Wichtige aktuelle Termine

Aktionen in naher Zukunft

Die Deputation für Sport tagt am Di 12. Juni ab 16 Uhr bei der Sportsenatorin im Tivoli-Hochhaus in der 15. Etage, Bahnhofplatz 29. Auf der Tagesordnung steht ein Bericht zum Hansewasser Hallenbad und eine Diskussion zum Ausbau der Schwimmfähigkeit bei Kindern.

Bei guten Wetter werden wir an einigen Wochenenden mit einem Infostand vor dem Horner Bad  vertretensein, in der Hoffnung viele Schwimmer anzutreffen, deren Fragen wir beantworten können. Bei dieser Gelegenheit verteilen wir Folder (Vorderseite, Rückseite), Aufkleber und bieten unsere Sattelschoner gegen 2 Euro Unkostenbeitrag an. Wer beim Infostand mithelfen will, meldet sich über unser Kontaktformular.

Was können Sie tun?

  • Es gibt noch immer die Möglichkeit, am Online-Protest teilzunehmen
  • Sie können Folder und Aufkleber verteilen
  • Besuchen Sie uns auf unserem Stand vor dem Horner Bad

Wir freuen uns, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen und Ihre Ideen aufzugreifen.

Diskussion um Verzögerungen des Westbad-Neubaus – Stellungnahme der BI Pro Unibad

Nachstehend zwei Links, über die Sie die wesentlichen Informationen abrufen können:

https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-westbadneubau-in-bremen-verzoegert-sich-um-ein-jahr-_arid,1728390.html

https://www.weser-kurier.de/suche_cosearch,tura+und+westbad.html

Die Stellungnahme der BI Pro Unibad dazu:

Wir bedauern sehr, dass auch im Bremer Westen ein Bad geplant ist, dass den Interessen seiner zukünftigen Nutzer nicht gerecht wird, weil offensichtlich die finanziellen Ressourcen nicht ausreichen. Würde man auf den Neubau einer Schwimmhalle im Horner Bad verzichten und stattdessen das Unibad sanieren, ließen sich 10 Mio. Euro einsparen, die man für einen großzügigeren Ausbau des Westbades zur Verfügung hätte. Wir verstehen nicht, warum diese Option von der Bädergesellschaft und dem Senat nicht in Betracht
gezogen wird. Sie würde sowohl den Schwimminteressierten im Bremer Westen als auch im Bremer Osten bestmögliche Bedingungen garantieren.

Verzögerungen beim Neubau des Westbades zeigen, dass auch hier Kostenrisiken liegen, die bisher nicht einkalkuliert wurden

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die Bädergesellschaft für die Sanierung des Unibades einen 25%igen Risikoaufschlag eingerechnet hat, während dieser Risikozuschlag bei den Neubauten unterlassen wurde – was sich nun rächt…. Ähnliches kann übrigens bei der Sanierung des Horner Freibades ebenfalls noch passieren. Nach Schilderung von Frau Baden, Geschäftsführerin der Bremer Bäder, ist beabsichtigt, das vorhandene Schwimmerbecken bis auf die Gründung abzureißen und das neue Freibecken auf die vorhandenen Fundamente aufzusetzen. Bei dieser Vorgehensweise übernimmt kein Bauunternehmer die Gewährleistung, da er das Risiko der alten Fundamente nicht einschätzen kann, so wie es im Westbad deutlich geworden ist.

 

 10.02.2018
Die Prounibadinitiative ist jetzt auch bei Facebook https://www.facebook.com/unibad.bremen.58

28.01.2018

10.000.000,00 € Mehrkosten für den Neubau ist kein Anlass, dass der Rechnungshof den Fall aufnimmt. Der Rechnungshof untersucht erst Vorgänge, wenn sie in den Brunnen gefallen sind. Auf Grund dieser Weigerungshaltung des Rechnungshofes hat die Bürgerinitiative an die Präsidentin Frau Sokol einen Brief geschrieben…hier klicken.

20.11.2017
EIN FALL FÜR DEN RECHNUNGSHOF ?

JA! Die Prounibadinitiative hat mit Datum 15.11.2017 eine Eingabe beim Bremer Landesrechnungshof eingereicht. Die Eingabe besteht aus einem „Gegengutachten“, das nachweist, dass das Uni-Sportbad auch für ca. 10,- Mio € sanierbar ist!
Klick | hier geht’s zum Gegengutachten
Klick | hier der Brief an  den Landesrechnungshof
Klick | hier die Kostenentwicklungsgrafik, Stellungnahme der Architektenkammer, Stellungnahme Bund der Architeken, Stellungnahme bremer zentrum für baukultur.

 

Kostenentwicklung Standort Horn

Auf dieser Grafik ist die Kostenentwicklung am Standort Horn ersichtlich. Die ursprünglich angesetzten Sanierungskosten des Unibades werden in der 2. Planungsphase zum Horner Bad bereits überstiegen. Das Westbad ist hier nicht berücksichtigt. Bei Erhalt des Unibads können im Westbad die Kosten für Sprunganlage und Tauchbecken zusätzlich entfallen.

Bremen verliert mit der Schließung des Unibads nicht nur ein Schwimmbad mit diversen Nutzungsmöglichkeiten, sondern mit der Veränderung des Horner Bads auch ein familienfreundliches Freibad.

Bremer Bäder feiern Geburtstag

Bremer Bäder feiern Geburtstag 17.02.2017 | 3:36 Min. | Quelle: Radio Bremen

Die Bremer Bäder Gesellschaft ist der Betreiber des Unibads, die Universität Hausherrin. Die Zuständig- und Verantwortlichkeiten bleiben ungeklärt.

Die Bäderkultur in Bremen hat bereits mit der Schließung des Zentralbades gelitten. Diese Entscheidung war für viele Bremer ein Fehler. Das Dezimieren der Bäderkultur wird sich mit der Schließung des Unibads wiederholen. Fast alle Wassersportarten haben ohne Trainingsmöglichkeiten in großen Bädern keine Überlebenschance.

Aktivisten kämpfen für das Unibad

Unibad wieder geöffnet 08.08.2016 | 3 Min. | Verfügbar bis 08.08.2017 | Quelle: Radio Bremen

Fast ein Jahr lang war das Unibad dicht wegen Reparaturarbeiten. 1,1 Millionen Euro mussten für eine neue Lüftungsanlage und Dachpappe investiert werden. Weiter saniert wird nicht, weil das Bäderkonzept vorsieht das marode Sportbad mit 50-Meter-Bahn spätestens in fünf Jahren zu schließen.

Baukunst? Oder kann es weg?

BDA Preise für Bremer Bauten verliehen – Ist das Kunst oder kann das weg?

So die Überschrift des Weserkuriers vom 26.02.2015.

Architektur präge die Identität der Stadt, sagt Martin Pampus, Vorsitzender des Bundes Deutscher Architekten Bremen.
Nur was moderne, nachhaltige Architektur ausmacht, ist nicht objektiv identifizierbar, darüber wird in der breiten Öfentlichkeit nicht diskutiert. Dass es für gute Architektur kein Bewusstsein gibt, zeigt sich am Beispiel des BDA-prämierten Sportzentrums an der Universität Bremen. Die Eigentümerin Freie Hansestadt Bremen ließ es verkommen und plant den Abriss des Sportbades.

Das ist die Fragmentierung eines prämierten Gesamt(Kunst)Werkes.

Das Bremer Zentrum für Baukultur b.zb hat die Thematik aufgegriffen und den BDA aufgefordert, am Beispiel des geplanten Sportbadabrisses in den Diskurs einzusteigen, ob prämierte Bauten der Vergangenheit (hier 1978), die den heutigen Kriterien nicht mehr standhalten, gleich abgerissen werden könnten, oder ein erhöhter Invest zum Erhalt des Bauwerkes auch ein Invest in die Baukultur dieser Stadt und somit identifikationsstiftend ist.

Hier die Stellungnahme des BDA auf diesen Link klicken.

Weitere Ausführung unter:

Weser Kurier
und
Bremer Zentrum für Baukultur b.zb