Petition an die Bürgerschaft

 

Neben den Oppositionsfraktionen der Bürgerschaft, die sich im Wahlkampf 2015 für den Erhalt des Unibades aussprachen, bestätigen und ermutigen uns vielfältige Reaktionen aus der Bevölkerung. Anlässlich der Wiedereröffnung des Unibades am 8. August 2016 wurde in der Berichterstattung von „Buten und Binnen“ sowie im „Weserkurier“ die Empörung über den unverantwortlichen Umgang in Politik und Verwaltung mit Unibad und Horner Bad deutlich wiedergegeben. Es ist unakzeptabel,  dass die nach jahrzehntelanger Verwahrlosung aufgelaufenen Reparaturkosten sogar hochgerechnet werden, um die Aufgabe des Unibades und die Verstümmelung des Horner Bades zu rechtfertigen.

  • Begleiten Sie den weiteren Planungsprozess!
  • Besuchen Sie auch die Sitzungen des Horner Stadtteilbeirats in der Wilhelm-Focke-Oberschule, in der es um die Zukunft des Horner Bades und damit auch um die des Unibades geht!
  • Ist erst einmal das Horner Bad umgebaut, d.h. bis zur Unkenntlichkeit verkleinert, könnten daraus Sachzwänge für den unumgänglichen Bau der Schwimmhalle auf dem Horner Gelände abgeleitet werden. Die Weichen werden also in den nächsten Wochen gestellt!

Diese Handreichung ist im Nachgang der Petitionssitzung entstanden und beinhaltet eine Mitschrift, die von Mitgliedern der Bürgerinitiative erstellt wurde.

Aktivisten kämpfen für das Unibad

Unibad wieder geöffnet 08.08.2016 | 3 Min. | Verfügbar bis 08.08.2017 | Quelle: Radio Bremen

Fast ein Jahr lang war das Unibad dicht wegen Reparaturarbeiten. 1,1 Millionen Euro mussten für eine neue Lüftungsanlage und Dachpappe investiert werden. Weiter saniert wird nicht, weil das Bäderkonzept vorsieht das marode Sportbad mit 50-Meter-Bahn spätestens in fünf Jahren zu schließen.

Sanierungsstau in Bremen wächst

Kaputte Straßenbahnen, kaputte Schulen, das marode Unibad – drei Beispiele für den Investitionsstau in Bremen. Schon länger wären in Bremen in diesen Bereichen Reparaturen im größeren Umfang nötig. Doch dafür steht nur ein Bruchteil des nötigen Geldes bereit, immer mehr Mängel bleiben bestehen.

Beispiel Straßenbahnen: 50.000 Kilometer sollten die jetzigen Straßenbahnen im Jahr fahren, 88.000 Kilometer sind es aber tatsächlich. Die Fahrzeuge der Bremer Straßenbahn werden härter beansprucht als geplant. Deshalb müssen die Bahnen in Bremen häufiger in die Werkstatt. Als Reaktion hat die Bremer Straßenbahn AG nun den Fahrplan ausgedünnt – besser gesagt: ausdünnen müssen. Teilweise werden Busse als Ersatz fahren. Das wird nach Auskunft von BSAG-Chef Hajo Müller mindestens bis Mitte nächsten Jahres, vielleicht auch bis Ende des nächsten Jahres der Fall sein.

In diesem Fall haben die leeren Kassen Bremens die Entscheidung verzögert, neue Bahnen anzuschaffen. Von den vorhandenen 77 Bahnen sind mehrere in Reparatur. Das Problem ist im Senat bekannt, technische Gutachten liegen vor. Doch die Politik handelt nicht.

Schimmelbefall im Schwimmbad

Beispiel Unibad: 2020 wollte Sportsenator Ulrich Mäurer (SPD) das Bremer Unibad schließen lassen. Eine Sanierung wäre zu teuer. Doch immer wieder gerät das Unibad in die Schlagzeilen: Löcher im Dach, Schäden an den Beckenfliesen. Zuletzt wurden bei Sanierungsarbeiten an einer Lüftungsanlage potenziell krebserregende Kunststofffasern und Schimmelpilze gefunden, deswegen blieb das Unibad nach der Sommerpause geschlossen.

Nach Protesten der Bevölkerung beschloss der Haushalts- und Finanzausschuss der Bremischen Bürgerschaft eine Sanierung für 400.000 Euro, damit der Betrieb bis 2020 weitergehen kann.

Finanzressort verweist auf Schuldenbremse

Beispiel Schulen: Die Liste der Schulen, die dringend sanierungsbedürftig sind, ist lang – auch hier reicht das Geld nicht. In der Bremer Berufsschule für Großhandel, Außenhandel und Verkehr kam zum Beispiel in zahlreichen Räumen Wasser durch die Wände. 170 Schulen in Bremen gibt es, für Sanierungen sind 25 Millionen Euro vorgesehen. Nach Angaben des Ressorts wären aber 200 Millionen Euro nötig. In Bremerhaven sieht es ähnlich aus. Dort ist zum Beispiel ein Teil des Schulzentrums Geschwister Scholl in desolatem Zustand: Das Gebäudefundament hat Risse, die Fenster sind undicht, Wasser tritt ungehindert ins Gebäude.

Das Finanzressort verweist darauf, dass Bremen jährlich Geld für Investitionen bereitstellt. Andererseits sei man an die Auflagen der Schuldenbremse gebunden, so dass man nicht handeln könne, wie man will. Auf lange Sicht könnte es sein, dass die Schäden nur noch größer werden, je länger die Reparaturen aufgeschoben werden.

Quelle: http://www.radiobremen.de/gesellschaft/sanierungsstau100.html

Podiumsdiskussion am 01.10.2015

Podiumsdiskussion am 01.10.2015

Am 01.10.2015 findet um 19:30 Uhr im Kultursaal in der Arbeitnehmerkammer Bremen eine Podiumsdiskussion statt. Die Dauer wird voraussichtlich 2 Stunden betragen.

Adresse: Bürgerstraße 1, 28195 Bremen
mit der Straßenbahn: 2, 3, 4, 5, 6, 8 (Haltestelle „Domsheide“)
mit dem Bus: 24, 25 (Haltestelle „Domsheide“)
mit dem Auto: Parkhaus Violenstraße

Die Referenten

  • Architekt Dipl.-Ing Martin Pampus
    Vorsitzender des Bund Deutscher Architeten BDA Landesverband Bremen
  • Prof. Dr. Eberhard Syring
    Wissenschaftlicher Leiter im bremer zentrum für baukultur b.zb
  • Stephan Oldag
    Vorsitzender des Bremer Sport-Club e. V.
  • Prof. Dr. Dr. Monika Fikus
    Institut für Sportwissenschaft Bewegungs – und Trainingswissenschaft Universität Bremen, Fachberich 9
  • Ewald Dankwardt
    Landestauchsport-Verband Bremen e. V.
  • Dr.-Ing. David Koebel
    Sprecher der Bürgerinitiative „Pro Unibad“
  • Marcel Henninger
    Moderator

Das Uni-Sportbad

  • ein 1978 vom Bund Deutscher Architekten preisgekröntes architektonisches Juwel in unserer Stadt
  • das einzige wettkampftaugliche Schwimmbad in der Metropolregion Nordwest mit umfangreichen Lehr- und Trainingsmöglichkeiten unterschiedlicher Wassersportarten
  • über Jahre hinweg sind notwendige Instandhaltungsmaßnahmen unterblieben
  • jetzt wurden die Renovierungskosten – laut verschiedener Gutachten – von 6,8 Millionen (2011) über 10 Millionen (2013) – auf nunmehr 18 Millionen (2015) Euro veranschlagt
  • 2014 Beschluß des Bremer Senats (nur ca. 10 Mio. Euro wären für die Sanierung bereitgestellt gewesen): Schließung und Abriß der Unisport – Schwimmhalle
  • „Simply Swimming“, eine Schwimmhalle nach holländischer Billigbauart, soll als Ersatz auf dem Gelände des Horner Bades errichtet werden – laut Bäderkonzept des Senators für Inneres und Sport
  • die im vollständigen Bäderkonzept vorgestellte Variante, die den Erhalt und die Sanierung des Unibades vorsieht, wird ignoriert

Die Bürgerinitiative „Pro Unibad“

  • hat in einem Gegengutachten aufgezeigt, dass kostengünstiger renoviert werden könnte
  • will auch den bisher unberücksichtigten architektonischen Wert der Immobilie in den Fokus rücken
  • möchte über die Variante diskutieren; „Erhalt und Sanierung des Unibades und des Freibades Horn“ im Bäderkonzept von 2014
  • lädt deshalb zu dieser Veranstaltung über offene Fragen ein.

Den Flyer zur Veranstaltung finden können Sie hier herunterladen.

Rettet das Unibad Trailer

Heute ist unser Rettet-das-Unibad Trailer fertig geworden. Er spielt auf unterhaltsame und kurze Weise darauf an, dass es sich bei dem Unibad Bremen um eine erhaltenswerte Infrastruktur handelt.

Eingabe an den Landesrechnungshof Bremen – 2. Fassung

Im Dezember 2014 haben wir eine Eingabe an den Landesrechnungshof Bremen zur Prüfung des Bäderkonzepts 2014 des Senators für Inneres und Sport, Herrn Ulrich Mäurer, gestellt. Diese basierte auf der bis Ende des Jahres 2014 ausschließlich vorliegenden Vortragspräsentation des Bäderkonzepts, welche einen sehr beschränkten Informationsgehalt aufweist. Erst im Januar diesen Jahres wurde auch das eigentliche Dokument des Bäderkonzepts vom Senatorenbüro per Email an den Landessportbund, den Ladensschwimmverein und die Ortsämter verteilt. Die darin enthaltenen Informationen haben wir zum Anlaß genommen, unsere Eingabe zu überarbeiten. Die Eingabe trägt den Titel „Über die Möglichkeit, das Bremer Sportbad Universität zu erhalten,
sowie über die damit verbundene effizientere Verwendung von Steuergeldern als Variante eines neuen Bremer Bäderkonzepts“.

Sie können die Eingabe an den Landesrechnungshof hier einsehen

Baukunst? Oder kann es weg?

BDA Preise für Bremer Bauten verliehen – Ist das Kunst oder kann das weg?

So die Überschrift des Weserkuriers vom 26.02.2015.

Architektur präge die Identität der Stadt, sagt Martin Pampus, Vorsitzender des Bundes Deutscher Architekten Bremen.
Nur was moderne, nachhaltige Architektur ausmacht, ist nicht objektiv identifizierbar, darüber wird in der breiten Öfentlichkeit nicht diskutiert. Dass es für gute Architektur kein Bewusstsein gibt, zeigt sich am Beispiel des BDA-prämierten Sportzentrums an der Universität Bremen. Die Eigentümerin Freie Hansestadt Bremen ließ es verkommen und plant den Abriss des Sportbades.

Das ist die Fragmentierung eines prämierten Gesamt(Kunst)Werkes.

Das Bremer Zentrum für Baukultur b.zb hat die Thematik aufgegriffen und den BDA aufgefordert, am Beispiel des geplanten Sportbadabrisses in den Diskurs einzusteigen, ob prämierte Bauten der Vergangenheit (hier 1978), die den heutigen Kriterien nicht mehr standhalten, gleich abgerissen werden könnten, oder ein erhöhter Invest zum Erhalt des Bauwerkes auch ein Invest in die Baukultur dieser Stadt und somit identifikationsstiftend ist.

Hier die Stellungnahme des BDA auf diesen Link klicken.

Weitere Ausführung unter:

Weser Kurier
und
Bremer Zentrum für Baukultur b.zb

Niederländisches Konzept schlägt leck

Uns erreichte ein interessanter Hinweis auf einen Artikel bei einem niederländischen Sportportal: Das als Vorzeigemodell für den Unibad-Ersatz in Horn gelobte Konzept „2521. Simply Swimming.“ scheint in den Niederländen zu ersten Problemen zu führen. Nachdem im Oktober 2014 die erste Schwimmhalle nach diesem Modell in Alblasserdam gebaut wurde, ist diese nun aufgrund eines Konstruktionsfehler leck geschlagen. Im Sommer 2015 soll diese – nach nur 2 Monaten Betriebszeit – umfangreich repariert werden.

Den genauen Wortlaut des Artikels finden Sie hier:

Zwembad Blokweer in Alblasserdam is nu al lek

Geplaatst op 15 januari 2015

Zwembad Blokweer in Alblasserdam is sinds 2 maanden open maar moet nu al worden gerepareerd. Het zwembad heeft last van technische gebreken en lekkages. Het bad moet helemaal worden leeggepompt om dit op te lossen. Dat hoeft niet direct. De komende maanden kan gewoon worden door gezwommen.

Pieter van den Hoogenband opende in oktober 2014 het nieuwe zwembad en dacht dat er recordtijden gezwommen konden worden.

Schade

Het zwembad Blokweer is volgens het zogeheten 2521-concept van de KNZB aangelegd en op het oog ligt het er prachtig bij. Veel zwembaden hebben zowel een recreatiebad als een instructiebad maar in Alblasserdam zijn die functies samengevoegd in een zwembad met beweegbare bodem.
Er blijken echter lekkages te zijn ontstaan aan de beweegbare bodem. De eerste schade ontstond tijdens het installeren van de beweegbare bodem nadat er een tijdelijke ondersteuning was omgevallen waardoor de vaste bodem beschadigd raakte. Na de oplevering ontstond aan de zwembadbodem opnieuw schade door een constructiefout.

Veiligheid

Wethouder Arjan Kraijo van de gemeente Alblasserdam benadrukt vooral “dat de veiligheid van de zwemmers in Zwembad Blokweer niet in het geding is. Het is vervelend en niet zoals het hoort maar het probleem is nu tijdelijk opgelost. Als je een nieuwe auto koopt wil je ook dat die helemaal goed is dus we hebben de bouwer gevraagd dit probleem op te lossen. We proberen de definitieve reparatie in de zomervakantie uit te laten voeren”, aldus Kraijo.

Niet veel geluk

De regio Rijnmond heeft niet veel geluk met de opgeleverde nieuwe zwembaden. Zo had het bad aan de Sportboulevard in Dordrecht last van allerlei gebreken, kwamen bij het nieuwe zwembad in Papendrecht de tegeltjes van de zwembadwand en zijn er nu problemen met zwembad Blokweer in Alblasserdam. De bouw van dit zwembad kostte de gemeente in totaal al zo’n 5 miljoen euro.

Quelle: http://www.sportzaken.pro/zwembadtechniek/zwembad-blokweer-is-lek/

Unibad wird Fall für den Rechnungshof

WESER KURIER

Von Elke Gundel – 23.12.2014

Das geplante Aus des Unibades ist nun ein Fall für den Landesrechnungshof. Eine Gruppe von Nutzern des Bades hat der Behörde eine Eingabe zugeleitet. Stoßrichtung: Die bisherigen Berechnungen zum Sanierungsaufwand des Sportbades an der Uni sollen kritisch überprüft werden.

Die Sanierung des Unibades ist für elf Millionen Euro zu haben. Davon ist eine Gruppe von etwa zehn Nutzern des Schwimmbades an der Uni überzeugt. Im vergangenen halben Jahr hätten sie sich durch die bisher vorliegenden Kostenschätzungen und Gutachten zum Sanierungsumfang des Hallenbades gearbeitet, erklärt Stefan Quaß, Sprecher der CDU-Fraktion im Beirat Horn-Lehe und Teil der Gruppe.

Ergebnis: Nach Auffassung der Nutzer, die alle auch Mitglied im Förderverein zum Erhalt des Unibades sind, ist der veranschlagte Bedarf von mindestens 18 Millionen Euro zu hoch. Der Landesrechnungshof, so die Überlegungen der Gruppe, soll das als unabhängige Behörde nachvollziehen. „Wenn der Rechnungshof zu demselben Ergebnis kommt wie wir – und davon gehe ich aus –, hoffen wir, dass die Politik ihre Entscheidung zum Unibad überdenkt“, erklärt David Koebel. Der Ingenieur, Fachgebiet Maschinenbau und Raumfahrt, hält das bisherige Zahlenmaterial in wesentlichen Teilen für nicht plausibel. Koebel, Quaß und ihre Mitstreiter haben zum einen eine Kostenschätzung, die die Universität im Mai 2011 vorgelegt hatte, und zum anderen das Gutachten des Planungsbüros Rohling (PBR) aus Osnabrück auseinandergenommen. Die Universität ging nach Koebels Worten von 6,8 Millionen Euro aus. Allerdings, räumt Quaß ein, hatte sich die Uni damals auf das beschränkt, was absolut nötig war. Zwei Jahre später kam PBR dann auf mindestens 18 Millionen Euro.

Dabei, so die Kritik von Koebel und Quaß, lege das Planungsbüro den Standard für einen Neubau zu Grunde. Zudem, erklärt Koebel, habe er den Eindruck, dass „die prekäre finanzielle Situation Bremens nicht in Erwägung gezogen worden ist“. Stattdessen seien alle Punkte aufgelistet worden, die für ein optimal saniertes Hallenbad nötig seien. Bei einem Konzept, das praktisch auf einen Neubau hinauslaufe, müssten allerdings auch die Standards eingehalten werden, die für einen Neubau gelten, unterstreicht Quaß. Das mache die Sache entsprechend teurer. Als Beispiel nannte Roman Gramse die Stromkabel, genauer: deren vorgeschriebene Isolierung. Die vorhandenen Kabel stammten zum Teil noch aus den siebziger Jahren, also der Zeit, in der das Unibad gebaut worden ist. Natürlich wären solche Kabel in einem Neubau heute nicht mehr zulässig. Nicht mehr funktionstüchtig sei allerdings tatsächlich nur ein kleiner Teil der Kabel. Dennoch sei im PBR-Gutachten vorgesehen, die Leitungen komplett auszutauschen. Entsprechend hoch sei die dafür veranschlagte Summe. Deutlich günstiger wäre es, sagt Gramse, nur die defekten Kabel zu erneuern. Ähnlich sehe es bei vielen anderen Positionen in der Expertise aus, ergänzt Koebel. Teilweise hätten die Gutachter sogar selbst empfohlen, von bestimmten Standards nach unten abzuweichen, um Kosten zu sparen. Darüber hinaus, betont Quaß, gelte es, eine Sanierung auf das Notwendige zu beschränken, statt ein „komplett neues Bad zu errichten, mit allem Luxus, den man sich nur vorstellen kann“.

Wie berichtet, beschäftigt die Zukunft des Unibades die Bremer Politik und Sportler schon seit Jahren. Es ist das einzige Hallenbad in Bremen und Umgebung, das über 50-Meter-Bahnen verfügt, gilt aber als komplett marode. Unter anderem deshalb, weil in den vergangenen Jahrzehnten kaum in die Modernisierung investiert worden ist. Ursprünglich verfolgte Sportsenator Ulrich Mäurer (SPD) den Kurs, das Unibad zu schließen und stattdessen das Westbad von Grund auf zu modernisieren. Kostenpunkt: mindestens 30 Millionen Euro. Damit scheiterte Mäurer jedoch im Senat, der sich zunächst auf eine Sanierung des Unibades festlegte und dafür zehn Millionen Euro bewilligte.

Vor knapp einem Jahr förderte dann allerdings das erste detaillierte Gutachten über den nötigen Sanierungsbedarf zu Tage, dass der Erhalt des Unibades mindestens 18 Millionen Euro kostet. Daraufhin zog Mäurer die Notbremse, verkündete das mittelfristige Aus für das Unibad und machte sich daran, Alternativen zu entwickeln. Nach langer Debatte unter anderem in den Beiräten und mit dem Landesschwimmverbandes legte sich der Senat in der vergangenen Woche auf die so genannte Variante 1 des Bäderkonzepts fest: Das Unibad wird geschlossen, das Westbad saniert und ausgebaut. Darüber hinaus soll das Horner Bad saniert und um ein schlichtes Hallenbad nach einem in Holland entwickelten Baukonzept erweitert werden.

Quelle: WESER KURIER
http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadtreport_artikel,-Unibad-wird-Fall-fuer-den-Rechnungshof-_arid,1019950.html

Die Eingabe an den Landesrechnungshof finden Sie hier:

2.Korrektur Eingabe an Landesrechnungshof Bremen).