Wichtige aktuelle Termine

Aktionen in naher Zukunft

Bitte kommen Sie möglichst zahlreich zur Sitzung des Horner Beirats am Donnerstag, den 16. August um 19.15 Uhr im Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Horn, Horner Heerstraße 28. Haupttagesordnungspunkt ist die „Informative Vorstellung des Neubaus einer Schwimmhalle in Horn“. Alle Verantwortlichen einschließlich Frau Martina Baden von den Bremer Bädern werden dort Rede und Antwort stehen. (Einige Details des Bauantrages sind dem Artikel des Stadtteilkuriers vom 13. August 2018 zu entnehmen.)  Näheres s. unten:

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09. August 2018

SPD, Grüne und Linke treten Bürgerbeteiligung mit Füßen: Bauausschuss des Horner Beirat entscheidet über Bauantrag zum Neubau des Horner Bades unter Ausschluss der Öffentlichkeit!

Bei der Durchsetzung ihres umstrittenen Bäderkonzeptes ist SPD und Grünen offenbar jedes Mittel recht. Nachdem es monatelang gedauert hat, bis die Bremer Bäder dem Beirat Horn-Lehe endlich den Bauantrag für ihre Neubaupläne des Horner Bades inklusive der geplanten Ersatzschwimmhalle für das Unibad zugeleitet haben, musste nun binnen weniger Tage auf Biegen und Brechen alles ganz schnell gehen. Was ist geschehen? Ohne Rücksprache mit der zuständigen Ausschusssprecherin hatte das Ortsamt den Tagesordnungspunkt „Planungsrechtliche Vorstellung des Bauvorhabens Neubau einer Schwimmhalle und Sanierung/Neubau des Freibades (Horner Bad)“ auf die Tagesordnung der Sitzung des Bauausschusses  am 09. August gesetzt, obwohl Sprecherin Dr. Birte Eckardt (CDU) bereits Ende Juli beim Ortsamt beantragt hatte, die Beratung des Bauantrages aufgrund des öffentlichen Interesses im Rahmen der Beiratssitzung am 16. August zu behandeln. Die Sprecherin, ihr Stellvertreter Ulf-Brün Drechsel (FDP) sowie Mitglieder der Bürgerinitiative „Pro Unibad“ beschwerten sich daraufhin beim Ortsamt über diese Vorgehensweise und bemängelten, dass zu einem derart bedeutsamen Thema nicht so kurzfristig eingeladen werden könne.

Nach einigem Hin- und Her verständigten sich Sprecherin und Ortsamt schließlich darauf, die Behandlung des Bauantrages nun doch auf die Beiratssitzung zu verschieben und es bei einer informellen, nichtöffentlichen Vorab-Vorstellung ohne Votum im Ausschuss am 09.08. zu belassen. Doch das schien den Vertretern von SPD und Grünen offenbar nicht zu schmecken. Auf der nichtöffentlichen Ausschusssitzung setzten sie ungeachtet der getroffenen Absprache kurzerhand eine Abstimmung durch und winkten den Bauantrag mit Unterstützung der Linken mehrheitlich durch. Die noch am gleichen Abend vom Ortsamt verschickte Einladung zur Beiratssitzung am 16. August mit dem Haupttagesordnungspunkt „Informative Vorstellung des Neubaus einer Schwimmhalle in Horn“ wirkt angesichts dieser Vorgehensweise wie ein schlechter Scherz. Die Vorgehensweise von SPD, Grünen und Linken ist gegenüber der Öffentlichkeit nicht nur absolut unfair, sondern dient zugleich als ein Musterbeispiel dafür, wie man Politikverdrossenheit schürt. Bevor der Bevölkerung das Wort gegönnt wird, hat man im Bauausschuss bereits Fakten geschaffen. Die interessierte Öffentlichkeit wird dabei nicht zum ersten Mal für dumm verkauft. Bereits das vorgeschaltete Bürgerbeteiligungsverfahren zum Umbau des Freibadteils erwies sich als Farce, denn maßgebliche darin von Teilnehmern eingebrachte Forderungen wie den Verzicht auf die geplante Halbierung der Wasserfläche wurden von den Bremer Bädern und der zuständigen Sportsenatorin Anja Stahmann (Grüne) mit dem Kostenargument von vornherein in den Wind geschlagen. Nach den jüngsten Ereignissen verfestigt sich der Eindruck, dass sich SPD und Grüne im Beirat Horn-Lehe in erster Linie als verlängerter Arm ihrer Koalitionsfraktionen in der Bürgerschaft und nicht als Stadtteilvertreter verstehen. Dass sich die „Oppositions“-Partei Die Linke hierbei ein weiteres Mal selbst zum Erfüllungsgehilfen dieses fragwürdigen Politikverständnisses degradiert hat, macht die Sache nur noch schlimmer. Wir dürfen uns diese Arroganz der Verantwortlichen nicht länger gefallen lassen. Bitte kommen Sie möglichst zahlreich zur Beiratssitzung am Donnerstag, den 16. August um 19.15 Uhr im Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Horn, Horner Heerstraße 28. Alle Verantwortlichen einschließlich Frau Martina Baden von den Bremer Bädern werden dort Rede und Antwort stehen.

Selbstverständlich werden wir vor Ort sein und erneut Flyer (Vorderseite, Rückseite) verteilen.  Wir laden Sie auch ein, soweit noch nicht geschehen, unsere Sattelschoner für einen Unkostenbeitrag von 2 Euro zu erwerben. Je mehr Fahrräder damit in der Stadt zu sehen sind, um so wirkungsvoller die Werbung für unsere Sache.

Was können Sie tun?

  • Bitte kommen Sie möglichst zahlreich zur Beiratssitzung am Donnerstag, den 16. August um 19.15 Uhr im Gemeindehaus der Evangelischen Kirchengemeinde Horn, Horner Heerstraße 28. Alle Verantwortlichen einschließlich Frau Martina Baden von den Bremer Bädern werden dort Rede und Antwort stehen.
  • Es gibt noch immer die Möglichkeit, am Online-Protest teilzunehmen
  • Sie können Folder und Aufkleber verteilen
  • Wer die BI Pro Unibad unterstützen will, meldet sich über unser Kontaktformular.
  • Folgen Sie uns auf Facebook und liken und verbreiten Sie Beiträge: www.facebook.com/RettetdasUnibadBremen/

Wir freuen uns, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen und Ihre Ideen aufzugreifen.

07. August 2018

Mitglieder der BI Pro Unibad nutzten die  Bürgersprechstunde der Bundestagsabgeordneten Sarah Ryglewski von der SPD am Di 7. August  am Horner Bad,  um sie zu fragen, was sie von dem Bremer Bäderkonzept hält.  Sie bot an, in ihrer Fraktion von der Kritik an den senatorischen Plänen und unseren Bedenken zu berichten und will versuchen, einen Gesprächstermin mit maßgeblichen Leuten der SPD, z.B. Frau Rosenkötter, und der BI Pro Unibad zustande zu bekommen. Sie selbst würde auch gern teilnehmen, soweit es ihre Termine erlauben. Das muss natürlich schnell passieren, denn Mitte September sollen die Bagger beim Horner Bad anrücken.

05. August 2018

In Zusammenhang mit der Neuausschreibung des Westbad-Neubaus hat der sportpolitische Sprecher der FDP, Peter Zenner, die Position der BI Pro Unibad unterstützt:  Es kristallisiere sich heraus, dass das Unibad für den Schwimmsport „weiterhin die beste und preiswerteste Lösung“ sei,  so ist der Sonntagsausgabe des Weserkurier vom 5.8.2018 zu entnehmen. Eine Stellungnahme der BI Pro Unibad zum Westbad finden Sie unten beim Eintrag vom 28.06.2018.

In der „buten und binnen“-Sendung vom 5. August zum Thema abnehmende Schwimmfähigkeit bei Kindern beklagt die Trainerin Saskia von Tungeln lange Wartezeiten für Kinderschwimmkurse und zuwenig Wasserzeiten für Kurse.  Umso fragwürdiger, dass die Schwimmflächen nach den Planungen des Bremer Bäderkonzeptes weiter eingeschränkt werden sollen!

02. August 2018

Die Bremer Bäder kündigen im Stadtteilkurier vom 2.8.18 an, dass das Unibad wieder regulär nach der Sommerpause ab 13. August öffnet. Zwischenzeitlich war zu befürchten, dass das Bad aufgrund von Reparaturarbeiten länger geschlossen bleibt. (Siehe Eintrag unten vom 28.06.2018).

15.07.2018

Bemerkenswerte Parallelen bei der Fehlplanung bezüglich des Neubaus von Westbad und Horner Bad führen zu anhaltender Kritik am Bäderkonzept, wie aus dem am 15.7. in der Sonntagsausgabe des Weserkuriers veröffentlichten Artikel  hervorgeht. Weitere Informationen zum geplanten Neubau des Westbades und eine Stellungnahme der BI Pro Unibad finden Sie weiter unten unter dem Datum 28.06.2018.

12.07.2018

Bericht im Stadtteilkurier am 12. Juli zur Stellungnahme der BI Pro Unibad: Höhere Kosten bei kleinerem Angebot: Initiative Pro Unibad sieht Abriss des Unibades und Neubau des Horner Bades weiterhin kritisch

Der Artikel fasst die untenstehende Stellungnahme der BI Pro Unibad sehr gut zusammen.

Stellungnahme zum Artikel „Stahmann widerspricht Initiative Pro Unibad“ im Weserkurier/Stadtteilkurier vom 28. Juni 2018

Im Stadtteilkurier des Weserkurier wurde über unseren Informationsspaziergang am 10. Juni berichtet.  Leider wurde in dem Artikel über die Konsequenzen für das Horner Bad, dessen Wasser- und Liegeflächen durch den Bau der neuen Schwimmhalle nahezu halbiert werden,  nicht berichtet. Gerade an den heißen Tagen der letzten Wochen wurde deutlich, dass das neue Bad mit nur einem Kombibecken, das sich Schwimmer und Nichtschwimmer teilen müssen, und lediglich drei 50 m-Bahnen dem Andrang nicht wird standhalten können. Bisher kann man auch an warmen Tagen mit gutem Besuch dennoch schwimmen, das wird dann nicht mehr der Fall sein. Die heutige Attraktivität der großzügigen Anlage, die auch Bremerinnen und Bremer aus anderen Stadtteilen und dem Umland anlockt, geht damit völlig verloren.

Sportsenatorin Anja Stahmann nahm die Berichterstattung im Weserkurier zum Anlass einer Reaktion, in der Behauptungen aufgestellt wurden, die einer kritischen Überprüfung nicht stand halten:

– Vermischung der Zahlen  des Schwimmhallenneubaus und der möglichen Einsparung durch die Unibadsanierung: Frau Stahmann nimmt Bezug auf Zahlen, die im Bericht zum Informationsspaziergang genannt werden, aber offenbar auf Missverständnissen des Reporters beruhen. Sie kommen nicht von der Bl Pro Unibad. So beziehen sich die von der BI Pro Unibad genannten 10 Millionen nicht auf die Kosten für den Umbau des Horner Bades, sondern auf die gegenüber dem aktuellen Bäderkonzept durch die Sanierung des Unibades möglichen Einsparungen, die für eine Ertüchtigung des Waller Bades genutzt werden könnten. Näheres ist der Pressemitteilung zum Informationsspaziergang der BI Pro Unibad zu entnehmen.

– Frau Stahmann sagt aus, dass „schon immer“ parallel zum Simply Swimming-Modell eine konventionelle Schwimmhalle berechnet worden sei. Man muss allerdings wissen, dass 2014 einzig Simply Swimming zum Zwecke der Durchsetzung des Bäderkonzepts in Öffentlichkeit, Beiräten und Vereinen vorgestellt wurde. Von der 5 Mio. teureren (und realistischeren) Variante war zunächst nicht die Rede. Hätte sie von vornherein zur Debatte gestanden, wäre das Bäderkonzept nicht so leicht als sparsamer gegenüber der Sanierung darzustellen gewesen. Als sich nach kurzer Zeit Simply Swimming tatsächlich als nicht umsetzbar erwies, war das Bäderkonzept beschlossene Sache, und nun wurde unauffällig das Kombibad ins Spiel gebracht. Die angesetzten 5 Mio. € Mehrkosten gingen dann in den allgemeinen Kostensteigerungen auf.

– Frau Stahmann behauptet, für einen Teil der Kostensteigerungen des Bäderkonzeptes seien Wünsche des Beirats Horn-Lehe bezüglich der Verkehranbindung verantwortlich. Die von der BI Pro Unibad genannten Kostensteigerungen beziehen sich auf die Zahlen des im letzten Herbst erneut vom  Senat beschlossenen Bäderkonzeptes. In der Vorlage der Senatorin für die Sitzung des Senats am 12.09.2017 werden die Kostensteigerungen für die Verkehrsanbindung damit begründet, dass der Bau der neuen Schwimmhalle aus stadt- und verkehrsplanerischer Sicht wegen des Besucherverkehrs durch das verkehrsberuhigte Gebiet Vorstraße sonst nicht  genehmigt werden könne. Diese Maßnahme ist also kein Zugeständnis an die Wünsche des Horner Beirates, der dies natürlich auch gefordert hat, sondern schlichtweg eine Notwendigkeit, die vorher in der Planung übersehen worden war.

– Frau Stahmann unterstellt, die BI Pro Unibad habe behauptet, dass es im Neubau des Hallenschwimmbades auf dem Gelände des Horner Freibades keine 50 m-Bahnen mehr gäbe. Das ist abwegig und niemals von uns oder von jemand anderem, der auch nur einigermaßen informiert ist, behauptet worden. Wir haben allerdings darauf hingewiesen, dass im Freibadteil nur noch drei 50m-Bahnen vorgesehen sind. Der Kinderbereich und die Spielfelder werden wegfallen. Schwimmer und Nichtschwimmer müssen sich mit der halben Wasserfläche in einem einzigen Multifunktionsbecken arrangieren.

Die aktuell geplante Schwimmhalle fasst maximal 200 Personen gegenüber 800, die sich im Unibad aufhalten dürfen. Somit ist keine mit dem Unibad vergleichbare Wettkampftauglichkeit gewährleistet.

– Frau Stahmann behauptet, die Erreichbarkeit von Unibad und Horner Bad sei vergleichbar, obwohl das Unibad mit der Straßenbahn und das Horner Bad nur mit dem Bus, der eine deutlich geringere Taktung als die  Straßenbahn aufweist, erreichbar ist.

– Frau Stahmann behauptet, die Argumentation der Einsparung von Steuermitteln durch Sanierung des Unibades sei polemisch, da die kalkulierten Kosten von 18 Mio Euro Sanierungsaufwand für das Unibad von 2014 nicht die seither aufgetretenen Kostensteigerungen berücksichtigten. In der oben bereits erwähnten Senatsvorlage geht sie selbst jedoch noch im September 2017 von einer Summe von 18,3 Mio. Euro aus, die als Fortschreibung des Sanierungsbedarfes des Unibades bezeichnet werden. Nicht erwähnt wird, dass die BI Pro Unibad die im Gutachten genannte Zahl bereits seinerzeit als deutlich zu hoch angesetzt kritisiert hat und Vorschläge vorgelegt hat, die Sanierung des Unibades für weniger als 18 Mio zu realisieren.

– Die im Bäderkonzept angegebene Lebensdauer eines Bades von 35 bis 40 Jahren ist willkürlich. Es lassen sich zahlreiche Beispiele für die erfolgreiche Sanierung von Schwimmhallen finden (z. B. Osterholz-Scharmbeck, Aachen, Hamburg).

– Frau Stahmann argumentiert, dass die Universität aus Wirtschaftlichkeitsgründen die Sanierung nicht für gerechtfertigt hält; das Unibad könne nicht mehr als Bindeglied zwischen Bremern und Universität fungieren, da die Universität das Unibad nicht mehr nutze. Leider wird die unselige Konstruktion, dass Grundstück und Gebäude des Unibades in der Verantwortung der Universität liegen, die Bremer Bäder hingegen Betreiber sind, von Frau Stahmann in keiner Weise in Frage gestellt. Das Unibad war nie ausschließlich für die Nutzung durch die Universität vorgesehen, trotzdem trägt die Universität die Hauptlast der Unterhaltungskosten, obwohl es sich bei ihr nur um eine Nutzergruppe unter mehreren handelt. Allerdings liegt der Verdacht nahe, dass die der Universität Bremen vom Land für den Unterhalt zugewiesenen Mittel teilweise für andere Zwecke genutzt wurden, was zum Sanierungsstau beim Unibad beigetragen hat. Das Unibad und die Unterhaltskosten  sollten vom Land oder den Bremer Bädern übernommen werden, denn der Erhalt des Unibades für die Allgemeinheit (u. a. auch Schulen und Vereine) ist eine öffentliche Aufgabe!

– Abgesehen davon gibt es ernstzunehmende und berechtigte Forderungen nach einer Wiedereinführung des stark nachgefragten Sportstudiengangs und nach der Einrichtung einer Sportschule in Horn – beides würde von einem Erhalt des wettkampftauglichen Unibades sehr profitieren.

– Die von  Frau Stahmann betonte „breite, gesellschaftliche und politische Mehrheit“ für das Bäderkonzept steht auf tönernen Füßen – vielen ist nicht bewusst, dass das Bäderkonzept gegenüber den bisherigen Schwimmbadangebot erhebliche Einschränkungen für alle Nutzergruppen mit sich bringt – und das bei deutlich höheren Kosten im Vergleich zu der Sanierung der bisherigen Bäder.

– Frau Stahmann behauptet, die Aussage der BI Pro Unibad, die Betriebskosten des sanierten Unibades seien geringer als die der neugebauten Schwimmhalle, sei falsch. Unsere Angabe zur Höhe der Betriebskosten ist aus den Zahlen des Bremer Sportamtes zu den Kosten des bisher unsanierten Unibades hergeleitet. Bei dessen Angaben zu den Energie-und Wasserkosten des neuen Bades bleibt bisher unberücksichtigt, dass das Unibad an die Energieversorgung der Universität angeschlossen ist. Diese kann aufgrund sehr günstiger Tarife die Energiekosten vergleichsweise kostengünstig decken. Dieser Kostenvorteil entfiele für den Neubau der Schwimmhalle in Horn. Der Bremer Senat hat es leider unterlassen, für ein saniertes Unibad  eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung anfertigen zu lassen.

Wir fordern ein aktuelles, unabhängiges Vergleichsgutachten, dass die Sanierungskosten, die Neubaukosten und die zu erwartenden Betriebskosten unter Zugrundelegung der derzeitigen Pläne und Preise gegenüberstellt.

 

– Die Aussage der Sportsenatorin  „lieber das Geld in den Neubau zweier Bäder zu stecken, als es bei der Instandhaltung zweier maroder Bäder scheibchenweise zu versenken“ führt dazu, stur am Bäderkonzept festzuhalten. Im Westbad ist der Fall ja bereits eingetreten, dass neu geplant werden muss aufgrund von mangelhaften Prüfungen der Bodenverhältnisse. Fakt ist, dass die Bäder für deutlich weniger Geld sanierbar sind, als für Neubauten benötigt wird. Die neue Halle auf dem Gelände des Horner Bades wäre nur ein absolut unzulänglicher Ersatz für das Unibad mit dessen Möglichkeiten für alle Wassersportarten. Sowohl das umgebaute Horner Bad als auch die die neue Schwimmhalle sind vom Raumangebot und den Nutzungsmöglichkeiten nicht annähernd vergleichbar mit dem Unibad und dem Horner Freibad. Kurz gefasst steht das Bäderkonzept für deutlich eingeschränkte Nutzungsmöglichkeiten bei deutlich höheren Kosten. Diese Form der Steuerverschwendung im Haushaltsnotlageland Bremen sollte auch nicht-schwimmende Steuerzahler empören! Es wird Zeit, das Bäderkonzept in Frage zu stellen!

28.06.2018

Aktuelle Entwicklungen beim Unibad

Die Universität Bremen als Grundstückseigner des Unibades kündigt an, dass aufgrund von Reparaturarbeiten der Chlordosierungsanlage das Unibad möglicherweise über die Sommerschließzeit bis 12. August hinaus geschlossen bleibt. Zu befürchten ist, dass die Universität über eine unnötig lange Schließzeit Betriebskosten einzusparen versucht – Folge der Fehlkonstruktion, dass die Universität als Grundstückseigner die Betriebskosten übernehmen muss, obwohl das Unibad für die Allgemeinheit, nicht exklusiv für die Universität gedacht ist und daher von den Bremer Bädern betrieben wird.

Wegen Verzögerungen beim Bau des Westbades wird das Unibad voraussichtlich ein Jahr länger bis 2022 in Betrieb bleiben.

Diskussion um Verzögerungen des Westbad-Neubaus – Stellungnahme der BI Pro Unibad

Nachstehend zwei Links, über die Sie die wesentlichen Informationen abrufen können:

https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-westbadneubau-in-bremen-verzoegert-sich-um-ein-jahr-_arid,1728390.html

https://www.weser-kurier.de/suche_cosearch,tura+und+westbad.html

Die Stellungnahme der BI Pro Unibad dazu:

Wir bedauern sehr, dass auch im Bremer Westen ein Bad geplant ist, dass den Interessen seiner zukünftigen Nutzer nicht gerecht wird, weil offensichtlich die finanziellen Ressourcen nicht ausreichen. Würde man auf den Neubau einer Schwimmhalle im Horner Bad verzichten und stattdessen das Unibad sanieren, ließen sich 10 Mio. Euro einsparen, die man für einen großzügigeren Ausbau des Westbades zur Verfügung hätte. Wir verstehen nicht, warum diese Option von der Bädergesellschaft und dem Senat nicht in Betracht
gezogen wird. Sie würde sowohl den Schwimminteressierten im Bremer Westen als auch im Bremer Osten bestmögliche Bedingungen garantieren.

Verzögerungen beim Neubau des Westbades zeigen, dass auch hier Kostenrisiken liegen, die bisher nicht einkalkuliert wurden

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die Bädergesellschaft für die Sanierung des Unibades einen 25%igen Risikoaufschlag eingerechnet hat, während dieser Risikozuschlag bei den Neubauten unterlassen wurde – was sich nun rächt…. Ähnliches kann übrigens bei der Sanierung des Horner Freibades ebenfalls noch passieren. Nach Schilderung von Frau Baden, Geschäftsführerin der Bremer Bäder, ist beabsichtigt, das vorhandene Schwimmerbecken bis auf die Gründung abzureißen und das neue Freibecken auf die vorhandenen Fundamente aufzusetzen. Bei dieser Vorgehensweise übernimmt kein Bauunternehmer die Gewährleistung, da er das Risiko der alten Fundamente nicht einschätzen kann, so wie es im Westbad deutlich geworden ist.

28.01.2018

10.000.000,00 € Mehrkosten für den Neubau ist kein Anlass, dass der Rechnungshof den Fall aufnimmt. Der Rechnungshof untersucht erst Vorgänge, wenn sie in den Brunnen gefallen sind. Auf Grund dieser Weigerungshaltung des Rechnungshofes hat die Bürgerinitiative an die Präsidentin Frau Sokol einen Brief geschrieben…hier klicken.

20.11.2017
EIN FALL FÜR DEN RECHNUNGSHOF ?

JA! Die Prounibadinitiative hat mit Datum 15.11.2017 eine Eingabe beim Bremer Landesrechnungshof eingereicht. Die Eingabe besteht aus einem „Gegengutachten“, das nachweist, dass das Uni-Sportbad auch für ca. 10,- Mio € sanierbar ist!
Klick | hier geht’s zum Gegengutachten
Klick | hier der Brief an  den Landesrechnungshof
Klick | hier die Kostenentwicklungsgrafik, Stellungnahme der Architektenkammer, Stellungnahme Bund der Architeken, Stellungnahme bremer zentrum für baukultur.