschlägen, den Schwimmunterricht in der Grundschule von der 3. auf die 2. oder 1. Klasse vorzuziehen und die Schwimmzeiten pro Schwimmbadbesuch zu erhöhen.Leider bleibt bei der Diskussion um eine Erhöhung der Schwimmfähigkeit die Frage, ob angesichts eines zunehmenden Bedarfs bei einer wachsenden Bevölkerung das Bremer Bäderkonzept nicht längst überholt ist, bisher außen vor. Schon jetzt sind die Wartelisten für Schwimmkurse sehr lang.Vor diesem Hintergrund ist die zwischenzeitliche Schließung des an das Unibad angrenzenden Studiobades skandalös (s. auch weiter unten Eintrag vom 4. September) . Der Verein für Hochschulsport konnte nur per Gerichtsbeschluss durchsetzen, dass die Universität das Bad soweit instand setzt, dass es ab Oktober wieder für Schwimm- und Wassergymnastik-Kurse genutzt werden kann. Leider zeigt sich auch hier sehr deutlich, dass die Universität bezüglich der Instandhaltung der Sportanlage, dessen Kernstück das Unibad ist, wenig Interesse am Erhalt des Ensembles zeigt, obwohl es auch als Standortvorteil für Studienbewerber und Mitarbeiter gesehen werden könnte. Die Universität zählt zwar gesellschaftliche Verantwortung zu ihren Leitzielen, dennoch schenkt die Unileitung der wichtigen Funktion des Unibades für die umliegenden Stadtteile, die Schulen und Vereine keinerlei Beachtung. Umso interessanter werden die Antworten auf die zuvor genannten Anfragen der Linken sein.Die BI Pro Unibad hat Mitte November einen Termin mit dem CDU- Bürgermeisterkandidaten, Herrn Carsten Meyer-Heder. Unser erneuter Versuch, beim derzeitigen Bürgermeister, Dr. Sieling, einen Gesprächstermin zu bekommen, ist gescheitert. Man weigert sich, die Neuausschreibung des Westbades als Aufschnüren des Bäderkonzeptes anzusehen. Stephanie Dehne (Mitglied der Bremischen Bürgerschaft, SPD) hat uns versprochen, wegen eines Termins mit Herrn Sieling noch einmal nachzuhaken.

04. Oktober 2018

Die SPD schlägt eine Senkung des Schwimmbad-Eintritts für Kinder vor, wie im Weser-Kurier berichtet wird. Die Bürgerinitiative ProUnibad begrüßt den Vorschlag der Bremer SPD, für Kinder und Jugendliche künftig einen stark vergünstigten Eintritt in die Schwimmbäder für nur noch einen Euro anzubieten, um hierdurch regelmäßige Schwimmbadbesuche zu fördern. Dieses Konzept geht allerdings nur auf, wenn der rot-grüne Senat die weitere Umsetzung seines Bäderkonzeptes sofort stoppt und dafür sorgt, dass es nicht zu einer weiteren Reduzierung der ohnehin zu knappen Wasserflächen in Bremens Bäderlandschaft kommt. So sieht das Konzept beispielsweise den Wegfall von separaten Nichtschwimmerbecken bei der für das Horner Bad geplanten neuen Schwimmhalle sowie für den Freibadteil vor, was am dortigen Standort zu einer Verkleinerung der Wasserflächen von über 50 Prozent führen würde. Wenn der SPD-Vorschlag mehr als nur ein durchsichtiges Wahlkampfmanöver darstellen soll, muss der Senat sofort handeln und auch die infrastrukturellen Voraussetzungen in den Stadtteilen dafür schaffen, dass mehr Schulkinder als bislang das Schwimmen erlernen. Die BI ProUnibad bekräftigt in diesem Zusammenhang erneut ihre Forderung nach einer Revision des Bäderkonzeptes. Durch die Sanierung von Unibad und Horner Bad könnten unseren Berechnungen zufolge mehrere Millionen Euro Haushaltsmittel gespart und zudem die vorhandenen Wasserflächen beider Bäder erhalten werden. Es liegt nun an den Regierungsparteien SPD und Grüne, diese Vorschläge endlich ernsthaft zu prüfen, bevor die Bagger beide Schwimmbäder dem Erdboden gleichmachen.

14. September 2018

Die BI Pro Unibad hat dem Präsidenten des Landessportbundes (LSB), Andreas Vroom, der bisher bedauerlicherweise das Bäderkonzept verteidigt, angeschrieben. In dem Brief an den LSB werden alle drei von der Koalition gegen den Unibaderhalt ins Feld geführten Gründe –  die Einsparung, die Nichtsanierbarkeit und der Eigentumstitel der Universität – im Detail widerlegt.

13. September 2018

Am 13. Sept. 2018 fand in der Geschäftsstelle des Landessportbundes (LSB) ein Informationstreffen statt, bei dem Eberhard Dengler zum Tagesordnungspunkt Bäderkonzept einen Vortrag gehalten hat. Er umfasste im Wesentlichen die drei Aspekte

  • Das Unisportbad ist sanierbar!
  • Die Schwimmvereine sind über den Tisch gezogen worden!
  • Die Wirtschaftlichkeit des Neubaus ist im Vergleich zur Unibadsanierung nicht nachgewiesen!

Die im Anschluss stattfindende lebhafte Diskussion zeigte, dass bei vielen Schwimmern großer Unmut herrscht über die Art und Weise, wie das Bäderkonzept damals verabschiedet worden ist. Herr Dengler hat auf Wunsch des LSB über den Inhalt des Vortrags ein Skript verfasst, welches von ihm nicht nur an den Vorsitzenden, Herrn Vroom, sondern auch an die Schwimmvereine geschickt wurde.

12. September 2018

Kinder lernen zu spät schwimmen, das Angebot an Schwimmkursen reicht nicht, und die Kosten sind für einige Eltern zu hoch – so beschrieb Stephan Oldag, Präsident des Landesschwimmverbands, die Situation in Bremen bei einer Diskussionsveranstaltung der Grünen in der Bürgerschaft.  Dennoch hat sich der Landesschwimmverband mit dem Bäderkonzept arrangiert – obwohl hierdurch weitere Schwimmflächen verloren gehen! Offenbar fürchten die Schwimmvereine, dass ohne ihre Zustimmung zum Bäderkonzept noch weitere Einschränkungen erfolgen.  Bei der Diskussionsveranstaltung kritisierte der Verein für Hochschulsport auch die Schließung des Studiobades (s. unten). Auch die DLRG kritisiert in Zusammenhang mit der zunehmenden Anzahl von Badetoten Bäderschließungen.

04. September 2018

Das Verwaltungsgericht hat die Universität per Eilentscheid dazu verurteilt, das neben dem Unibad liegende Studiobad des Vereins für Hochschulsport ab Beginn des Wintersemesters wieder zu öffnen. Die Studiobad-Kurse während der Semesterferien mussten kurzfristig abgesagt werden, weil die Universität sich weigerte, die Chlordosierungsanlage zu reparieren. Während der Sommerschließzeit wurde nur die Anlage des Unibades instandgesetzt, das seit Mitte August wieder geöffnet hat. Im Studiobad finden neben Wassergymnastik-Kursen auch Schwimmkurse für Kinder statt, die wegen der günstigen Preise stark nachgefragt sind.

Näheres ist der Pressemitteilung des Bremer Verwaltungsgerichts zu entnehmen.

01. September 2018

Die BI Pro Unibad nutzte die Abschiedsfeier für das Horner Bad am 1.9. für eine Protestaktion in Form einer Trauerfeier. Ein Trauerspalier mit Transparenten begleitete die Besucher, dazu wurde eine Moritat aufs Horner Bad gesungen und eine Trauerrede gehalten. Butterkuchen wurde als Beerdigungskuchen verteilt.


…der traditionelle Butterkuchen zur Stärkung für den weiteren Kampf für den Erhalt des Uni- und Horner Bades.

Leider wurde in der Berichterstattung von buten un binnen und im Weser-Kurier nicht auf die inhaltliche Zielrichtung unseres Protests eingegangen, dagegen haben wir protestiert.  Dass das Bäderkonzept keineswegs auf auf Akzeptanz trifft, zeigen Kommentare in der Online-Ausgabe des Weser-Kurier. Schreiben Sie Leserbriefe dazu!

29. August 2018

Am Dienstag, den 28.08.18 war das Bäderkonzept zentrales Thema in der Bremer Bürgerschaft. Die CDU hat eine Aktuelle Stunde „Planung statt Wahlkampf- Bäderkonzept sachgerecht überarbeiten“ beantragt und Die Linke hat in einen Antrag „Westbad an gestiegene Bedarfe anpassen“ gestellt.  Bei der vorhergehenden Fragestunde wurden am Ende auch Fragen zur Kostenentwicklung des Westbades gestellt. Wir haben unsere Initiative offiziell zu der Sitzung angemeldet und verfolgten aufmerksam die Debatte. Überraschend stellte die Regierungskoalition einen Antrag ‚auf den letzten Drücker‘, wie die Opposititon wiederholt bemerkte, für eine Neuplanung und eine bessere Ausstattung des Westbades.

Anlässlich der Bürgerschaftssitzung wurde bei Bremen Eins ein Radiobeitrag gesendet, bei dem sich auch BI-Mitglied Stefan Quaß äußert. Ein Bericht zur Bürgerschaftssitzung erschien am 28.08.18 auch im Weser-Kurier und ein Fernsehbeitrag bei buten un binnen

Audio-Aufzeichnung der Bürgerschaftssitzung vom 28.08.2018 (Aktuelle Stunde ab Minute 1:05)

Ähnliche Kritik wie der Neubau des Horner Bades erfährt auch der Neubau des Westbades: Am 21. August wurde in der  Sportdeputation über Sachstand zum Neubau des Westbades berichtet. Vor der Sitzung hat der Gesundheitstreffpunkt West Bürgermeister Sieling rund 1300 Unterschriften aus Gröpelingen übergeben, die ein „zukunftsorientiertes kinder- und familienfreundliches Bad“ fordern.  Herr Sieling hat zugesagt, sich für die entsprechende Beteiligung der örtlichen Nutzergruppen an der Neuplanung einzusetzen. Dabei könnten die Gelder, die durch Sanierung von Horner Bad und Unibad eingespart werden, gut für einen angemessenen Ausbau des Westbades genutzt werden!  Weitere Informationen zum geplanten Neubau des Westbades und eine Stellungnahme der BI Pro Unibad finden Sie weiter unten unter dem Datum 28.06.2018.

Ein ausführlicher Bericht zur Sportdeputation ist im Weser-Kurier vom 22.08.2018 erschienen.

20. August 2018

Bei buten un binnen erschien am 20.08.18 ein Beitrag über die Arbeit der BI Pro Unibad und die sich bereits jetzt abzeichnenden Kostensteigerungen des bisherigen Bäderkonzeptes.

18. August 2018

Auf der Sitzung des Horner Beirats hat die Geschäftsführerin der Bremer Bäder, Martina Baden, eine große Abschiedsfeier für das Horner Bad am 1. September (Beginn 12 Uhr)  angekündigt – für uns kein Grund zum Feiern!

Die Kritik am Neubau des Westbades – ähnlich wie beim Horner Bad ist hier eine Verkleinerung der Schwimmflächen geplant – reißt nicht ab.  Der Sportverein Tura Bremen und der Gesundheitstreffpunkt West haben sich in einem offenen Brief an die Sportsenatorin gewandt. Weitere Informationen zum geplanten Neubau des Westbades und eine Stellungnahme der BI Pro Unibad finden Sie weiter unten unter dem Datum 28.06.2018.

Uwe Szerbakowksi schreibt in seinem am 17.8.18  veröffentlichten Leserbrief an den Weser-Kurier: „Hinter vorgehaltener Hand wird der Neubau Horn von der Mehrheit der schwimmsporttreibenden Vereine als „Anfang vom Ende“ bezeichnet!“

16. August 2018

Auf der Sitzung des Beirats Horns am 16.8. stellte Frau Baden die Pläne für die Halle und den Freibadteil für den Neubau des Horner Bades vor. Geändert haben sich daran nur Kleinigkeiten. Das Bad wird ab 1. September für die Bauzeit von zwei Jahren geschlossen. Der Abriss soll im Oktober/November erfolgen, zeitgleich mit den Ausschreibungen.

In der Halle wird es ein Kursbecken, jedoch keinen Kinderbereich geben. Die Mehrkosten für den Bau des Kursbeckens bezifferte Frau Baden mit 1,8 Millionen. Diese Kosten sind im ursprünglichen Kostenvergleich, in dem behauptet wurde, die Sanierung des Unibades sei zu teuer, nicht enthalten. Ein Kinderbereich ist nur im Freibadteil vorgesehen. Das Multifunktionsbecken soll vielfältige Bedürfnisse befriedigen. Das ist nur mit einer Reihe zeitlicher Einschränkungen und Abtrennungen möglich. Sie behindern die sportlichen Schwimmer, denen nicht einmal die drei 50 m-Bahnen garantiert sind.

Widersprüchliche und ausweichende Angaben gab es zur Frage, wieviel Personen in die neue Schwimmhalle passen bzw. für wieviele Zuschauer Platz ist. Diese Frage ist entscheidend in Hinblick auf die Austragung überregionaler Schwimmwettbewerbe: Das Unibad ist auf 800 Personen ausgelegt, die neue Schwimmhalle in Horn auf 199 Personen.

Hnsichtlich der angeblichen Bürgerbeteiligung bei der Planung des Neubaus des Horner Bades  wiesen wir darauf hin, dass der zentrale Punkt der neuen Schwimmhalle auf dem Gelände des Horner Bades ja völlig aus dem Beteiligungsverfahren herausgehalten wurde – echte, ergebnisoffene Bürgerbeteiligung sieht anders aus!  Die Verkleinerung der Schwimm- und Liegeflächen dürfte kaum als Wunsch geäußert worden sein!

Auf die Frage der BI Pro Unibad an den Vertreter der Linken, warum er im Bauauschuss für den Bauantrag gestimmt habe, verschlug es ihm erst mal die Sprache. Obwohl er versicherte, für den Erhalt des Unibades zu sein, konnte er sein Abstimmungsverhalten im Bauausschuss nicht plausibel erklären.

Bei der gut besuchten Beiratssitzung wurden zahlreiche Nachfragen gestellt, die zeigen, dass das Bäderkonzept auf viel Kritik stößt.

Fotographische Impressionen von der Beiratssitzung

Anlässlich der Beiratssitzung erschien in der Ausgabe der taz Bremen der Artikel „Das Unibad ist sanierbar.

Bericht im Stadtteilkurier vom 20.8.18 zur Sitzung des Horner Beirats

09. August 2018

SPD, Grüne und Linke treten Bürgerbeteiligung mit Füßen: Bauausschuss des Horner Beirat entscheidet über Bauantrag zum Neubau des Horner Bades unter Ausschluss der Öffentlichkeit!

Bei der Durchsetzung ihres umstrittenen Bäderkonzeptes ist SPD und Grünen offenbar jedes Mittel recht. Nachdem es monatelang gedauert hat, bis die Bremer Bäder dem Beirat Horn-Lehe endlich den Bauantrag für ihre Neubaupläne des Horner Bades inklusive der geplanten Ersatzschwimmhalle für das Unibad zugeleitet haben, musste nun binnen weniger Tage auf Biegen und Brechen alles ganz schnell gehen. Was ist geschehen? Ohne Rücksprache mit der zuständigen Ausschusssprecherin hatte das Ortsamt den Tagesordnungspunkt „Planungsrechtliche Vorstellung des Bauvorhabens Neubau einer Schwimmhalle und Sanierung/Neubau des Freibades (Horner Bad)“ auf die Tagesordnung der Sitzung des Bauausschusses  am 09. August gesetzt, obwohl Sprecherin Dr. Birte Eckardt (CDU) bereits Ende Juli beim Ortsamt beantragt hatte, die Beratung des Bauantrages aufgrund des öffentlichen Interesses im Rahmen der Beiratssitzung am 16. August zu behandeln. Die Sprecherin, ihr Stellvertreter Ulf-Brün Drechsel (FDP) sowie Mitglieder der Bürgerinitiative „Pro Unibad“ beschwerten sich daraufhin beim Ortsamt über diese Vorgehensweise und bemängelten, dass zu einem derart bedeutsamen Thema nicht so kurzfristig eingeladen werden könne.

Nach einigem Hin- und Her verständigten sich Sprecherin und Ortsamt schließlich darauf, die Behandlung des Bauantrages nun doch auf die Beiratssitzung zu verschieben und es bei einer informellen, nichtöffentlichen Vorab-Vorstellung ohne Votum im Ausschuss am 09.08. zu belassen. Doch das schien den Vertretern von SPD und Grünen offenbar nicht zu schmecken. Auf der nichtöffentlichen Ausschusssitzung setzten sie ungeachtet der getroffenen Absprache kurzerhand eine Abstimmung durch und winkten den Bauantrag mit Unterstützung der Linken mehrheitlich durch. Die noch am gleichen Abend vom Ortsamt verschickte Einladung zur Beiratssitzung am 16. August mit dem Haupttagesordnungspunkt „Informative Vorstellung des Neubaus einer Schwimmhalle in Horn“ wirkt angesichts dieser Vorgehensweise wie ein schlechter Scherz. Die Vorgehensweise von SPD, Grünen und Linken ist gegenüber der Öffentlichkeit nicht nur absolut unfair, sondern dient zugleich als ein Musterbeispiel dafür, wie man Politikverdrossenheit schürt. Bevor der Bevölkerung das Wort gegönnt wird, hat man im Bauausschuss bereits Fakten geschaffen. Die interessierte Öffentlichkeit wird dabei nicht zum ersten Mal für dumm verkauft. Bereits das vorgeschaltete Bürgerbeteiligungsverfahren zum Umbau des Freibadteils erwies sich als Farce, denn maßgebliche darin von Teilnehmern eingebrachte Forderungen wie den Verzicht auf die geplante Halbierung der Wasserfläche wurden von den Bremer Bädern und der zuständigen Sportsenatorin Anja Stahmann (Grüne) mit dem Kostenargument von vornherein in den Wind geschlagen. Nach den jüngsten Ereignissen verfestigt sich der Eindruck, dass sich SPD und Grüne im Beirat Horn-Lehe in erster Linie als verlängerter Arm ihrer Koalitionsfraktionen in der Bürgerschaft und nicht als Stadtteilvertreter verstehen. Dass sich die „Oppositions“-Partei Die Linke hierbei ein weiteres Mal selbst zum Erfüllungsgehilfen dieses fragwürdigen Politikverständnisses degradiert hat, macht die Sache nur noch schlimmer. Wir dürfen uns diese Arroganz der Verantwortlichen nicht länger gefallen lassen.

(Einige Details des Bauantrages sind dem Artikel des Stadtteilkuriers vom 13. August 2018 zu entnehmen.)

Folgen Sie uns auf unserem neugestalteten Facebook-Auftritt: www.facebook.com/RettetdasUnibadBremen/

07. August 2018

Mitglieder der BI Pro Unibad nutzten die  Bürgersprechstunde der Bundestagsabgeordneten Sarah Ryglewski von der SPD am Di 7. August  am Horner Bad,  um sie zu fragen, was sie von dem Bremer Bäderkonzept hält.  Sie bot an, in ihrer Fraktion von der Kritik an den senatorischen Plänen und unseren Bedenken zu berichten und will versuchen, einen Gesprächstermin mit maßgeblichen Leuten der SPD, z.B. Frau Rosenkötter, und der BI Pro Unibad zustande zu bekommen. Sie selbst würde auch gern teilnehmen, soweit es ihre Termine erlauben. Das muss natürlich schnell passieren, denn Mitte September sollen die Bagger beim Horner Bad anrücken.

05. August 2018

In Zusammenhang mit der Neuausschreibung des Westbad-Neubaus hat der sportpolitische Sprecher der FDP, Peter Zenner, die Position der BI Pro Unibad unterstützt:  Es kristallisiere sich heraus, dass das Unibad für den Schwimmsport „weiterhin die beste und preiswerteste Lösung“ sei,  so ist der Sonntagsausgabe des Weserkurier vom 5.8.2018 zu entnehmen. Eine Stellungnahme der BI Pro Unibad zum Westbad finden Sie unten beim Eintrag vom 28.06.2018.

In der „buten und binnen“-Sendung vom 5. August zum Thema abnehmende Schwimmfähigkeit bei Kindern beklagt die Trainerin Saskia von Tungeln lange Wartezeiten für Kinderschwimmkurse und zuwenig Wasserzeiten für Kurse.  Umso fragwürdiger, dass die Schwimmflächen nach den Planungen des Bremer Bäderkonzeptes weiter eingeschränkt werden sollen!

02. August 2018

Die Bremer Bäder kündigen im Stadtteilkurier vom 2.8.18 an, dass das Unibad wieder regulär nach der Sommerpause ab 13. August öffnet. Zwischenzeitlich war zu befürchten, dass das Bad aufgrund von Reparaturarbeiten länger geschlossen bleibt. (Siehe Eintrag unten vom 28.06.2018).

15.07.2018

Bemerkenswerte Parallelen bei der Fehlplanung bezüglich des Neubaus von Westbad und Horner Bad führen zu anhaltender Kritik am Bäderkonzept, wie aus dem am 15.7. in der Sonntagsausgabe des Weserkuriers veröffentlichten Artikel  hervorgeht. Weitere Informationen zum geplanten Neubau des Westbades und eine Stellungnahme der BI Pro Unibad finden Sie weiter unten unter dem Datum 28.06.2018.

12.07.2018

Bericht im Stadtteilkurier am 12. Juli zur Stellungnahme der BI Pro Unibad: Höhere Kosten bei kleinerem Angebot: Initiative Pro Unibad sieht Abriss des Unibades und Neubau des Horner Bades weiterhin kritisch

Der Artikel fasst die untenstehende Stellungnahme der BI Pro Unibad sehr gut zusammen.

Stellungnahme zum Artikel „Stahmann widerspricht Initiative Pro Unibad“ im Weserkurier/Stadtteilkurier vom 28. Juni 2018

Im Stadtteilkurier des Weserkurier wurde über unseren Informationsspaziergang am 10. Juni berichtet.  Leider wurde in dem Artikel über die Konsequenzen für das Horner Bad, dessen Wasser- und Liegeflächen durch den Bau der neuen Schwimmhalle nahezu halbiert werden,  nicht berichtet. Gerade an den heißen Tagen der letzten Wochen wurde deutlich, dass das neue Bad mit nur einem Kombibecken, das sich Schwimmer und Nichtschwimmer teilen müssen, und lediglich drei 50 m-Bahnen dem Andrang nicht wird standhalten können. Bisher kann man auch an warmen Tagen mit gutem Besuch dennoch schwimmen, das wird dann nicht mehr der Fall sein. Die heutige Attraktivität der großzügigen Anlage, die auch Bremerinnen und Bremer aus anderen Stadtteilen und dem Umland anlockt, geht damit völlig verloren.

Sportsenatorin Anja Stahmann nahm die Berichterstattung im Weserkurier zum Anlass einer Reaktion, in der Behauptungen aufgestellt wurden, die einer kritischen Überprüfung nicht stand halten:

– Vermischung der Zahlen  des Schwimmhallenneubaus und der möglichen Einsparung durch die Unibadsanierung: Frau Stahmann nimmt Bezug auf Zahlen, die im Bericht zum Informationsspaziergang genannt werden, aber offenbar auf Missverständnissen des Reporters beruhen. Sie kommen nicht von der Bl Pro Unibad. So beziehen sich die von der BI Pro Unibad genannten 10 Millionen nicht auf die Kosten für den Umbau des Horner Bades, sondern auf die gegenüber dem aktuellen Bäderkonzept durch die Sanierung des Unibades möglichen Einsparungen, die für eine Ertüchtigung des Waller Bades genutzt werden könnten. Näheres ist der Pressemitteilung zum Informationsspaziergang der BI Pro Unibad zu entnehmen.

– Frau Stahmann sagt aus, dass „schon immer“ parallel zum Simply Swimming-Modell eine konventionelle Schwimmhalle berechnet worden sei. Man muss allerdings wissen, dass 2014 einzig Simply Swimming zum Zwecke der Durchsetzung des Bäderkonzepts in Öffentlichkeit, Beiräten und Vereinen vorgestellt wurde. Von der 5 Mio. teureren (und realistischeren) Variante war zunächst nicht die Rede. Hätte sie von vornherein zur Debatte gestanden, wäre das Bäderkonzept nicht so leicht als sparsamer gegenüber der Sanierung darzustellen gewesen. Als sich nach kurzer Zeit Simply Swimming tatsächlich als nicht umsetzbar erwies, war das Bäderkonzept beschlossene Sache, und nun wurde unauffällig das Kombibad ins Spiel gebracht. Die angesetzten 5 Mio. € Mehrkosten gingen dann in den allgemeinen Kostensteigerungen auf.

– Frau Stahmann behauptet, für einen Teil der Kostensteigerungen des Bäderkonzeptes seien Wünsche des Beirats Horn-Lehe bezüglich der Verkehranbindung verantwortlich. Die von der BI Pro Unibad genannten Kostensteigerungen beziehen sich auf die Zahlen des im letzten Herbst erneut vom  Senat beschlossenen Bäderkonzeptes. In der Vorlage der Senatorin für die Sitzung des Senats am 12.09.2017 werden die Kostensteigerungen für die Verkehrsanbindung damit begründet, dass der Bau der neuen Schwimmhalle aus stadt- und verkehrsplanerischer Sicht wegen des Besucherverkehrs durch das verkehrsberuhigte Gebiet Vorstraße sonst nicht  genehmigt werden könne. Diese Maßnahme ist also kein Zugeständnis an die Wünsche des Horner Beirates, der dies natürlich auch gefordert hat, sondern schlichtweg eine Notwendigkeit, die vorher in der Planung übersehen worden war.

– Frau Stahmann unterstellt, die BI Pro Unibad habe behauptet, dass es im Neubau des Hallenschwimmbades auf dem Gelände des Horner Freibades keine 50 m-Bahnen mehr gäbe. Das ist abwegig und niemals von uns oder von jemand anderem, der auch nur einigermaßen informiert ist, behauptet worden. Wir haben allerdings darauf hingewiesen, dass im Freibadteil nur noch drei 50m-Bahnen vorgesehen sind. Der Kinderbereich und die Spielfelder werden wegfallen. Schwimmer und Nichtschwimmer müssen sich mit der halben Wasserfläche in einem einzigen Multifunktionsbecken arrangieren.

Die aktuell geplante Schwimmhalle fasst maximal 200 Personen gegenüber 800, die sich im Unibad aufhalten dürfen. Somit ist keine mit dem Unibad vergleichbare Wettkampftauglichkeit gewährleistet.

– Frau Stahmann behauptet, die Erreichbarkeit von Unibad und Horner Bad sei vergleichbar, obwohl das Unibad mit der Straßenbahn und das Horner Bad nur mit dem Bus, der eine deutlich geringere Taktung als die  Straßenbahn aufweist, erreichbar ist.

– Frau Stahmann behauptet, die Argumentation der Einsparung von Steuermitteln durch Sanierung des Unibades sei polemisch, da die kalkulierten Kosten von 18 Mio Euro Sanierungsaufwand für das Unibad von 2014 nicht die seither aufgetretenen Kostensteigerungen berücksichtigten. In der oben bereits erwähnten Senatsvorlage geht sie selbst jedoch noch im September 2017 von einer Summe von 18,3 Mio. Euro aus, die als Fortschreibung des Sanierungsbedarfes des Unibades bezeichnet werden. Nicht erwähnt wird, dass die BI Pro Unibad die im Gutachten genannte Zahl bereits seinerzeit als deutlich zu hoch angesetzt kritisiert hat und Vorschläge vorgelegt hat, die Sanierung des Unibades für weniger als 18 Mio zu realisieren.

– Die im Bäderkonzept angegebene Lebensdauer eines Bades von 35 bis 40 Jahren ist willkürlich. Es lassen sich zahlreiche Beispiele für die erfolgreiche Sanierung von Schwimmhallen finden (z. B. Osterholz-Scharmbeck, Aachen, Hamburg).

– Frau Stahmann argumentiert, dass die Universität aus Wirtschaftlichkeitsgründen die Sanierung nicht für gerechtfertigt hält; das Unibad könne nicht mehr als Bindeglied zwischen Bremern und Universität fungieren, da die Universität das Unibad nicht mehr nutze. Leider wird die unselige Konstruktion, dass Grundstück und Gebäude des Unibades in der Verantwortung der Universität liegen, die Bremer Bäder hingegen Betreiber sind, von Frau Stahmann in keiner Weise in Frage gestellt. Das Unibad war nie ausschließlich für die Nutzung durch die Universität vorgesehen, trotzdem trägt die Universität die Hauptlast der Unterhaltungskosten, obwohl es sich bei ihr nur um eine Nutzergruppe unter mehreren handelt. Allerdings liegt der Verdacht nahe, dass die der Universität Bremen vom Land für den Unterhalt zugewiesenen Mittel teilweise für andere Zwecke genutzt wurden, was zum Sanierungsstau beim Unibad beigetragen hat. Das Unibad und die Unterhaltskosten  sollten vom Land oder den Bremer Bädern übernommen werden, denn der Erhalt des Unibades für die Allgemeinheit (u. a. auch Schulen und Vereine) ist eine öffentliche Aufgabe!

– Abgesehen davon gibt es ernstzunehmende und berechtigte Forderungen nach einer Wiedereinführung des stark nachgefragten Sportstudiengangs und nach der Einrichtung einer Sportschule in Horn – beides würde von einem Erhalt des wettkampftauglichen Unibades sehr profitieren.

– Die von  Frau Stahmann betonte „breite, gesellschaftliche und politische Mehrheit“ für das Bäderkonzept steht auf tönernen Füßen – vielen ist nicht bewusst, dass das Bäderkonzept gegenüber den bisherigen Schwimmbadangebot erhebliche Einschränkungen für alle Nutzergruppen mit sich bringt – und das bei deutlich höheren Kosten im Vergleich zu der Sanierung der bisherigen Bäder.

– Frau Stahmann behauptet, die Aussage der BI Pro Unibad, die Betriebskosten des sanierten Unibades seien geringer als die der neugebauten Schwimmhalle, sei falsch. Unsere Angabe zur Höhe der Betriebskosten ist aus den Zahlen des Bremer Sportamtes zu den Kosten des bisher unsanierten Unibades hergeleitet. Bei dessen Angaben zu den Energie-und Wasserkosten des neuen Bades bleibt bisher unberücksichtigt, dass das Unibad an die Energieversorgung der Universität angeschlossen ist. Diese kann aufgrund sehr günstiger Tarife die Energiekosten vergleichsweise kostengünstig decken. Dieser Kostenvorteil entfiele für den Neubau der Schwimmhalle in Horn. Der Bremer Senat hat es leider unterlassen, für ein saniertes Unibad  eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung anfertigen zu lassen.

Wir fordern ein aktuelles, unabhängiges Vergleichsgutachten, dass die Sanierungskosten, die Neubaukosten und die zu erwartenden Betriebskosten unter Zugrundelegung der derzeitigen Pläne und Preise gegenüberstellt.

– Die Aussage der Sportsenatorin  „lieber das Geld in den Neubau zweier Bäder zu stecken, als es bei der Instandhaltung zweier maroder Bäder scheibchenweise zu versenken“ führt dazu, stur am Bäderkonzept festzuhalten. Im Westbad ist der Fall ja bereits eingetreten, dass neu geplant werden muss aufgrund von mangelhaften Prüfungen der Bodenverhältnisse. Fakt ist, dass die Bäder für deutlich weniger Geld sanierbar sind, als für Neubauten benötigt wird. Die neue Halle auf dem Gelände des Horner Bades wäre nur ein absolut unzulänglicher Ersatz für das Unibad mit dessen Möglichkeiten für alle Wassersportarten. Sowohl das umgebaute Horner Bad als auch die die neue Schwimmhalle sind vom Raumangebot und den Nutzungsmöglichkeiten nicht annähernd vergleichbar mit dem Unibad und dem Horner Freibad. Kurz gefasst steht das Bäderkonzept für deutlich eingeschränkte Nutzungsmöglichkeiten bei deutlich höheren Kosten. Diese Form der Steuerverschwendung im Haushaltsnotlageland Bremen sollte auch nicht-schwimmende Steuerzahler empören! Es wird Zeit, das Bäderkonzept in Frage zu stellen!

28.06.2018

Wegen Verzögerungen beim Bau des Westbades wird das Unibad voraussichtlich ein Jahr länger bis 2022 in Betrieb bleiben.

Diskussion um Verzögerungen des Westbad-Neubaus – Stellungnahme der BI Pro Unibad

Nachstehend zwei Links, über die Sie die wesentlichen Informationen abrufen können:

https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-westbadneubau-in-bremen-verzoegert-sich-um-ein-jahr-_arid,1728390.html

https://www.weser-kurier.de/suche_cosearch,tura+und+westbad.html

Die Stellungnahme der BI Pro Unibad dazu:

Wir bedauern sehr, dass auch im Bremer Westen ein Bad geplant ist, dass den Interessen seiner zukünftigen Nutzer nicht gerecht wird, weil offensichtlich die finanziellen Ressourcen nicht ausreichen. Würde man auf den Neubau einer Schwimmhalle im Horner Bad verzichten und stattdessen das Unibad sanieren, ließen sich 10 Mio. Euro einsparen, die man für einen großzügigeren Ausbau des Westbades zur Verfügung hätte. Wir verstehen nicht, warum diese Option von der Bädergesellschaft und dem Senat nicht in Betracht gezogen wird. Sie würde sowohl den Schwimminteressierten im Bremer Westen als auch im Bremer Osten bestmögliche Bedingungen garantieren.

Verzögerungen beim Neubau des Westbades zeigen, dass auch hier Kostenrisiken liegen, die bisher nicht einkalkuliert wurden

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die Bädergesellschaft für die Sanierung des Unibades einen 25%igen Risikoaufschlag eingerechnet hat, während dieser Risikozuschlag bei den Neubauten unterlassen wurde – was sich nun rächt…. Ähnliches kann übrigens bei der Sanierung des Horner Freibades ebenfalls noch passieren. Nach Schilderung von Frau Baden, Geschäftsführerin der Bremer Bäder, ist beabsichtigt,  das neue Freibecken auf die vorhandenen Fundamente aufzusetzen. Bei dieser Vorgehensweise übernimmt kein Bauunternehmer die Gewährleistung, da er das Risiko der alten Fundamente nicht einschätzen kann, so wie es im Westbad deutlich geworden ist.

Petition an die Bürgerschaft

 

Neben den Oppositionsfraktionen der Bürgerschaft, die sich im Wahlkampf 2015 für den Erhalt des Unibades aussprachen, bestätigen und ermutigen uns vielfältige Reaktionen aus der Bevölkerung. Anlässlich der Wiedereröffnung des Unibades am 8. August 2016 wurde in der Berichterstattung von „Buten und Binnen“ sowie im „Weserkurier“ die Empörung über den unverantwortlichen Umgang in Politik und Verwaltung mit Unibad und Horner Bad deutlich wiedergegeben. Es ist unakzeptabel,  dass die nach jahrzehntelanger Verwahrlosung aufgelaufenen Reparaturkosten sogar hochgerechnet werden, um die Aufgabe des Unibades und die Verstümmelung des Horner Bades zu rechtfertigen.

  • Begleiten Sie den weiteren Planungsprozess!
  • Besuchen Sie auch die Sitzungen des Horner Stadtteilbeirats in der Wilhelm-Focke-Oberschule, in der es um die Zukunft des Horner Bades und damit auch um die des Unibades geht!
  • Ist erst einmal das Horner Bad umgebaut, d.h. bis zur Unkenntlichkeit verkleinert, könnten daraus Sachzwänge für den unumgänglichen Bau der Schwimmhalle auf dem Horner Gelände abgeleitet werden. Die Weichen werden also in den nächsten Wochen gestellt!

Diese Handreichung ist im Nachgang der Petitionssitzung entstanden und beinhaltet eine Mitschrift, die von Mitgliedern der Bürgerinitiative erstellt wurde.

Sanierungsstau in Bremen wächst

Kaputte Straßenbahnen, kaputte Schulen, das marode Unibad – drei Beispiele für den Investitionsstau in Bremen. Schon länger wären in Bremen in diesen Bereichen Reparaturen im größeren Umfang nötig. Doch dafür steht nur ein Bruchteil des nötigen Geldes bereit, immer mehr Mängel bleiben bestehen.

Beispiel Straßenbahnen: 50.000 Kilometer sollten die jetzigen Straßenbahnen im Jahr fahren, 88.000 Kilometer sind es aber tatsächlich. Die Fahrzeuge der Bremer Straßenbahn werden härter beansprucht als geplant. Deshalb müssen die Bahnen in Bremen häufiger in die Werkstatt. Als Reaktion hat die Bremer Straßenbahn AG nun den Fahrplan ausgedünnt – besser gesagt: ausdünnen müssen. Teilweise werden Busse als Ersatz fahren. Das wird nach Auskunft von BSAG-Chef Hajo Müller mindestens bis Mitte nächsten Jahres, vielleicht auch bis Ende des nächsten Jahres der Fall sein.

In diesem Fall haben die leeren Kassen Bremens die Entscheidung verzögert, neue Bahnen anzuschaffen. Von den vorhandenen 77 Bahnen sind mehrere in Reparatur. Das Problem ist im Senat bekannt, technische Gutachten liegen vor. Doch die Politik handelt nicht.

Schimmelbefall im Schwimmbad

Beispiel Unibad: 2020 wollte Sportsenator Ulrich Mäurer (SPD) das Bremer Unibad schließen lassen. Eine Sanierung wäre zu teuer. Doch immer wieder gerät das Unibad in die Schlagzeilen: Löcher im Dach, Schäden an den Beckenfliesen. Zuletzt wurden bei Sanierungsarbeiten an einer Lüftungsanlage potenziell krebserregende Kunststofffasern und Schimmelpilze gefunden, deswegen blieb das Unibad nach der Sommerpause geschlossen.

Nach Protesten der Bevölkerung beschloss der Haushalts- und Finanzausschuss der Bremischen Bürgerschaft eine Sanierung für 400.000 Euro, damit der Betrieb bis 2020 weitergehen kann.

Finanzressort verweist auf Schuldenbremse

Beispiel Schulen: Die Liste der Schulen, die dringend sanierungsbedürftig sind, ist lang – auch hier reicht das Geld nicht. In der Bremer Berufsschule für Großhandel, Außenhandel und Verkehr kam zum Beispiel in zahlreichen Räumen Wasser durch die Wände. 170 Schulen in Bremen gibt es, für Sanierungen sind 25 Millionen Euro vorgesehen. Nach Angaben des Ressorts wären aber 200 Millionen Euro nötig. In Bremerhaven sieht es ähnlich aus. Dort ist zum Beispiel ein Teil des Schulzentrums Geschwister Scholl in desolatem Zustand: Das Gebäudefundament hat Risse, die Fenster sind undicht, Wasser tritt ungehindert ins Gebäude.

Das Finanzressort verweist darauf, dass Bremen jährlich Geld für Investitionen bereitstellt. Andererseits sei man an die Auflagen der Schuldenbremse gebunden, so dass man nicht handeln könne, wie man will. Auf lange Sicht könnte es sein, dass die Schäden nur noch größer werden, je länger die Reparaturen aufgeschoben werden.

Quelle: http://www.radiobremen.de/gesellschaft/sanierungsstau100.html

Rettet das Unibad Trailer

Heute ist unser Rettet-das-Unibad Trailer fertig geworden. Er spielt auf unterhaltsame und kurze Weise darauf an, dass es sich bei dem Unibad Bremen um eine erhaltenswerte Infrastruktur handelt.

Niederländisches Konzept schlägt leck

Uns erreichte ein interessanter Hinweis auf einen Artikel bei einem niederländischen Sportportal: Das als Vorzeigemodell für den Unibad-Ersatz in Horn gelobte Konzept „2521. Simply Swimming.“ scheint in den Niederländen zu ersten Problemen zu führen. Nachdem im Oktober 2014 die erste Schwimmhalle nach diesem Modell in Alblasserdam gebaut wurde, ist diese nun aufgrund eines Konstruktionsfehler leck geschlagen. Im Sommer 2015 soll diese – nach nur 2 Monaten Betriebszeit – umfangreich repariert werden.

Den genauen Wortlaut des Artikels finden Sie hier:

Zwembad Blokweer in Alblasserdam is nu al lek

Geplaatst op 15 januari 2015

Zwembad Blokweer in Alblasserdam is sinds 2 maanden open maar moet nu al worden gerepareerd. Het zwembad heeft last van technische gebreken en lekkages. Het bad moet helemaal worden leeggepompt om dit op te lossen. Dat hoeft niet direct. De komende maanden kan gewoon worden door gezwommen.

Pieter van den Hoogenband opende in oktober 2014 het nieuwe zwembad en dacht dat er recordtijden gezwommen konden worden.

Schade

Het zwembad Blokweer is volgens het zogeheten 2521-concept van de KNZB aangelegd en op het oog ligt het er prachtig bij. Veel zwembaden hebben zowel een recreatiebad als een instructiebad maar in Alblasserdam zijn die functies samengevoegd in een zwembad met beweegbare bodem.
Er blijken echter lekkages te zijn ontstaan aan de beweegbare bodem. De eerste schade ontstond tijdens het installeren van de beweegbare bodem nadat er een tijdelijke ondersteuning was omgevallen waardoor de vaste bodem beschadigd raakte. Na de oplevering ontstond aan de zwembadbodem opnieuw schade door een constructiefout.

Veiligheid

Wethouder Arjan Kraijo van de gemeente Alblasserdam benadrukt vooral “dat de veiligheid van de zwemmers in Zwembad Blokweer niet in het geding is. Het is vervelend en niet zoals het hoort maar het probleem is nu tijdelijk opgelost. Als je een nieuwe auto koopt wil je ook dat die helemaal goed is dus we hebben de bouwer gevraagd dit probleem op te lossen. We proberen de definitieve reparatie in de zomervakantie uit te laten voeren”, aldus Kraijo.

Niet veel geluk

De regio Rijnmond heeft niet veel geluk met de opgeleverde nieuwe zwembaden. Zo had het bad aan de Sportboulevard in Dordrecht last van allerlei gebreken, kwamen bij het nieuwe zwembad in Papendrecht de tegeltjes van de zwembadwand en zijn er nu problemen met zwembad Blokweer in Alblasserdam. De bouw van dit zwembad kostte de gemeente in totaal al zo’n 5 miljoen euro.

Quelle: http://www.sportzaken.pro/zwembadtechniek/zwembad-blokweer-is-lek/

Unibad wird Fall für den Rechnungshof

WESER KURIER

Von Elke Gundel – 23.12.2014

Das geplante Aus des Unibades ist nun ein Fall für den Landesrechnungshof. Eine Gruppe von Nutzern des Bades hat der Behörde eine Eingabe zugeleitet. Stoßrichtung: Die bisherigen Berechnungen zum Sanierungsaufwand des Sportbades an der Uni sollen kritisch überprüft werden.

Die Sanierung des Unibades ist für elf Millionen Euro zu haben. Davon ist eine Gruppe von etwa zehn Nutzern des Schwimmbades an der Uni überzeugt. Im vergangenen halben Jahr hätten sie sich durch die bisher vorliegenden Kostenschätzungen und Gutachten zum Sanierungsumfang des Hallenbades gearbeitet, erklärt Stefan Quaß, Sprecher der CDU-Fraktion im Beirat Horn-Lehe und Teil der Gruppe.

Ergebnis: Nach Auffassung der Nutzer, die alle auch Mitglied im Förderverein zum Erhalt des Unibades sind, ist der veranschlagte Bedarf von mindestens 18 Millionen Euro zu hoch. Der Landesrechnungshof, so die Überlegungen der Gruppe, soll das als unabhängige Behörde nachvollziehen. „Wenn der Rechnungshof zu demselben Ergebnis kommt wie wir – und davon gehe ich aus –, hoffen wir, dass die Politik ihre Entscheidung zum Unibad überdenkt“, erklärt David Koebel. Der Ingenieur, Fachgebiet Maschinenbau und Raumfahrt, hält das bisherige Zahlenmaterial in wesentlichen Teilen für nicht plausibel. Koebel, Quaß und ihre Mitstreiter haben zum einen eine Kostenschätzung, die die Universität im Mai 2011 vorgelegt hatte, und zum anderen das Gutachten des Planungsbüros Rohling (PBR) aus Osnabrück auseinandergenommen. Die Universität ging nach Koebels Worten von 6,8 Millionen Euro aus. Allerdings, räumt Quaß ein, hatte sich die Uni damals auf das beschränkt, was absolut nötig war. Zwei Jahre später kam PBR dann auf mindestens 18 Millionen Euro.

Dabei, so die Kritik von Koebel und Quaß, lege das Planungsbüro den Standard für einen Neubau zu Grunde. Zudem, erklärt Koebel, habe er den Eindruck, dass „die prekäre finanzielle Situation Bremens nicht in Erwägung gezogen worden ist“. Stattdessen seien alle Punkte aufgelistet worden, die für ein optimal saniertes Hallenbad nötig seien. Bei einem Konzept, das praktisch auf einen Neubau hinauslaufe, müssten allerdings auch die Standards eingehalten werden, die für einen Neubau gelten, unterstreicht Quaß. Das mache die Sache entsprechend teurer. Als Beispiel nannte Roman Gramse die Stromkabel, genauer: deren vorgeschriebene Isolierung. Die vorhandenen Kabel stammten zum Teil noch aus den siebziger Jahren, also der Zeit, in der das Unibad gebaut worden ist. Natürlich wären solche Kabel in einem Neubau heute nicht mehr zulässig. Nicht mehr funktionstüchtig sei allerdings tatsächlich nur ein kleiner Teil der Kabel. Dennoch sei im PBR-Gutachten vorgesehen, die Leitungen komplett auszutauschen. Entsprechend hoch sei die dafür veranschlagte Summe. Deutlich günstiger wäre es, sagt Gramse, nur die defekten Kabel zu erneuern. Ähnlich sehe es bei vielen anderen Positionen in der Expertise aus, ergänzt Koebel. Teilweise hätten die Gutachter sogar selbst empfohlen, von bestimmten Standards nach unten abzuweichen, um Kosten zu sparen. Darüber hinaus, betont Quaß, gelte es, eine Sanierung auf das Notwendige zu beschränken, statt ein „komplett neues Bad zu errichten, mit allem Luxus, den man sich nur vorstellen kann“.

Wie berichtet, beschäftigt die Zukunft des Unibades die Bremer Politik und Sportler schon seit Jahren. Es ist das einzige Hallenbad in Bremen und Umgebung, das über 50-Meter-Bahnen verfügt, gilt aber als komplett marode. Unter anderem deshalb, weil in den vergangenen Jahrzehnten kaum in die Modernisierung investiert worden ist. Ursprünglich verfolgte Sportsenator Ulrich Mäurer (SPD) den Kurs, das Unibad zu schließen und stattdessen das Westbad von Grund auf zu modernisieren. Kostenpunkt: mindestens 30 Millionen Euro. Damit scheiterte Mäurer jedoch im Senat, der sich zunächst auf eine Sanierung des Unibades festlegte und dafür zehn Millionen Euro bewilligte.

Vor knapp einem Jahr förderte dann allerdings das erste detaillierte Gutachten über den nötigen Sanierungsbedarf zu Tage, dass der Erhalt des Unibades mindestens 18 Millionen Euro kostet. Daraufhin zog Mäurer die Notbremse, verkündete das mittelfristige Aus für das Unibad und machte sich daran, Alternativen zu entwickeln. Nach langer Debatte unter anderem in den Beiräten und mit dem Landesschwimmverbandes legte sich der Senat in der vergangenen Woche auf die so genannte Variante 1 des Bäderkonzepts fest: Das Unibad wird geschlossen, das Westbad saniert und ausgebaut. Darüber hinaus soll das Horner Bad saniert und um ein schlichtes Hallenbad nach einem in Holland entwickelten Baukonzept erweitert werden.

Quelle: WESER KURIER
http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadtreport_artikel,-Unibad-wird-Fall-fuer-den-Rechnungshof-_arid,1019950.html

Die Eingabe an den Landesrechnungshof finden Sie hier:

2.Korrektur Eingabe an Landesrechnungshof Bremen).