Was können Sie tun?

Wer die BI Pro Unibad unterstützen will, meldet sich über unser Kontaktformular. Wir planen weitere Protestaktionen, über die wir unsere Unterstützer*innen per E-mail informieren werden.

Wir appellieren an Sie alle, insbesondere diejenigen, die in Schwimmvereinen aktiv sind, das Thema Unibadsanierung erneut aufzugreifen. Wir haben noch die Hoffnung, das Unibad zu retten.

Schreiben Sie kritische Leserbriefe an die Medien und kritische Kommentare in den Sozialen Medien, Internetseiten der Medien etc.

Es gibt noch immer die Möglichkeit, am Online-Protest teilzunehmen.

Folgen Sie uns auf Facebook und liken und verbreiten Sie Beiträge: https://www.facebook.com/unibad.bremen.58

Wir freuen uns, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen und Ihre Ideen aufzugreifen.

Aktuelle Termine

Die nächsten Gremientermine der Sportdeputation am 12. November und des Haushalts- und Finanzauschuss (HaFa) wird die BI Pro Unibad in Hinblick auf eine mögliche Thematisierung des Bäderkonzeptes im Auge behalten. Die Übernahme des Vorsitzes der Sportdeputation durch die oppositionelle FDP lässt auf kritische Nachfragen hoffen.

Kulturraum-Talk mit Michael Koppel und Ernst Steinhoff am Dienstag 19. November, 18:30 Uhr: Diskussionsrunde zum Thema „Breitensport, Schulsport, Spitzensport“ – Wo sind die Prioritäten zu setzen? Mit Peter Gagelmann (ehemaliger Bundesligaschiedsrichter), Vertretern des TV Eiche Horn, der sportbetonten Oberschule Ronzelenstr. und des Sportamtes.

Grundsteinlegung Schwimmhalle Horner Bad – BI Pro Unibad fordert Runden Tisch

Grundsteinlegung für das Horner Bad am Mi 30.10.: Zur Grundsteinlegung wurde die Presse eingeladen. Obwohl die Mitglieder der BI Pro Unibad keinen Zutritt zum Gelände erhielten, konnte die BI Pro Unibad vor dem Gelände ein Banner ausrollen und ihrem Protest bei buten und binnen sowie bei Bremen Vier Gehör verschaffen. An die anwesenden Presseverteiler wurde eine Pressemitteilung verteilt. Im Weser-Kurier wurde lediglich darauf hingewiesen, dass der Neubau „umstritten“ sei, ohne auf die Kritik näher einzugehen: die Kosten werden immer höher, die Liegeflächen werden immer kleiner – Kritik an der Übergangskante im sog. Multifunktionsbecken mit unterschiedlichen Wassertiefen, die für Kleinkinder eine Gefahr darstellt, wird bisher beharrlich ignoriert. Die BI Pro Unibad fordert einen Runden Tisch, um Verbesserungen der Planungen für das Horner Bad zu erreichen und setzt sich weiter für den Erhalt des Unibades ein.

Beirat Horn-Lehe beriet am 24.10. zur Situation des Horner Bades: es wird teurer und kleiner!

In der Sitzung des Beirats-Horn-Lehe am Donnerstag den 24.10.19 um 19 Uhr im Gemeindesaal der evangelischen Kirchengemeinde Horn, Horner Heerstr. 28, wurde über die aktuelle Situation des Horner Bades gesprochen.

Der Beirat Horn-Lehe hatte für diese Sitzung nachstehenden Fragenkatalog zur Beantwortung an das Sportamt und die Bremer Bäder GmbH versandt:

  1. Warum wurde der Beirat über anstehende Veränderungen der Bebauung des Horner Freibadgeländes nicht sofort informiert?
  2. Entspricht es den Tatsachen, dass durch die Verschiebung der Schwimmhalle nach Norden ein Flächenverlust des Freibades entsteht? – Wenn ja, in welchem Maße verkleinert sich die Nutzungsfläche? – Warum gehen bei einer Verlegung des Beckens angeblich 600 qm Liegefläche verloren? – Wie hoch sind die Kosten durch die Verlegung und wer trägt diese? – Wer ist der Eigentümer des Kabels? – Ist es möglich das Kabel zu verlegen, damit der ursprüngliche Plan beibehalten werden kann und wie wären die Kosten in diesem Fall?
  3. Wie wirkt sich die Änderung auf den Zeitpunkt der Fertigstellung des Horner Bads aus?
  4. Der Beirat bittet die zuständigen Behörden zu prüfen, ob z.B. eine Reaktivierung der Tribünenterrassen am Jan-Reiners-Weg zur Erweiterung der Liegefläche möglich ist?
  5. Sind durch die geplanten Veränderungen die Ergebnisse aus dem Bürgerbeteiligungsverfahren in Frage gestellt?

BI-Mitglied Eberhard Dengler hat die Beiratsmitglieder am 12. September – und nach ausbleibender Reaktion – erneut am 22. Oktober angeschrieben, um auf Mängel in der Ausgestaltung des umgestalteten Horner Bads hinzuweisen – er fordert einen Runden Tisch:

Sehr geehrte Beiratsmitglieder,

auf meine Hinweise zum geplanten Horner Freibad hat sich bisher kein Beiratsmitglied geäußert, deshalb bringe ich mein Anliegen noch einmal in Erinnerung.
Die Funktion des ehemalige Nichtschwimmer- Wassergewöhnungsbecken von 800 m² reduziert sich in dem geplanten Multifunktionsbecken auf ca. 125 m² bzw. 40 m².
Es sollte doch möglich sein, diese Fehlentwicklung in unserem Stadtteil anzuhalten. Ich brauch Ihnen sicherlich keine Vortrag halten, wie wichtig es ist, unseren Nachwuchs bzw. deren Eltern die Möglichkeit der Wassergewöhnung und Schwimmmöglichkeiten zur ermöglichen. Das wäre ein Beitrag unseren Stadtteil attraktiv zu gestalten.
Ich könnte mir im Rahmen eines Fachausschusses einen runden Tisch vorstellen mit:
Frau Baden GF Bädergesellschaft,
Herrn Fries, Staatsrat und Aufsichtsrat der Bädergesellschaft,
Herr Zeyfang, Sportamt als Aktenführende Stelle für das Bäderkonzept
Beiratsmitglieder.

Mit freundlichen Grüßen
Eberhard Dengler

Ferner hat er in dem Schreiben an einen Brief vom 18. August an die Beiratsmitglieder erinnert, in dem die Fehlplanung des Freibadgeländes noch genauer erläutert wird (s. Beitrag vom 5. September unten).

Der Weser-Kurier berichtete online unter der Überschrift „Horner Bad wird teurer und verspätet sich“ ausführlich über die Sitzung. Im Stadtteilkurier vom 9. Oktober wurde vorab über die Sitzung berichtet.

Sitzung des Haushalts- und Finanzausschusses (HaFa) der Stadt Bremen am 20.09. behandelt Anfrage der CDU zu Kabelfund auf dem Gelände des Horner Bades

Über die BI Pro Unibad wurde öffentlich, dass aufgrund eines Stromkabelfundes eine Änderung der Bauplanung für das Horner Bad erforderlich ist. Der Weser-Kurier berichtete hierzu am 22. August. Dies hat wahrscheinlich zur Folge, dass der Liegebereich um rund 600 Quadratmeter schrumpft. Die CDU fragte hierzu in der Sitzung des Haushaltsausschusse kritisch nach, erhielt aber nur ausweichende Antworten. Die Vorlage der CDU wurde vom Vorsitzenden Eckhoff kritisch unterstützend vorgetragen. Aus dem Haus der zuständigen Senatorin Stahmann war jedoch keine fachkompetente Person anwesend, um die Fragen aus der Vorlage zu erörtern. Das wurde von Herrn Eckhoff kritisch angemerkt und das Ressort (Sportamt und Bädergesellschaft) wurde aufgefordert zum nächsten HaFa konkrete Angaben zu machen. Zwar wurde das nicht vorhandene Leitungskatastermanagement kritisiert, jedoch in der Sache selbst, Verschiebung des Gebäudes und Verlust von 600 m² Liegefläche, gab es keine Auseinandersetzung. Zwischenzeitlich hat das Sportamt behauptet, schon im August 2018 dem Horn-Leher Beirat darüber berichtet zu haben – weder aus den Sitzungsunterlagen noch der Berichterstattung zur damaligen Sitzung geht dies jedoch hervor – auch die bei dieser Sitzung anwesenden Mitglieder der BI Pro Unibad können sich daran nicht erinnern – die Verwaltung scheut sich offenbar nicht, Politik und Öffentlichkeit in die Irre zu führen. Der Weser-Kurier berichtete am 26. September sowie im Stadtteilkurier am 29. September hierzu.

Mit der Erkenntnis, dass das Hochspannungskabel evtl. erst in drei Jahren umverlegt werden kann, musste der Baukörper planerisch 10 m verschoben werden. Das bedeutet für sämtliche Fachplaner Umplanungen. Diese Planungsleistungen sind nach der gesetzlichen Honorarordnung für Architekten und Fachingenieure honorarpflichtig. Das führt unweigerlich zu Mehrkosten.

Durch den geplanten Umbau des Horner Freibades verringert sich die Liegefläche sowieso schon um 17%. Weitere 600 m² weniger Liegefläche in einem Freibad ziehen weitere Nutzungseinschränkungen nach sich. BI-Mitglied Eberhard Dengler protestiert in einem Brief an die Mitglieder des Haushalts- und Finanzausschusses gegen die nachweisliche Falschinformation durch das Sportamt.


130.000 Unterschriften für DLRG-Petition zum Erhalt von Schwimmbädern

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG) sammelte im Rahmen einer Petition zum Erhalt der Schwimmbäder bis Ende August 130.000 Unterschriften und setzt sich bundesweit für den Erhalt von Schwimmbädern ein. Auch die Bäderallianz Deutschland, ein Zusammenschluss von Verbänden, setzt sich für den Erhalt der deutschen Bäderlandschaft ein. Mehr zu den politischen Forderungen der Allianz ist auf deren Website zu finden.

Am Mittwoch, den 25.9. übergab die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Berlin ihre Petition „Rettet die Bäder!“ an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages. Über 130.000 Unterzeichnende fordern eine angemessene und nachhaltige Bäderversorgung, damit auch in Zukunft Menschen das Schwimmen lernen und die Möglichkeit bezahlbarer sozialer Angebote erhalten bleibt.

Per Rettungsboot fuhr der Präsident der DLRG, Achim Haag, am frühen Nachmittag über die Spree direkt zum Paul-Löbe-Haus, um einen Teil der Unterschriften offiziell an den Vorsitzenden des Petitionsausschusses, Marian Wendt, und Vertretern aus der Bundespolitik zu überreichen. Mit im Gepäck hatte Haag fast 20.000 „Rote Karten“, die aus einer vormaligen Unterschriftenaktion der DLRG stammen. Die übrigen Unterschriften haben die Lebensretter seit Herbst vergangenen Jahres über die Online-Plattform openPetition gesammelt.

Kommt es nun während der Beratung im Petitionsausschuss zu einem positiven Ergebnis, gibt der Ausschuss eine Empfehlung heraus, über die schließlich der Bundestag beschließt.

Der Fachausschuss Sport des Ortsbeirats Horn-Lehe tagte am Mittwoch, den 25.9.

Er befasste sich unter TOP 7 der Tagesordnung mit der Hallensituation (insbesondere Grazer Straße) für den Vereinssport im Stadtteil. Ähnlich wie beim Unibad hat bei den Sporthallen auf dem Unicampus und in der Grazer Straße die Vernachlässigung seitens der Universität, der die Sportstätten inklusive Unibad vom Wissenschaftsressort übertragen wurden, einen hohen Sanierungsbedarf zur Folge. Sollten die Sporthallen für einen längeren Zeitraum ausfallen oder gar abgerissen worden, wären die Folgen für die Sportvereine im Stadtteil fatal. Aufgrund bereits jetzt fehlender Hallenkapazitäten gibt es beim Sportverein Eiche Horn derzeit Überlegungen zu einem Hallenneubau, wie der Vereinsvorsitzende dem Fachausschuss berichtete.


Stahmann beharrt auf Bäderkonzept im WK-Interview – BI Pro Unibad widerspricht

Im Weser-Kurier wurde die grüne Sportsenatorin Anja Stahmann im Interview am 14. September kritisch zum Bäderkonzept befragt – erneut kam nur eine „Basta“-Reaktion mit dem Beharren auf einem Abriss des Unibades, obwohl auch Frau Stahmann fest mit der Wiedereinführung des Sport-Studiengangs an der Universität Bremen rechnet. Am 21. September veröffentlichte der Weser-Kurier hierzu zwei kritische Leserbriefe von BI-Mitglied Eberhard Dengler und Peter Lankenau.

Beirat Horn stimmt mehrheitlich für CDU-Antrag zum Erhalt des Unibades

Die CDU-Beiratsfraktion bereitete für die Sitzung des Beirats Horn-Lehe am Donnerstag, 22.08.2019 einen Antrag mit dem Titel „Unibad erhalten!“ vor. BI Mitglied Eberhard Dengler hat den Beiratsmitgliedern vor der Sitzung einen Brief geschickt, in dem er detailliert nachweist, dass in Bremen Horn-Lehe ein Freibad entgegen den Notwendigkeiten und Bedarfen geplant wird. In einer beigefügten Graphik veranschaulicht er die Gefahren durch das sog. Multifunktionsbecken im Freibadbereich: unterschiedliche Wasssertiefen an der Übergangskante zur Wasserrutsche sind lebensgefährlich für Kleinkinder! (Vgl. hierzu auch Eintrag unten vom 16. Mai). Er fordert die Beiratsmitglieder auf, die Horner Bäderplanung zu stoppen, um einer bedarfsgerechten Planung und Ausführung eine Chance zu geben. Auf der gut besuchten Beiratssitzung wurde der CDU-Antrag zum Erhalt des Unibades mit den Stimmen von CDU, FDP, BIW und Linkspartei mehrheitlich verabschiedet, die Grünen stimmten dagegen, die SPD enthielt sich. Der Weser-Kurier berichtete hierüber am 23. August.