Was können Sie tun?

Wer die BI Pro Unibad unterstützen will, meldet sich über unser Kontaktformular. Wir planen weitere Protestaktionen, über die wir unsere Unterstützer*innen per E-mail informieren werden.

Wir appellieren an Sie alle, insbesondere diejenigen, die in Schwimmvereinen aktiv sind, das Thema Unibadsanierung erneut aufzugreifen. Wir haben noch die Hoffnung, das Unibad zu retten.

Schreiben Sie kritische Leserbriefe an die Medien und kritische Kommentare in den Sozialen Medien, Internetseiten der Medien etc.

Wir freuen uns, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen und Ihre Ideen aufzugreifen.

Baustellenbesichtigung Horner Bad

Sportsenatorin Anja Stahmann besichtigte vor kurzem die Baustelle des Horner Bades und zeigte sich beeindruckt – BI-Mitglied und Architekt Eberhard Dengler tat das ebenfalls – und war ernüchtert. Sein Kommentar: „Die Fläche/Größe des Außengeländes ist prima, die verbliebenen Außenwasserflächen sind lächerlich. Die Architektur des Schwimmhallenneubaus ist funktional strukturiert, spannungslos, charakterlos. Hinter der Fassade könnte Frosta auch Fischstäbchen züchten.“ Ein paar Eindrücke von der Baustelle:

Aktuelle Termine

Bitte beachten Sie die Hinweise auf den jeweiligen Webseiten zu coronabedingten Einschränkungen für Besucher bzw. die Zulassung der Öffentlichkeit für die genannten Gremien:

Die Gremientermine der Bremischen Bürgerschaft, des Beirates Horn-Lehe, der Sportdeputation, des Wissenschaftsausschusses (WMDI), der Deputation für Kinder und Bildung und des Haushalts- und Finanzauschuss (HaFa) wird die BI Pro Unibad weiter in Hinblick auf eine mögliche Thematisierung des Bäderkonzeptes, der Sanierung der Uni-Sportstätten und der Wiedereinführung des Sport-Studiengangs im Auge behalten. Die Übernahme des Vorsitzes der Sportdeputation durch die oppositionelle FDP und des Haushaltsauschusses durch die CDU lässt auf die Möglichkeit kritischer Nachfragen hoffen.                                  


Allein im schönen Unibad – für den Bremer Jungen Mats macht es buten un binnen möglich

Am 11. März zeigte buten un binnen einen Beitrag, wo der kleine Mats, der sich sehnlichst ein Seepferdchen-Abzeichen wünscht, sich allein mit seiner Mutter im kleinen und großen Becken des Unibads auf sein Abzeichen vorbereiten darf. Die Redakteurin schreibt dazu: „Wo wären Sie besonders gerne mal ganz allein? Mit Abstand die Meisten haben uns geschrieben, dass sie ins Schwimmbad möchten. Mats haben wir den Wunsch erfüllt.“ Der Beitrag zeigt die zeitlose, schicke Architektur des Unibads in voller Gänze – es lohnt sich, weiter für den Erhalt des Unibades zu kämpfen!

Durch Einschränkungen in den Bädern fallen seit fast einem Jahr die Schwimmkurse aus. Nach der Wiedereröffnung drohen Probleme bei der Verteilung der Schwimmzeiten.

Der Weser-Kurier berichtete am 21. Februar 2021 über Warnungen der DLRG und des Bremer Landesschwimmverbandes, dass im Sommer Badeunfälle zunehmen könnten, weil Schwimmkurse für Kinder aufgrund der Schließung der Bäder ausgefallen sind. Nach Wiedereröffnung der Bäder drohen die Schwimmflächen knapp zu werden. Zwei Leserbriefe nahmen dazu Stellung: Meike Austermann-Frenz fordert, die Schwimmbäder sofort für Kinder zu öffnen, um Engpässen bei den Schwimmflächen zuvorzukommen. BI-Mitglied Beke Wehrt schreibt angesichts knapper Schwimmflächen: Das Unibad sollte nicht nur kurzfristig zur Überbrückung der Pannen bei der Sanierung der übrigen Bäder erhalten bleiben. Das Unibad wird auch langfristig dringend gebraucht! Ralf Neumann stimmt dem in seinem am 10. März veröffentlichten Leserbrief zu und weist darauf hin, dass angesichts des Klimawandels Badeverbote in Badeseen wegen Algenbefall zunehmen werden, was die verfügbaren Wasserflächen weiter einschränkt. Er fordert daher „viel mehr geöffnete Frei- und Hallenbäder.“

Hochschulsport schließt neuen Kooperationsvertrag mit der Universität – dennoch viele Fragen offen

Am 9.3. berichtete der Weser-Kurier über den Verein für Hochschulsport. Dass es vor Corona mehr als 20.000 Kursteilnehmer pro Jahr gab, müsste doch dafür sprechen, den Hochschulsport zu stützen. In der ressortübergreifenden AG Sportstätten bleibt jedoch der Bedarf des Vereins für Hochschulsport, der seine Kurse nicht nur Studierenden und Uni-Mitarbeitern, sondern auch für die Öffentlichkeit anbietet, gänzlich außen vor, wie man der Vorlage für den Wissenschaftsausschuss vom 25. November entnehmen kann. Gerade die Hochschulsport-Kurse im baulich mit dem Unibad verbundenen Studiobad sind sehr beliebt, darunter fallen sowohl Wassergymnastik-Kurse als auch Schwimmkurse für Kinder.

Rücknahme des Wissenschaftsplans bedroht Pläne für die Wiedereinführung des Sportpädagogik-Studiums

Die Befürchtung, dass der Sportstudiengang auf der Strecke bleibt, wird auch gestützt vom Statement des Rektors im WK-Artikel  am 8.3. über die Wissenschaftsausgaben: Dort sagt der Uni-Rektor: „Planungen für weitere, von der Politik gewünschte Studiengänge müssten nun schnell beendet werden“. Dann würden sich ja die Sanierungen der Sportstätten erübrigen, das wäre möglicherweise im Sinne der Universität und derer, die Begehrlichkeiten auf das Gelände haben.