Was können Sie tun?

Wer die BI Pro Unibad unterstützen will, meldet sich über unser Kontaktformular. Wir planen weitere Protestaktionen, über die wir unsere Unterstützer*innen per E-mail informieren werden.

Wir appellieren an Sie alle, insbesondere diejenigen, die in Schwimmvereinen aktiv sind, das Thema Unibadsanierung erneut aufzugreifen. Wir haben noch die Hoffnung, das Unibad zu retten.

Schreiben Sie kritische Leserbriefe an die Medien und kritische Kommentare in den Sozialen Medien, Internetseiten der Medien etc.

Wir freuen uns, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen und Ihre Ideen aufzugreifen.

Aktuelle Termine

Bitte beachten Sie die Hinweise auf den jeweiligen Webseiten zu coronabedingten Einschränkungen für Besucher bzw. die Zulassung der Öffentlichkeit für die genannten Gremien:

Die Gremientermine der Bremischen Bürgerschaft, des Beirates Horn-Lehe, der Sportdeputation, des Wissenschaftsausschusses (WMDI), der Deputation für Kinder und Bildung und des Haushalts- und Finanzauschuss (HaFa) wird die BI Pro Unibad weiter in Hinblick auf eine mögliche Thematisierung des Bäderkonzeptes, der Sanierung der Uni-Sportstätten und der Wiedereinführung des Sport-Studiengangs im Auge behalten. Die Übernahme des Vorsitzes der Sportdeputation durch die oppositionelle FDP und des Haushaltsauschusses durch die CDU lässt auf die Möglichkeit kritischer Nachfragen hoffen.                                  


Blinde Schwimmerin besucht seit 16 Jahren das Südbad – Bremer Bäder halten Blindenleitsystem für nicht nötig

Am 8.2.21 berichtete der Weser-Kurier über eine blinde Schwimmerin, Stammkundin der Bremer Bäder im Südbad. Sie streitet seit 2019 mit den Bremer Bädern darum, dass ein Blindenleitsystem installiert wird. Statt eine Nachrüstung in Angriff zu nehmen, wird argumentiert, dass Barrierefreiheit nur für Neubauten gelten muss – so kann das mit der Umsetzung von Barrierefreiheit noch lange dauern. Dass die Blinde seit 16 Jahren im Südbad schwimmen geht, zählt für die Bremer Bäder nicht … Ein weiterer Beleg dafür, dass die Geschäftsführerin der Bremer Bäder, Martina Baden, eine Fehlbesetzung ist – Kundenorientierung sieht anders aus!

Sanierungsplanung Uni-Sportstätten geht langsam voran – Unibad bleibt außen vor

Der Weser-Kurier berichtet am 8.2.21, dass die Kosten für die Sanierung der Uni-Sportstätten nun kalkuliert werden sollen – eine Reaktion der Bremer Regierung, die erst 5 nach 12 erfolgt. Schon vor den Corona-Einschränkungen waren die Uni-Sporthallen nur teilweise oder gar nicht (für Wettbewerbe) nutzbar, weil die Uni-Leitung die Instandsetzung der Lüftungsanlage mit Hinweis auf die unklare Lage zur Wiedereinführung des Sportstudiengangs verschleppt hat, obwohl sie dafür Mittel vom Bremer Senat zugewiesen bekommen hat. Immerhin gibt es endlich ein gemeinsames Vorgehen der beteiligten Ressorts Bildung, Soziales und Wissenschaft, die vorschlagen, dass die Universität eine Studie zu verschiedenen Kostenvarianten zur Sanierung in Auftrag geben soll. Es gibt keinen Hinweis, dass endlich die unklaren Verantwortungsstrukturen bezüglich der Erhaltung der Uni-Sportstätten beseitigt werden sollen, die zu dem Sanierungsstau der Uni-Sportstätten beigetragen haben. Das Unibad, obwohl Herzstück der Uni-Sportstätten, wird nicht einmal erwähnt.

Runder Tisch zu den Bremer Bädern endet als Nullnummer

Die Vorsitzende der Sportdepuation, Birgit Bergmann (FDP) initiierte nach Streitigkeiten zwischen den Bremer Bädern und einem Schwimmverein um die Nutzung von Schwimmflächen im Herbst 2020 einen Runden Tisch. BI-Mitglied Eberhard Denger fasste mehrfach bezüglich Beteiligung der BI, dann Protokoll und Ergebnissen des Runden Tisches nach. Nachdem Herr Zeyfang, Leiter des Sportamtes, eine Teilnahme und in Folge die Einsicht in Protokolle oder sonstige schriftliche Notizen nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) abgelehnt hatte, schaltete Herr Dengler die Landesbeauftragte für Informationsfreiheit ein. Ihr gegenüber teilte er mit, es gäbe über diese Sitzung keine schriftlichen Notizen. Dabei gibt es eine Gemeinsame Geschäftsordnung für die bremische Verwaltung (Brem.GGO, siehe dort Punkt 13 [1]), die Protokolle für solche Treffen vorsieht. Auch die Landesbeauftrage fand das nicht glaubwürdig. Herr Dengler schrieb am 03. Feb. 2021 noch einmal die Sportdeputierten an. Herr Lübke, sportpolitischer Sprecher der CDU, erläuterte daraufhin den Vorgang: Zwischen Sportdeputierten, Sportamt, Bädergesellschaft und Landesschwimmverband (Herr Oldag) wurde die missratene Saison erörtert und Kritik an der Bädergesellschaft geübt. Auf Nachfrage, was denn nun Verabredet wurde, teilte mir Herr Lübke mit, dass leider keine Verbindlichkeiten vereinbart wurden und bestätigte, das sich in dieser Runde keiner so recht federführend zuständig fühlte. Fehlverhalten der Bremer Bäder hat also keine Konsequenzen!

BI Pro Unibad schreibt Leserbriefe und wendet sich an die Sportsenatorin Frau Stahmann bezüglich Schließung des Unibades für die Öffentlichkeit – bisher ohne Resonanz.

Am 9. , am 14. und am 21. September veröffentlichte der Weser-Kurier drei Leserbriefe von Mitgliedern der BI Pro Unibad. Eberhard Dengler wies anlässlich des Richtfests im Horner Bad auf die Verdopplung der Kosten bei gravierenden Einschränkungen des Grün- und Schwimmflächenangebotes durch den Neubau hin. Renate Decke-Cornill erinnerte angesichts der Schwierigkeiten der Schulen und Vereine, die Unisportanlagen nach den Sommerferien nutzen zu können, an das Kompetenzwirrwarr zwischen Universität und Landesregierung, dem leider auch die Instandhaltung und der Erhalt des Unibades zum Opfer fiel. Die BI bat ihre Unterstützer darum, sich an die Sportsenatorin mit der Forderung nach Schwimmzeiten im Unibad an die Öffentlichkeit zu wenden – von dort kam aber bisher keinerlei Antwort.

Horner Beirat reagiert nicht auf Nachfragen der BI zu Beschluss zu Erhalt des Unibads

Am Do 17.9. tagte der Horner Beirat. Die BI Pro Unibad würde vom Horner Beirat gerne wissen, warum sich beim Bericht der Uni-Kanzlers zur geplanten Sanierung der Uni-Sportstätten bei der vorhergehenden Beiratssitzung niemand an den Beschluss zum Erhalt des Unibades erinnert hat. Claudia Gebler von der BI Pro Unibad hatte sich hierzu im Nachgang an die Beiratsmitglieder gewandt, aber bisher keine Antwort erhalten (s. Beitrag 28. Juni 2020).